Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich
Auszeichnung der Republik Österreich in mehreren Klassen (1952–)
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Das Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich ist die höchste staatliche Auszeichnung der Republik Österreich. Es wurde 1952 gestiftet und umfasst insgesamt 14 Ordensstufen.
| Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich | |
|---|---|
| Verliehen von Republik Österreich | |
| Ehrenzeichen | |
| Staatsoberhaupt / keine | |
| besondere Verdienste um die Republik Österreich | |
| wird verliehen | |
| Daten | |
| 1952 | |
| Bundesgesetzgeber (Nationalrat und Bundesrat) | |
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| Rangfolge | |
| Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland | |
| Österreichisches Ehrenzeichen für Wissenschaft und Kunst Militär-Verdienstzeichen Bundes-Ehrenzeichen | |
Geschichte
Das Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich ist die wichtigste staatliche Auszeichnung, die gegenwärtig in Österreich vergeben wird. Die Verleihung des Ehrenzeichens in seinen verschiedenen Stufen erfolgt durch den Bundespräsidenten auf Vorschlag der Bundesregierung. Es kann für besondere Verdienste in allen Gebieten verliehen werden, besonders auf politischem, wirtschaftlichem, kulturellem, geistigem oder auch ehrenamtlichem Gebiet. Personen, denen das Ehrenzeichen verliehen wird, sind befugt, sich als dessen Besitzer zu bezeichnen. Die Insignien des Ehrenzeichens gehen in das Eigentum des Ausgezeichneten über, lediglich die aus Silber gefertigten Ordenssterne verbleiben im Eigentum der Republik.
Das Ehrenzeichen wurde in seiner ersten Version mit dem Bundesgesetz vom 2. April 1952 über die Schaffung von Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich, BGBl. Nr. 89/1952, durch den Bundesgesetzgeber[1][2] (das sind der Nationalrat und der Bundesrat[3]) geschaffen. Die entsprechenden Statuten wurden 1953 durch das BGBl. Nr. 54/1953 erlassen.
Eine gleichnamige Auszeichnung war bereits am 4. November 1922 gestiftet worden. Dieses Ehrenzeichen wurde im Bundesstaat Österreich durch den Österreichischen Verdienstorden ersetzt, der bis zum Anschluss Österreichs 1938 verliehen wurde.
Mit dem mit 1. Jänner 2024 in Kraft tretenden Ehrenzeichengesetz und Änderung des Militärauszeichnungsgesetzes 2002, BGBl. I Nr. 132/2023 vom 15. November 2023, wurden die drei Ehrenzeichen des Bundes und das Militär-Verdienstzeichen auf eine neue rechtliche Basis gestellt.[4] Damit wurde vor allem die Möglichkeit zur Aberkennung von verliehenen Ehren- und Verdienstzeichen sowohl zu Lebzeiten als auch nach dem Tode des Ausgezeichneten geschaffen und ist nun auch formal die unterste Stufe (Bronzene Medaille für Verdienste um die Republik Österreich) weggefallen. Darüber hinaus wurde der Zeitpunkt geändert, ab dem dem Bundespräsidenten kraft Gesetz der Groß-Stern des Ehrenzeichens für Verdienste um die Republik Österreich auf Lebenszeit verliehen ist (bis 2023: mit dem Tage seiner Wahl,[5] ab 2024: mit dem Tage seiner Angelobung[6]).
Außer dem hier besprochenen Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich existieren in Österreich noch weitere Orden, Ehrenzeichen und Auszeichnungen des Bundes und der neun Bundesländer.
Ordensstufen
Das Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich umfasst heute 14 Stufen, wobei die einzelnen Insignien je nach Klasse nach Vorbild der Ehrenlegion nach Trageweise (am Schulterband zur Hüfte, am Hals, als Steckkreuz und am Band der Brust) und zusätzlich nach Material (Gold und Silber) unterschieden werden. Damit gehört das Ehrenzeichen der Republik Österreich zu den ausdifferenziertesten Verdienstorden der Welt, da die meisten einschließlich der affiliierten Verdienstmedaillen nur selten mehr als zehn Ordensstufen umfassen.
