Georg Herting

deutscher Bildhauer From Wikipedia, the free encyclopedia

Georg Herting (* 28. September 1872 in Linden; † 22. Januar 1951 in Hannover) war ein deutscher Bildhauer.

Ausweis-Foto von Georg Herting als Mitglied im Fachverband Bund deutscher Bildhauer, 1934

Leben

Bürgerbrief vom Magistrat der Stadt Linden (1897)
Urkunde der Ernennung zum außerordentlichen Professor an der Technischen Hochschule Braunschweig (1911)

Georg Herting studierte bei Wilhelm von Rümann an der Kunstakademie München und lebte ab 1896 als freischaffender Bildhauer in Linden. Obwohl in Linden geboren, erhielt er erst 1897 das Bürgerrecht der inzwischen zur selbständigen Stadt aufgestiegenen ehemaligen Landgemeinde Linden.

1906 wurde er Mitglied des Hannoverschen Künstlervereins.

Herting lehrte als Dozent für Ornament- und Figuren-Modellieren an der Technischen Hochschule Braunschweig, am 3. März 1911 ernannte ihn Herzog Johann Albrecht zu Mecklenburg als Regent des Herzogtums Braunschweig zum außerordentlichen Professor der Hochschule. 1914 wurde er mit dem preußischen Roten Adlerorden 4. Klasse ausgezeichnet.

Zahlreiche seiner Skulpturen und Bildwerke prägen noch heute das Stadtbild Hannovers. In den 1930er und 1940er Jahren näherte sich sein Stil stark der vorherrschenden Kunst im Nationalsozialismus an.

Georg Hertings Grab befindet sich auf dem Stadtfriedhof Ricklingen in Hannover.

Werke (unvollständig)

Siehe auch

Literatur

Commons: Georg Herting – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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