Friedrich Wilhelm Ferdinand von der Hagen

preußischer Geheimer Kriegs- und Landrat From Wikipedia, the free encyclopedia

Friedrich Wilhelm Ferdinand Freiherr von der Hagen (geb. 9. August 1766 in Hohennauen (oder Berlin); gest. 27. Oktober 1849) war ein preußischer Geheimer Kriegs- und Landrat.[1][2][3]

Herkunft

Friedrich Wilhelm Ferdinand von der Hagen war Angehöriger des Adelsgeschlechts von der Hagen. Er war ein Sohn von Thomas Philipp von der Hagen (1729–1797), Erbherr auf Hohennauen, Wassersuppe, Witzke, Präsident des kurmärkischen Oberkonsistoriums, Domherr zu Brandenburg und Ritter des Johanniterordens, und dessen Ehefrau (⚭ 1765) Marie Albertine Wilhelmine Amalie (1743–1805), geb. Gräfin von Wartensleben.[1][2]

Leben

Von der Hagen war Erbherr auf Hohennauen, Wassersuppe sowie königlich preußischer Geheimer Kriegsrat und Ritter des Johanniterordens. Er war Landschafts-Deputierter[4] und amtierte ab 1806 in der Nachfolge von Dietrich von Bredow als Landrat des Havelländischen Kreises.

Herrenhaus II von der Hagen-Hohennauen.

Familie

Friedrich Wilhelm Ferdinand von der Hagen war seit dem 4. April 1797 mit Sabine Wilhelmine Sophie (1771–1820), geb. von Bredow, verheiratet.[3] Die Kinder aus dieser Ehe waren:[1]

  • Amalie Wilhelmine Antoinette Emilie (1798–1799)
  • Friedrich Wilhelm Eduard Alexander (1799–1880), kgl. preuß. Leutnant, Fideikommissherr Hohennauen u. Wassersuppe; Ehefrau Hulda von Katte, elf Kinder (s. u.)
  • Julius Albert (* 1802; 1847 für tot erklärt), kgl. preuß. Leutnant

Nacherben auf Hohennauen (1433 ha) wurden später der Enkel Alexander Wilhelm Ludwig von der Hagen (1838–1888), verheiratet mit der aus Hanau stammenden Bertha Walter, dann dessen jüngerer Bruder Kuno von der Hagen (* 1839), seine Ehefrau wurde Anna Gräfin Neidhardt von Gneisenau (* 1848), Enkeltochter[5] des GFM August Graf Neidhardt von Gneisenau. Letzter Hagen auf Hohennauen II war der 1940 verstorbene Dr. phil. Thomas Philipp von der Hagen, sein einziger Sohn Werner von der Hagen war im gleichen Jahr als Unteroffizier d. R. gefallen.[6]

Genealogie

  • Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Adeligen Häuser. Der in Deutschland eingeborene Adel (Uradel). 1904. Jahrgang 5, Justus Perthes, Gotha 1903, S. 295. Familie
  • Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Uradeligen Häuser. Der in Deutschland eingeborene Adel. 1915. Jahrgang 16, Justus Perthes, Gotha 1914, S. 377 f. Erben

Literatur

  • F. W. F. von dem Hagen, In: Julius Graf von Wartensleben: Nachrichten von dem Geschlechte der Grafen von Wartensleben. Band 1, Verlag Albert Nauck und Comp., Berlin 1858, S. 145.
  • F. W. F. von dem Hagen, In: Marcelli Janecki: Handbuch des Preußischen Adels. Band 2, Hrsg. Königliches Heroldsamt, Ernst Mittler und Sohn, Berlin 1893, S. 115.
  • F. W. F. von dem Hagen, In: Uta Motschmann (Hrsg.): Handbuch der Berliner Vereine und Gesellschaften 1786–1815. De Gruyter, Berlin 2015, ISBN 978-3-11-038093-4, S. 336.

Einzelnachweise

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