Godehard Schwethelm

deutscher Architekt und Mineraliensammler (1899-1992) From Wikipedia, the free encyclopedia

Godehard Schwethelm (* 14. Februar 1899 in Erfurt; † 1992 in Luzern) war ein deutscher Architekt.

Leben

Godehard Schwethelm wurde als Sohn des Erfurter Baumeisters und Bauunternehmers Wilhelm Schwethelm geboren. Sein Architekturstudium an der Technischen Hochschule Stuttgart[1] schloss er als Diplom-Ingenieur ab. Er begann seine berufliche Laufbahn als Mitarbeiter des Architekten Johannes Otto Berger.[2] Später arbeitete er in Merseburg unter Paul Bonatz[2], sowie in Berlin und München.

Das Diakonissen-Mutterhaus in Elbingerode, 1932–1934

Er baute während seiner Schaffenszeit zahlreiche Gebäude in verschiedenen Nutzungszusammenhängen. Ein Schwerpunkt war der Bau größerer Krankenhauskomplexe – zunächst in sorgfältiger Anlehnung an das Neue Bauen, wie z. B. die Heilstätte Harzgerode und das Diakonissen-Mutterhaus Neuvandsburg in Elbingerode. Er zeichnete sich dabei durch eine sehr klare Formensprache und die sorgfältige Planung von Details im Innen- und Außenbereich aus (Fenstergitter, Kleiderspinde, Deckenlampen und -uhren, Türen etc.) aus. Später entwarf er – nunmehr gemeinsam mit Partnern – moderne Großprojekte wie das Klinikum Großhadern in München.

Godehard Schwethelm sammelte seit den frühen 1960er Jahren Mineralien, seine Sammlung ist heute im Naturkundemuseum Erfurt öffentlich zugänglich.

Werk

Kinderheilstätte Harzgerode 2011
Klinikum Großhadern in München

Einzelnachweise

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