Fritz Pfister (Künstler)

österreichischer Maler From Wikipedia, the free encyclopedia

Fritz Pfister (* 13. Februar 1924 in Hohenems; † 2. April 1989 in Bregenz) war ein österreichischer Maler.

Leben

Fritz Pfister übersiedelte 1928 als Kind nach Bludenz. Von 1941 bis 1945 war er Soldat im Weltkrieg. Von 1945 bis 1948 besuchte er die Malschule von Toni Kirchmayr in Innsbruck. Ab 1948 lebte und arbeitete Pfister in Vorarlberg. Im Jahr 1949 wurde er Mitglied der Künstlergruppe Gayenhof, u. a. mit Edwin Neyer, Luise Jehly, Hubert Fritz.

Ab 1968 arbeitete er als Kunsterzieher am Bundesgymnasium Bregenz.[1]

Mit 1974 hatte er seinen Wohnsitz und sein Atelier in Bregenz.

Werk

Pfisters Arbeiten ist stark durch die Werke von Impressionisten und von Paul Klee beeinflusst. Anfänglich malte er das sinnlich Wahrnehmbare mit Landschaft und Porträt, ab 1952 begann er die ungegenständliche Malweise mit einer Reduktion auf die sichtbare Wirklichkeit, mit 1956 erfolgte der Schritt in die vollständige Gegenstandslosigkeit. Der Farbe bekam eine bedeutende Rolle und ein bestimmender Faktor seiner Gemälde, teils mit einer radikalen Reduktion auf wenige Farben und eine einzige geometrische Form.

Seine Tätigkeiten waren breit, Maler, Grafiker, Bühnenbildner, Textil-Designer, Kunstglaser 1956 bis 1959, Gebrauchsgrafiker und Kunsterzieher.

Kunst im öffentlichen Raum

  • 1950–1960 Volksschule Haselstauden, Wandbilder, Mosaik
  • 1960 Vinomna-Saal Rankweil, Wandgestaltung
  • 1971 Landeskrankenhaus Rankweil, Wandmalerei
  • 1972 Schule für Gesundheits- und Krankenpflege Bregenz, Wandgestaltung
  • 1979 Seniorenheim Tschermakgarten Bregenz, Wandbild

Anerkennungen

  • 1959 Hugo-von-Montfort-Preis
  • 1960 Auszeichnung des Kulturreferates der Stadt Wien für das Plakat Messe mit Textilfachmesse Austria Dornbirn
  • 1968 Auszeichnung des Kulturreferates der Stadt Wien für das Plakat Angelika Kauffmann und ihre Zeitgenossen
  • 1972 Ehrengabe des Landes Vorarlberg für Kunst und Wissenschaft

Ausstellungen

Literatur

Einzelnachweise

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