Die obersten fünf Klassen werden mit Bruststern getragen, die untersten zwei bestehen aus einer Medaille. Diese Aufteilung wurde 1953 durch das BGBl. Nr. 54/1953 festgeschrieben:
Groß-Stern des Ehrenzeichens für Verdienste um die Republik Österreich: Hüftdekoration mit Bruststern. Im internationalen Schema der Ordensabstufungen, das sich am Vorbild der französischen Ehrenlegion orientiert, entspricht er einer Sonderstufe des Großkreuzes
Großes Goldenes Ehrenzeichen am Bande für Verdienste um die Republik Österreich: Hüftdekoration mit Bruststern, entspricht einem Großkreuz 1. Klasse
Großes Silbernes Ehrenzeichen am Bande für Verdienste um die Republik Österreich: Hüftdekoration mit Bruststern, entspricht einem Großkreuz 2. Klasse
Großes Goldenes Ehrenzeichen mit dem Stern für Verdienste um die Republik Österreich: Halsdekoration mit Bruststern, entspricht einem Großoffizierskreuz 1. Klasse
Großes Silbernes Ehrenzeichen mit dem Stern für Verdienste um die Republik Österreich: Halsdekoration mit Bruststern, entspricht einem Großoffizierskreuz 2. Klasse
Großes Goldenes Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich: Halsdekoration, entspricht einem Komturkreuz 1. Klasse
Großes Silbernes Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich: Halsdekoration, entspricht einem Komturkreuz 2. Klasse
Großes Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich: Steckkreuz, entspricht einem Offizierskreuz
Goldenes Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich: Brustdekoration, entspricht einem Ritterkreuz 1. Klasse
Silbernes Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich: Brustdekoration, entspricht einem Ritterkreuz 2. Klasse
Goldenes Verdienstzeichen der Republik Österreich: Brustdekoration, entspricht einem Verdienstkreuz 1. Klasse
Silbernes Verdienstzeichen der Republik Österreich: Brustdekoration, entspricht einem Verdienstkreuz 2. Klasse
Goldene Medaille für Verdienste um die Republik Österreich: Brustdekoration, entspricht einer Verdienstmedaille 1. Klasse
Silberne Medaille für Verdienste um die Republik Österreich: Brustdekoration, entspricht einer Verdienstmedaille 2. Klasse
Die in den ursprünglichen Statuten von 1953 vorgesehene Bronzene Medaille für Verdienste um die Republik Österreich wurde in der Praxis seit Jahrzehnten nicht mehr verliehen und mit der Novelle des Ehrenzeichengesetzes 2023 auch formell abgeschafft.
Herstellung, Form, Material
Herstellung
Hergestellt wurden die einzelnen Stufen des Ehrenzeichens für Verdienste um die Republik Österreich seit 1953 von Anton Reitterer und dann von Wolfgang Reitterer in der Schubertgasse 24 im 9. Wiener Gemeindebezirk Alsergrund, danach von der traditionsreichen, seit 1840 bestehenden Wiener Metall-, Preß- u. Prägeanstalt Friedrich Orth in der Bürgerspitalgasse 8 im 6. Wiener Gemeindebezirk Mariahilf. 2011 wurde die Firma Friedrich Orth von der Dipl. Ing. Richard Huber GmbH in der Blindengasse 29 im 8. Wiener Gemeindebezirk Josefstadt übernommen, welche die Herstellung der einzelnen Stufen des Ehrenzeichens für Verdienste um die Republik Österreich unter dem Markennamen Victoria Awards fortsetzt.
Form
Als Grundform für die Ordenskreuze aller Stufen des Ehrenzeichens für Verdienste um die Republik Österreich wurde ein facettiertes Malteserkreuz gewählt, welches mittig mit einem glatten griechischen Kreuz belegt ist. Dieses Kleinod wird überhöht von einer als separater Anhänger gestalteten Darstellung des österreichischen Wappenadlers, der von den Wappen der neun österreichischen Bundesländer umgeben ist. Die auf diese Weise gebildete zweiteilige Insigne hängt am entsprechenden Ordensband, welches je nach Ordensstufe – siehe oben – als Dreiecksband, Damenschleife, Halsband oder Schulterband ausgeführt sein kann. Eine Ausnahme von der geschilderten Regel bildet lediglich das als Steckkreuz zu tragende Große Ehrenzeichen, bei dem der von den Länderwappen umgebene Wappenadler dem Malteserkreuz mittig aufgelegt ist.
