Aves (Album)
Musikalbum von François Houle und Håvard Wiik
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Aves ist ein Musikalbum von François Houle und Håvard Wiik. Die am 1. Juli 2011 in der Vancouver Academy of Music entstandenen Aufnahmen erschienen am 13. August 2013 auf Songlines Recordings.
Veröffent-
lichung
Aufnahme
Songlines Recordings
Format(e)
CD, Download
| Aves | ||||
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| Studioalbum von François Houle & Håvard Wiik | ||||
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Veröffent- |
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Aufnahme |
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Songlines Recordings | ||||
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Format(e) |
CD, Download | |||
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Titel (Anzahl) |
14 | |||
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1:08:59 | ||||
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Besetzung |
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Studio(s) |
Vancouver Academy of Music | |||
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Hintergrund
Ab den 1990er-Jahren initiierte der Klarinettist François Houle eine Reihe von Duo- und Trio-Begegnungen, häufig mit dem französischen Pianisten Benoît Delbecq, dokumentiert auf Alben wie Because She Hoped, La Lumière de Pierres und Poise. 2011 traf er sich für Aves mit einem weiteren Pianisten, dem Norweger Håvard Wiik. Sie spielten 14 kurze Improvisationen.
Titelliste
- François Houle & Håvard Wiik – Aves (Songlines Recordings – sgl 1601-2)[1]
- Father Demo 5:51
- Sparrowhawk 6:03
- Earth/Sea 4:17
- Nomenclatural 6:05
- Zirma 5:06
- Fallen Angel 3:40
- Ged’s Shadow 4:13
- Letter to György L. 6:37
- Aporetic Dreams 5:05
- Meeting on a Line 4:34
- Ursula’s Dream 5:05
- Woodhoopoe 3:51
- Hello Blackbird 2:39
- Strobe 5:24
Die Kompositionen stammen von François Houle und Håvard Wiik.
Rezeption

Nach Ansicht von Alberto Bazzurro, der das Album in All About Jazz rezensierte, ist Aves ein bemerkenswertes Album, das nicht nur aufgrund der instrumentalen Besetzung eher an zeitgenössische Kammermusik als an reinen Jazz erinnere. Die Wege, die die beiden Interpreten beschreiten, würden von Stück zu Stück variieren, blieben jedoch stets „im Zeichen einer Kostbarkeit, einer Eleganz und einer Intellektualität, die nie nachlasse“. Es gebe jedoch auch lebhaftere, bewegtere Episoden und andere, die deutlich abstrakter, nachdenklicher und immaterieller sind. Dieser Wechsel der Stilrichtungen zeige sich bereits im einleitenden Diptychon und ziehe sich dann durch weitere Paare (oder kleine Gruppen) von Stücken. Dies sei ein absolut vorbildliches Album, trotz (oder vielleicht gerade wegen) seiner Monolithizität. Und das Cover von Eric Metcalfe sei sehr ansprechend.[2]
Der Klarinettist François Houle aus Vancouver, der bereits mit vielen Vertretern der europäischen Avantgarde gespielt hat, würde auf den norwegischen Pianisten Håvard Wiik treffen, der für seine Arbeit mit der Band Atomic bekannt ist, schrieb Ken Waxman (JazzWord). In einer Reihe kürzerer Stücke würden die beiden ein Programm präsentieren, das den Kammerjazz verkörpere, wobei Houles umfassende technische Fertigkeiten dafür sorgen würden, dass die Verbindung nicht zu sehr in Richtung der sogenannten klassischen Musik abdrifte. Wenn der Pianist allein spiele, wie etwa in „Zirma“, führten seine stilistischen Eigenheiten zu barocken und impressionistischen Schwingungen. Im Gegensatz dazu fänden sich in einem Stück wie „Aporetic Dreams“, trotz seiner offensichtlichen Wurzeln in der europäischen klassischen Tradition, Houles intensive, unter Druck stehende Schwingungen, die die auffälligen Glissandi des Pianisten abhärten. Auch wenn der Klarinettist Zungenstöße und Zirkularatmung verwende, um seine Akzente zu setzen, seien die bedeutendsten Stücke diejenigen, in denen Improvisation und Komposition im Gleichgewicht stehen.[3]
Weblinks
- Listung des Albums bei AllMusic (englisch). Abgerufen am 17. März 2026.