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Fuchs Heterochrome Iridozyklitis

Krankheit From Wikipedia, the free encyclopedia

Die Fuchs Heterochrome Iridozyklitis oder Fuchs-Syndrom-III bezeichnet einen Farbunterschied zwischen der Iris des rechten und der des linken Auges (Iris-Heterochromie) zusammen mit einer chronischen Entzündung der Iris des helleren Auges.[1][2]

Schnelle Fakten Klassifikation nach ICD-10 ...
Klassifikation nach ICD-10
H20.1 Chronische Iridozyklitis
H20.8 Sonstige Iridozyklitis
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ICD-10 online (WHO-Version 2019)
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Synonyme sind: Heterochrome Fuchs-Zyklitis; Heterochromiezyklitis; Heterochromia Fuchs; Fuchs’sches Uveitis-Syndrom

Die Bezeichnung bezieht sich auf den Erstbeschrieb von 1904 durch Weill, sodann 1906 durch den österreichischen Augenarzt Ernst Fuchs.[3]

Vorkommen

Die Häufigkeit wird mit 1–9 : 1.000.000 angegeben. Die Ursache ist bislang nicht geklärt.[2]

Klinische Erscheinungen

Klinische Kriterien sind:[1][2]

  • Diffuse Heterochromie bei reizfreiem Auge oder Atrophie der Iris
  • chronische meist einseitige Iridozyklitis auf der Seite der helleren Iris
  • keratitische Ablagerungen bei fehlender Synechie

Hinzu können die Entwicklung von Glaukom und Glaskörpertrübungen kommen.

Differentialdiagnose

Abzugrenzen sind:[1]

Einzelnachweise

Siehe auch

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