Bei den Ordenskreuzen der höheren Stufen des Ehrenzeichens für Verdienste um die Republik Österreich (konkret ab der Klasse Silbernes Ehrenzeichen) ist der Avers mehrfarbig feueremailiert, zudem sind die Flächen zwischen Wappenadler und Länderwappen durchbrochen. Beim stets einfärbig – und zwar je nach Klasse silbern oder golden – ausgeführten Verdienstzeichen der Republik Österreich ist eine ältere und eine jüngere Version zu unterscheiden: bei der ausschließlich von Anton Reitterer gefertigten älteren Form sind die Flächen zwischen dem Wappenadler und den Länderwappen ebenfalls durchbrochen ausgeführt, bei der jüngeren Form hingegen wird auf das arbeitsintensive händische Aussägen der Freiflächen zwischen Wappenadler und den Länderwappen verzichtet. Das Revers sämtlicher Stufen des Ehrenzeichens für Verdienste um die Republik Österreich ist glatt.
Die Medaillen für Verdienste um die Republik Österreich zeigen am Avers den Wappenadler umgeben von einem Lorbeerkranz, welcher mit den Wappen der neun österreichischen Bundesländer belegt ist.
- Großes Ehrenzeichen, von Männern und Frauen als Steckkreuz zu tragen
- Silbernes Ehrenzeichen, hier am Dreiecksband für Männer
- Goldenes Verdienstzeichen in der älteren Form, hier an Damenschleife
- Silbernes Verdienstzeichen in der jüngeren Form, hier am Dreiecksband für Männer
- Goldene Medaille, hier am Dreiecksband für Männer
Material
Sämtliche Ordenskreuze des Ehrenzeichens für Verdienste um die Republik Österreich bestehen aus dem Buntmetall Tombak und sind je nach Stufe versilbert, vergoldet oder feueremailiert. Die Silberne und Goldene Medaille sind aus versilberter bzw. vergoldeter Bronze hergestellt. Sämtliche Ordenssterne des Ehrenzeichens werden aus dem Edelmetall Silber gefertigt.
Verleihungspraxis
Verleihungspraxis bei Beamten und Politikern
Der Groß-Stern ist ausschließlich Staatsoberhäuptern vorbehalten. Ausländischen Staatsoberhäuptern wird er mitunter im Rahmen von Staatsbesuchen verliehen.
Der österreichische Bundespräsident ist gemäß Art. II des Statuts für das Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich i. V. m. § 1 Abs. 4 des Bundesgesetzes über die Schaffung von Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich „mit dem Tag seiner Wahl auf Lebensdauer Besitzer des Großsternes des Ehrenzeichens für Verdienste um die Republik Österreich“.[5] Mit der Neufassung des Ehrenzeichengesetzes ab 2024, BGBl. I Nr. 132/2023, wurde der Zeitpunkt dahingehend verändert, dass der Bundespräsident mit dem Tag seiner Angelobung auf Lebensdauer Besitzer des Großstern des Ehrenzeichens ist.[6]
Das Große Goldene Ehrenzeichen am Bande erhalten meist der Bundeskanzler, die Minister und der Nationalratspräsident, das Große Silberne Ehrenzeichen am Bande wird häufig an Staatssekretäre oder Landeshauptleute verliehen. Aus diesem Grund finden sich unter den Besitzern der höchsten Stufen des Ehrenzeichens überdurchschnittlich viele aktive und ehemalige Politiker. Die Dekoration am Bande ist auch für ausländische Botschafter üblich, gewöhnlich aus Anlass des Endes ihrer Mission in Österreich.
Leitende Beamte eines Ministeriums (z. B. Sektionschef) bzw. einer Landesregierung (z. B. Landesamtsdirektor) werden meist mit dem Großen Goldenen oder Silbernen Ehrenzeichen mit dem Stern sowie mit dem Großen Goldenen oder Silbernen Ehrenzeichen ausgezeichnet. Üblich ist es, an Abgeordnete zum Nationalrat nach zehnjähriger Amtszeit das Große Goldene Ehrenzeichen zu vergeben, auch an Nicht-Beamte werden solche Dekorationen verliehen, so erhielt z. B. der Architekt Hans Hollein zum 75. Geburtstag das Große Goldene Ehrenzeichen.
