Genera (Album)

Musikalbum der François Houle 5+1 From Wikipedia, the free encyclopedia

Genera ist ein Musikalbum der François Houle 5+1. Die am 23. März 2012 im Studio Water Music in Hoboken, New Jersey, entstandenen Aufnahmen erschienen am 10. Juli 2012 auf Songlines Recordings.

Veröffent-
lichung

2012

Aufnahme

2012

Label(s)

Songlines Recordings

Format(e)

CD, Download

Schnelle Fakten Studioalbum von François Houle 5+1, Veröffent-lichung ...
Genera
Studioalbum von François Houle 5+1

Veröffent-
lichung

2012

Aufnahme

2012

Label(s)

Songlines Recordings

Format(e)

CD, Download

Genre(s)

Jazz, Neue Improvisationsmusik

Titel (Anzahl)

10

Länge

55:26

Besetzung

Studio(s)

Water Music, Hoboken, NJ

Chronologie
Benoît Delbecq, François Houle: Because She Hoped
(2011)
Genera François Houle & Håvard Wiik: Aves
(2013)
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Hintergrund

Mit Benoît Delbecq, Harris Eisenstadt, Michael Bates und Taylor Ho Bynum sowie Samuel Blaser reaktivierte und erweiterte François Houle das Quintett-Format, mit dem er 1998 das Album Pursuit eingespielt hatte, an dem Benoît Delbecq, Jean-Jacques Avenel, Michael Moore und Steve Argüelles beteiligt waren. Mit dem Album In Memoriam (2023) setzte Houle die Arbeit mit dem Genera Sextet fort.

Titelliste

  • François Houle 5 + 1 – Genera (Songlines Recordings – SGL 1595-2)[1]
  1. Le Concombre de Chicoutimi I 1:57
  2. Essay #7 5:00
  3. Guanara 11:56
  4. Albatros 6:05
  5. Le Concombre de Chicoutimi II 4:13
  6. Old Paradigm 2:13
  7. Piano Loop (For BD) 6:20
  8. Punctum II 4:47
  9. Sulfur Dude 7:56
  10. Mu-Turn Revisited 4:18

Die Kompositionen stammen von François Houle.

Rezeption

Der Kornettist Taylor Ho Bynum auf dem Moers Festival 2007

Die Musiker um Houle, Taylor Ho Bynum am Kornett, Michael Bates am Kontrabass und Harris Eisenstadt am Schlagzeug sowie der Posaunist Samuel Blaser, hätten in den letzten Jahren durch ihre vielfältigen Kooperationen, aber auch und vor allem durch ihre Werke als Bandleader tiefen Eindruck hinterlassen, meint Julien Gros-Burdet (Citizen Jazz). Man könne also sagen, dass Houle hier eine mehr als verlockende Gruppe zusammengestellt habe. „Le Concombre de Chicoutimi I“, das das Album eröffne, würde schon von den ersten Takten an die ganz eigene Handschrift von François Houle tragen. Bei langsamem Tempo lasse sich der Zuhörer von der Eigenartigkeit des Themas und der Schönheit der Klangfarben mitreißen. Nach dieser kurzen Einleitung ändere sich die Kulisse mit „Essay #7“ völlig: Der Rhythmus beschleunige sich, die Linien kreuzten sich, der musikalische Diskurs werde komplexer. „Keine Introspektion mehr hier, sondern Energie, straffe Linien, die von den verschiedenen Musikern gezogen werden.“ Dies lasse eine Verbindung entstehen, die die Stärke von Genera ausmacht. Denn einer der großen Erfolge dieses in Vancouver lebenden Quebecers bestehe darin, die Möglichkeiten der sechs Instrumente, mit denen er sich umgeben hat, maximal auszuschöpfen, um die Klangmasse und die Melodielinien zu formen und daraus eine originelle, äußerst reichhaltige Musik zu schaffen. Ein zeitgenössischer Jazz, der im Laufe des Albums Gestalt und Leben annehmen würde, zwischen kontemplativen Stücken und mitreißenden Nummern, mit einem spannenden Sinn für Dramaturgie.[2]

Einzelnachweise

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