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Fritz Warmuth

deutscher Politiker (Freikonservative Partei, DNVP), MdR From Wikipedia, the free encyclopedia

Fritz Warmuth (* 15. Juli 1870 in Hirschberg, Provinz Schlesien; † 10. April 1937 in Berlin-Steglitz[1]) war ein deutscher Politiker (Freikonservative Partei, DNVP).

Fritz Warmuth als Reichstagsabgeordneter 1912

Leben und Beruf

Nach dem Abitur am Königlichen Katholischen Gymnasium in Glatz 1889, studierte Warmuth, der evangelischen Glaubens war, in Leipzig, Berlin und Breslau Rechtswissenschaften. Er bestand das erste Staatsexamen im Jahre 1894 und absolvierte anschließend sein Referendariat in Reinerz, Glatz, Breslau und Stettin. Nach dem Assessorexamen 1900 arbeitete er zunächst als Hilfsrichter am Amtsgericht Breslau, bevor er 1904 zum Amtsrichter an das Amtsgericht Hultschin berufen wurde. 1907 wechselte er zum Amtsgericht Jauer. Von 1915 bis 1918 war er Bezirksrichter in Konin in Polen. Danach war er bis zum 1. Februar 1919 Leiter der deutschen Passstelle in Eger (Böhmen), um dann wieder an das Amtsgericht in Jauer zurück zu wechseln.

Partei

Im Kaiserreich gehörte Warmuth der Freikonservativen Partei an. 1918 beteiligte er sich an der Gründung der DNVP. Am 1. Mai 1933 trat er in die NSDAP ein.[2]

Abgeordneter

Dem Reichstag des Kaiserreiches gehörte Warmuth als unabhängiger Abgeordneter von 1912 bis 1918 für den Wahlkreis Liegnitz 7 (Jauer) an.[3] 1919/20 war er Mitglied der Weimarer Nationalversammlung. Anschließend war er bis Mai 1924 erneut Reichstagsabgeordneter des Reichstages.

Einzelnachweise

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