Friedensgrube (Lichtenberg)
Gemeindeteil der Stadt Lichtenberg im Landkreis Hof (Oberfranken, Bayern)
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Friedensgrube ist ein Gemeindeteil der Stadt Lichtenberg im Landkreis Hof (Oberfranken, Bayern).[2] Friedensgrube liegt in der Gemarkung Lichtenberg.[3] Das Anwesen ist mittlerweile abgerissen.
Friedensgrube Stadt Lichtenberg | |
|---|---|
| Koordinaten: | 50° 23′ N, 11° 40′ O |
| Höhe: | 542 m ü. NHN |
| Einwohner: | 1 (25. Mai 1987)[1] |
| Postleitzahl: | 95192 |
| Vorwahl: | 09288 |
Geografie
Die Einöde befand sich etwas abseits der Staatsstraße 2196/K 563, die nach Lichtenberg (0,6 km südöstlich) bzw. nach Lichtenbrunn verläuft (4,4 km nordwestlich).[4]
Geschichte
Friedensgrube war ein Bergwerk, in dem Eisen- und Kupfererze gefördert wurde. Die Gesamtlänge des Stollens betrug über sieben Kilometer; er endete bei Griesbach. Alexander von Humboldt rühmte ihn wegen seiner Länge und seiner Mächtigkeit von vier Metern.[5]
Von 1797 bis 1810 unterstand Friedensgrube dem Justiz- und Kammeramt Hof. Infolge des Ersten Gemeindeedikts wurde Friedensgrube dem 1812 gebildeten Steuerdistrikt Lichtenberg und der zugleich gebildeten Munizipalgemeinde Lichtenberg zugewiesen.[6]
Einwohnerentwicklung
Religion
Friedensgrube ist evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Johannes (Lichtenberg) gepfarrt.[14]
Literatur
- Otto Knopf: Thüringer Schiefergebirge, Frankenwald, Obermainisches Bruchschollenland : Lexikon. Ackermann-Verlag, Hof 1993, ISBN 3-929364-08-5, Sp. 138 f.
Weblinks
- Friedensgrube in der Ortsdatenbank von bavarikon, abgerufen am 19. April 2025.
- Friedensgrube in der Topographia Franconiae der Uni Würzburg, abgerufen am 19. April 2025.