Das im unteren Mittelfeld rangierende Große Ehrenzeichen wird oft an Hofräte und Ministerialräte, meist zum 60. Geburtstag, verliehen, das Goldene Ehrenzeichen wird – zumeist aus ähnlichem Anlass – an höherrangige Beamte des gehobenen Dienstes verliehen, sofern diese nicht die Verleihung des Berufstitels Regierungsrat vorziehen oder seit der Verleihung eines solchen bereits mindestens fünf Jahre (sogen. „Interkalarfrist“) „verdienstvoll“ vergangen sind. Auch Künstler erhalten öfters diese Stufen der Auszeichnung.
Das am unteren Rande der Skala stehende Goldene Verdienstzeichen wird oft an Bürgermeister mittelgroßer oder kleiner Städte und Gemeinden sowie an Beamte im Fachdienst beim Übertritt in den Ruhestand verliehen, das Silberne Verdienstzeichen an Vizebürgermeister. Die Goldene Medaille wird etwa auch an Sport- oder Vereinsfunktionäre sowie Polizeiinspektoren beim Übertritt in den Ruhestand verliehen.
Abgeordnete zum Nationalrat oder Landtag erhalten das jeweilige Ehrenzeichen üblicherweise nach einer Zugehörigkeit von zehn Jahren.
Die Goldene Medaille kann ebenso wie die Silberne Medaille am roten Bande verliehen werden und fungiert dann als Lebensrettungsmedaille 1. bzw. 2. Klasse. Am 29. Oktober 2020 wurden historisch erstmals vier Vertreter der Justiz als Lebensretter mit der Goldenen Medaille am roten Bande ausgezeichnet, die von Justizministerin Alma Zadić in der Justizanstalt Wien-Mittersteig überreicht wurden. Die Silberne Medaille am Roten Bande ist seit Jahrzehnten nicht mehr verliehen worden.[7]
Beispiele der Verleihungspraxis
Diese Aufstellung soll die Verleihungspraxis für das Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich beispielhaft illustrieren. Wesentlich umfangreicher (wenn auch keineswegs vollständig) ist die Liste der Träger des Ehrenzeichens für Verdienste um die Republik Österreich.
Groß-Stern
- Elisabeth II., Königin des Vereinigten Königreichs
- Haile Selassie, Kaiser von Äthiopien
- Josip Broz Tito, Staatspräsident von Jugoslawien
- Schimon Peres, Staatspräsident von Israel
Großes Goldenes Ehrenzeichen am Bande
- Kofi Annan, UN-Generalsekretär
- Brigitte Bierlein, Juristin, erste österreichische Bundeskanzlerin
- Christoph Kardinal Schönborn, Erzbischof von Wien
- Angela Merkel, deutsche Bundeskanzlerin
Großes Silbernes Ehrenzeichen am Bande
- Gabi Burgstaller, Landeshauptfrau von Salzburg
- Michael Häupl, Bürgermeister von Wien
- Leopold Maderthaner, Politiker und Unternehmer
- Karl Otto Pöhl, Präsident der Deutschen Bundesbank
Großes Goldenes Ehrenzeichen mit dem Stern
- Erwin Kräutler, Bischof
- Franz Olah, Politiker
- George Tabori, Künstler
- Georg Wannagat, Jurist
Großes Silbernes Ehrenzeichen mit dem Stern
- Jörg Ziercke, Präsident des deutschen Bundeskriminalamtes
- Walter Homolka, Rabbiner
- Nicolas Hayek, Schweizerischer Unternehmer
- Kurt Gaßner, Nationalratsabgeordneter
Großes Goldenes Ehrenzeichen
- Karlheinz Böhm, Schauspieler
- Alfred Ebenbauer, Rektor
- Hans Hollein, Architekt
- Simon Wiesenthal, Publizist
Großes Silbernes Ehrenzeichen

- Gerd Albrecht, Dirigent
- Georg Ebert, Pianist
- Bonifaz Sellinger, Abt des Wiener Schottenstiftes
- Gottfried Schatz, Biochemiker
Großes Ehrenzeichen
- Peter Alexander, Schauspieler
- Udo Jürgens, Sänger
- Karl Schranz, Skiläufer
- Renée Schroeder, Wissenschaftlerin
