Galactic Storm
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Galactic Storm[1] ist der erste Roman, den der britische Science-Fiction-Autor John Brunner mit 17 Jahren Ende 1951 veröffentlichte – allerdings unter dem Namen Gill Hunt[2], einem gebräuchlichen Pseudonym des Londoner Curtis Warren Verlags.
Inhalt
In dem knapp gehaltenen Werk treten drei Protagonisten auf. Neben dem Ich-Erzähler Paul Shay, einem amerikanischen Studenten, sind dies Shays Kommilitone Sharp und der Beauftragte der amerikanischen Regierung Honey Hayling. Der Meteorologie-Student Sharp findet mit Hilfe des Supercomputers „Charlie“ heraus, dass die Ursache des unerklärlichen Aufheizens der Atmosphäre am Südpol zu suchen ist. Hayling, der eigentlich mit Hilfe „Charlies“ über die Möglichkeiten einer „Californium-Bombe“ forschen wollte, lässt sich von Sharps Enthusiasmus mitreißen, so dass sich alle drei gemeinsam mit einem Expeditionsteam in Richtung Antarktis aufmachen. Dort stoßen sie auf eine Basis außerirdischer Eindringlinge von der Venus. Bei einem von den Venusianern künstlich ausgelösten Erdbeben kommt nahezu alle Expeditionsteilnehmer ums Leben, lediglich Paul, Sharp und Honey Hayling überleben, werden aber von den Venusianern gefangen genommen und in einen künstlichen Vulkan verschleppt. Paul entwickelt telepathische Fähigkeiten, mit deren Hilfe es ihm gelingt, mit den Fremden zu kommunizieren. Von dem Venusianer Caren erfährt er, dass die Bewohner der Venus durch Inzucht degeneriert und dem Untergang geweiht sind, was allerdings deren Anführer Serag nicht wahrhaben will. Sein Plan ist es, mit Hilfe fortschrittlicher venusianischer Technologie die Erde für die Menschheit unbewohnbar zu machen, um so neuen Lebensraum für die Venusianer, die einen von den Menschen völlig verschiedenen Stoffwechsel haben, zu gewinnen. Dies erklärt die diversen Umweltprobleme, denen sich die Menschheit aktuell ausgesetzt sieht. Mit einiger Mühe gelingt es den dreien, die Basis zu zerstören und die Außerirdischen zu töten. Dabei opfert sich Sharp, um Paul und Honey den Ausbruch zu ermöglichen. Zwar überlebt Sharp, verliert bei der Aktion aber den Verstand.
In einer Art Epilog beschreibt Brunner den Fortgang der Geschichte in groben Zügen, unter anderem, dass die Menschheit sich die venusianische Technologie nutzbar machen konnte und somit in der Lage war, selbst zur Venus zu fliegen und die letzten verbliebenen Venusianer auszulöschen.
Ausgaben
- Gill Hunt: Galactic Storm, Curtis Warren 1951
- John Brunner: Galactic Storm, Gateway / Orion, 2020 (E-Book)
Weblinks
- Galactic Storm in der Internet Speculative Fiction Database (englisch)