Gelbliches Filzkraut

Art der Gattung Filzkräuter (Filago) From Wikipedia, the free encyclopedia

Das Gelbliche Filzkraut[1] (Filago lutescens) ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Filzkräuter (Filago) in der Unterfamilie Asteroideae innerhalb der Familie der Korbblütler (Asteraceae).[2]

Schnelle Fakten Systematik, Wissenschaftlicher Name ...
Gelbliches Filzkraut

Gelbliches Filzkraut (Filago lutescens)

Systematik
Ordnung: Asternartige (Asterales)
Familie: Korbblütler (Asteraceae)
Unterfamilie: Asteroideae
Tribus: Gnaphalieae
Gattung: Filzkräuter (Filago)
Art: Gelbliches Filzkraut
Wissenschaftlicher Name
Filago lutescens
Jord.
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Beschreibung

Vegetative Merkmale

Das Gelbliche Filzkraut wächst als einjährige oder einjährig überwinternde krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 5 bis 30 Zentimetern erreicht.[3] Die oberirdischen Pflanzenteile sind gelbgrau-filzig behaart.[4]

Generative Merkmale

Die Blütezeit reicht von Juni[4]/Juli[3] bis September. Die dicht wollig behaarten, mittleren Hüllblätter tragen bis zum Beginn der Fruchtreife eine tiefrote Grannenspitze. Die Blüten erscheinen in Knäueln von 10–25 Körben.[4]

Es werden Achänen mit Pappus gebildet.

Ökologie

Tiefrote Grannenspitzen an den Hüllblättern des Gelblichen Filzkrautes

Beim Gelblichen Filzkraut handelt es sich um einen Therophyten.[4]

Vorkommen und Schutz

Das globale Verbreitungsgebiet des Gelblichen Filzkrautes erstreckt sich von Mittel- und Südeuropa[4] bis ins nördliche Afrika.[2]

Es besiedelt Sandtrockenrasen, trockne, sandige bis kiesige Ruderalflächen und Brachen, ist kalkmeidend[3] und bevorzugt die kollin-montane Höhenstufe.[4]

In der Roten Liste der gefährdeten Arten nach Metzing et al. 2018 ist das Gelbliche Filzkraut als in Deutschland „selten“ und „stark gefährdet“ (Kategorie 2) aufgeführt.[5] In der Schweiz ist Filago lutescens für das Staatsgebiet als CR = „Critically Endangered“ = „vom Aussterben bedroht“ eingestuft und in den Kantonen Genf und Tessin „vollständig geschützt“.[4]

Systematik

Die Erstveröffentlichung von Filago lutescens erfolgte 1846 durch Claude Thomas Alexis Jordan in Observations sur plusieurs plantes nouvelles rares ou critiques de la France, troisième fragment, S. 201.[6]

Quellen

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