Werner Eichberg
deutscher Architekt
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Werdegang
Werner Eichberg, Sohn von Martha Eichberg, geborener Kretschmer, und Conrad Eichberg, studierte von 1929 bis 1934 Architektur an der TH München, schloss das Studium als Diplom-Ingenieur ab und arbeitete anschließend von 1935 bis 1937 bei Martin Elsaesser. Eichberg lehrte als Assistent bei Adolf Abel (1937–1939), habilitierte sich 1950, wurde Privatdozent und lehrte ab 1955 als außerordentlicher und von 1957 bis 1976 als ordentlicher Professor für Hochbaukonstruktion an der TH München. Er heiratete 1938 die Diplom-Ingenieurin Anneliese Thienes, mit der er 1952 ein Architekturbüro gründete.[3] Werner Eichberg gewann verschiedene Wettbewerbspreise.
Bauwerke




- 1954: Amtliche Materialprüfstelle und Institut für Massivbau der Technischen Hochschule München
- 1956–1958: Erweiterungsbau – „Eichbergbau“ – der Stadtsparkasse München
- 1957–1958: Evangelisch-Lutherische Kirche, Rothenburg / Laaber
- 1957–1965: Hochvolthalle des Instituts für Hochspannungs- und Anlagentechnik der Technischen Hochschule München mit Franz Hart (Baudenkmal)[4]
- 1958–1963: Studiogebäude des Bayerischen Rundfunks, München mit Otto Roth und Josef Wiedemann
- 1963–1964: Rogatekirche, München (Baudenkmal)[5]
- 1965: Verlagshaus Callwey, München mit Otto Roth
- 1958–1967: St. Markus, Regensburg
- 1968–1974: Institut für Biologie der Ludwig-Maximilians-Universität München, München mit Franz Kießling[6]
- 1967–1978: Klinikum Großhadern, München mit Godehard Schwethelm und Walter Schlempp
- Neubau des Elektrotechnik auf dem Nordgelände auf dem Innenstadtcampus
Ehemalige Mitarbeiter
- Theo Steinhauser
- Karl Max Hartisch
Akademische Schüler
Literatur
- Lehrstuhl für Hochbaukonstruktion und Baustoffkunde der Technischen Universität München (Hrsg.): Werner Eichberg. (Katalog einer Ausstellung anlässlich des 75. Geburtstags von Werner Eichberg) München 1985 mit Beiträgen von Georg Küttinger und Fred Angerer.
- Eichberg, Werner. In: Walter Habel (Hrsg.): Wer ist wer? Das deutsche Who’s who. 24. Ausgabe. Schmidt-Römhild, Lübeck 1985, ISBN 3-7950-2005-0, S. 259.
