Friedensgrube (Lichtenberg)

Gemeindeteil der Stadt Lichtenberg im Landkreis Hof (Oberfranken, Bayern) From Wikipedia, the free encyclopedia

Friedensgrube ist ein Gemeindeteil der Stadt Lichtenberg im Landkreis Hof (Oberfranken, Bayern).[2] Friedensgrube liegt in der Gemarkung Lichtenberg.[3] Das Anwesen ist mittlerweile abgerissen.

Schnelle Fakten Stadt Lichtenberg ...
Friedensgrube
Koordinaten: 50° 23′ N, 11° 40′ O
Höhe: 542 m ü. NHN
Einwohner: 1 (25. Mai 1987)[1]
Postleitzahl: 95192
Vorwahl: 09288
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Geografie

Die Einöde befand sich etwas abseits der Staatsstraße 2196/K 563, die nach Lichtenberg (0,6 km südöstlich) bzw. nach Lichtenbrunn verläuft (4,4 km nordwestlich).[4]

Geschichte

Friedensgrube war ein Bergwerk, in dem Eisen- und Kupfererze gefördert wurde. Die Gesamtlänge des Stollens betrug über sieben Kilometer; er endete bei Griesbach. Alexander von Humboldt rühmte ihn wegen seiner Länge und seiner Mächtigkeit von vier Metern.[5]

Von 1797 bis 1810 unterstand Friedensgrube dem Justiz- und Kammeramt Hof. Infolge des Ersten Gemeindeedikts wurde Friedensgrube dem 1812 gebildeten Steuerdistrikt Lichtenberg und der zugleich gebildeten Munizipalgemeinde Lichtenberg zugewiesen.[6]

Einwohnerentwicklung

Weitere Informationen Jahr, Einwohner ...
Jahr 186118711885190019251950196119701987
Einwohner 887361111
Häuser[7] 111111
Quelle [8][9][10][11][12][13][14][15][1]
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Religion

Friedensgrube ist evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Johannes (Lichtenberg) gepfarrt.[14]

Literatur

  • Otto Knopf: Thüringer Schiefergebirge, Frankenwald, Obermainisches Bruchschollenland : Lexikon. Ackermann-Verlag, Hof 1993, ISBN 3-929364-08-5, Sp. 138 f.

Fußnoten

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