Georg von Monroy

kurhannoverscher Generalmajor und Amtsvogt in Beedenbostel bei Celle From Wikipedia, the free encyclopedia

Georg von Monroy (* 21. Oktober 1722; † 30. November 1792[1]) war ein deutscher Offizier und Amtsvogt in Beedenbostel.[2]

Leben

Familie

Georg von Monroy war ein Mitglied des hugenottischen Adelsgeschlechtes von Monroy.[1] Seine Eltern war der Generalleutnant Ludwig August von Monroy (* 11. April 1671; † 28. Juli 1743) und dessen Ehefrau Eleonore Charlotte de Beaulieu-Marconnay (* 11. September 1697; † 1. April 1782).

Er heiratete Anna Georgine Friederike Beaulieu de Marconnay (1740–1805), Tochter des kurfürstlich hannoverschen Oberjägermeisters und Oberforstmeisters Georg Wilhelm Beaulieu de Marconnay. Zu den Nachkommen des Ehepaares zählten der älteste und zeitweilig in Celle lebende Sohn und spätere mecklenburg-strelitzsche Hausmarschall Ernst von Monroy (1768–1815), durch dessen Hochzeit mit Dorothea eine Verwandtschaft zur Familie von deren Vater begründet wurde, dem Mathematiker und Kupferstecher Christian Ludolph Reinhold. Weitere Söhne waren Louis Hippolyth von Monroy (1773–1858) und dessen Bruder Karl August Wilhelm Heinrich von Monroy (1765–1815).[1]

Werdegang

Georg von Monroy bekannte sich zur reformierten Kirche. Im Kurfürstentum Braunschweig-Lüneburg stieg er zur Zeit der Personalunion zwischen Großbritannien und Hannover in der Kurhannoverschen Armee bis zum Generalmajor auf.[3]

Er war 1747 Kapitän im Infanterie-Regiment (Klinckowström) und 1756 Major im Regiment (Ledebur). Dort wurde er 1759 Oberstleutnant und kam 1762 als Oberst in das Infanterie-Regiment (Prinz Karl von Mecklenburg-Streliz). Monroy ging 1770 mit dem Charakter als Generalmajor in Pension und wurde Amtsvogt in Beedenbostel bei Celle.

In der St. Martinskirche in Beedenbostel wurde von Monroy bestattet

1769 wurde von Monroy zum Amtsvogt für das Amt Beedenbostel bestellt,[3] wo er am 30. November 1792[4] verstarb und in der Beedenbosteler Kirche St. Martin beigesetzt wurde.[5]

Durch ein Legat von Monroys konnte später der für neue Begräbnisse zu klein gewordene Kirchhof in Beedenbostel durch den im Jahr 1810 neu angelegten, heute sogenannten Alten Friedhof unter der Adresse Auf dem Hiltberge 13 ersetzt werden. Er wurde 1852 und 1873 erweitert.[2]

Literatur

  • Bernhard von Poten, Die Generale der Königlich Hannoverschen Armee und ihrer Stammtruppen in Militär-Wochenblatt: Beihefte, 1902, S. 273 Nr. 213
  • Gothaisches genealogisches Taschenbuch der briefadeligen Häuser, 1915, Neunter Jahrgang, S.659f

Einzelnachweise

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