German Pro Championships

deutsches Turnier im Profitennis From Wikipedia, the free encyclopedia

Die German Pro Championships[1] gehörten zu den wichtigsten Turnieren im Profitennis vor der Open Era. Es gab vergleichbare Turniere in anderen Ländern und außerdem die World Pro Championships.[2][3] Zunächst fanden die Turniere überwiegend auf Hartplätzen statt, allerdings gab es bereits am 4.–6. Oktober 1912 ein Hallenturnier in Bremen.[4] Nach 1945 liefen die Veranstaltungen unter dem Titel German International (1951) und Berlin Pro Championships (1952). Ende der 1970er Jahre gab es Nachfolgeveranstaltungen u. a. mit der WTA Berlin.

Schnelle Fakten
German Pro Championships
Austragungsort Berlin
Erste Austragung 1911
Letzte Austragung 1952
Spieloberfläche Sand
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Herren-Einzel

Weitere Informationen Jahr, Sieger ...
Jahr Sieger Gegner
1911Osterreich Cisleithanien Karel KoželuhRussisches Kaiserreich 1883 Roman Najuch
1912Deutsches Reich Willi Hannemannunbekannt
1928Deutsches Reich Roman NajuchHermann Bartelt
1929Deutsches Reich Roman NajuchHermann Bartelt
1930Dritte Französische Republik Martin PlaaDeutsches Reich Hans Nüsslein
1931[1]Deutsches Reich Hans NüssleinDeutsches Reich Roman Najuch
1932[5]Dritte Französische Republik Martin PlaaVereinigte Staaten 48 Bill Tilden
1933[1][5]NS-Staat Hans NüssleinVereinigte Staaten 48 Bill Tilden
1934NS-Staat Hans NüssleinDritte Französische Republik Robert Ramillon
1935Deutsches Reich NS Hans NüssleinDeutsches Reich NS E. Goritschnig
1936Deutsches Reich NS Hans NüssleinDritte Französische Republik Robert Ramillon
1937[6]Vereinigte Staaten 48 Bill TildenDeutsches Reich NS Hans Nüsslein
1938Deutsches Reich NS Hans NüssleinDritte Französische Republik Robert Ramillon
1939Deutsches Reich NS Hans Nüssleinunbekannt
1951[7]Ecuador Pancho SeguraVereinigte Staaten 48 Carl Earn
1952Vereinigte Staaten 48 Pancho GonzalesVereinigte Staaten 48 Don Budge
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Siehe auch

Literatur

Reiner Deike: Der verfemte Weltmeister. In: Deutscher Tennis Bund (Hrsg.): Tennis in Deutschland. Von den Anfängen bis 2002. Duncker & Humblot, Berlin 2002, ISBN 3-428-10846-9, S. 103–104 (über Hans Nüsslein).

Einzelnachweise und Anmerkungen

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