Goldenes Ehrenzeichen
- Hansi Hinterseer, Schlagersänger
- Gerlinde Kaltenbrunner, Bergsteigerin
- Paul Hörbiger, Schauspieler
- Thaddaeus Ropac, Galerist
Silbernes Ehrenzeichen
- Manfred Ackermann, Politiker
- Hans Krankl, Fußballspieler
- Andreas P. Pittler, Schriftsteller
- Johann Hindler, Universitätsprofessor und Klarinettist der Wiener Philharmoniker
Goldenes Verdienstzeichen

- Thomas Brezina, Kinderbuchautor
- Leopold Engleitner, Zeitzeuge
- Franziska Jägerstätter, Witwe von Wehrdienstverweigerer Franz Jägerstätter
- Alexander J. Rüdiger, TV-Moderator
Silbernes Verdienstzeichen
- Sebastian Auer, Techniker und Erfinder
- Hans Schwanda, Alpinist und Buchautor
- Sepp Tezak, Kriminalbeamter sowie Eisenbahnhistoriker, -fotograf und -maler
- Adolf Tuma, Lithograph
Goldene Medaille
- Georg Hamann, Geiger und Bratschist
- Christian Illedits, Politiker
- Robert Lucas, Schriftsteller
- Werner Senn (am roten Bande für Lebensrettung[8]), Jurist und Leiter der österreichischen Flugpolizei
Silberne Medaille
- Ernst Haselwanter, Politiker
- Otto Pendl, Politiker (verliehen als Beamter der Justizwache)
- Ernest Windholz, Politiker (verliehen als Beamter der Zollwache)
- Ernst Winter, Bundesrat (verliehen als Beamter der Präsidentschaftskanzlei)
Siehe auch
Literatur
- Walter A. Schwarz: Hab’ die Ehre: 50 Jahre Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich 1952–2002. Ausstellungskatalog Wien 2002.
- Peter Diem: Die Symbole Österreichs. Kremayr & Scheriau, Wien 1995, S. 224–226.
Gesetzestexte:
- Bundesgesetz über das Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich, das Bundes-Ehrenzeichen sowie das Österreichische Ehrenzeichen für Wissenschaft und Kunst und das Österreichische Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst (Ehrenzeichengesetz – EhrenzeichenG), Stammfassung BGBl. I Nr. 132/2023 vom 15. November 2023, gesamte Rechtsvorschrift zum Datum des Inkrafttretens am 1. Jänner 2024.
- Verordnung der Bundesregierung betreffend das Statut für das Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich, BGBl. II Nr. 380/2023 vom 14. Dezember 2023, gesamte Rechtsvorschrift zum Datum des Inkrafttretens am 1. Jänner 2024.
- Bundesgesetz vom 2. April 1952 über die Schaffung von Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich, Stammfassung BGBl. Nr. 89/1952, in Kraft getreten am 18. Mai 1952, aufgehoben durch BGBl. I Nr. 132/2023, gesamte Rechtsvorschrift zum Datum des Außerkrafttretens am 31. Dezember 2023 im RIS.
- Verordnung der Bundesregierung vom 13. Mai 1953, betreffend das Statut für das Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich, Stammfassung BGBl. Nr. 54/1953, gesamte Rechtsvorschrift zum Datum des Außerkrafttretens am 31. Dezember 2023 im RIS. Mit Statut (Anlage), Beschreibung der Dekorationen des Ehrenzeichens (Beilage 1) und Beschreibung des Bandes des bei Lebensrettungen zu verleihenden Ehrenzeichens (Beilage 2).
- Kundmachung des Bundeskanzleramtes vom 8. Jänner 1951, betreffend die Feststellungen des Verfassungsgerichtshofes über die Zuständigkeit zur Schaffung von Ehrenzeichen, BGBl. Nr. 46/1951 vom 27. Februar 1951.[2]
- Kundmachung des Bundeskanzleramtes vom 25. Feber 1959, betreffend die Feststellung des Verfassungsgerichtshofes über die Zuständigkeit zur Erlassung und Vollziehung einer Vorschrift, der zufolge österreichische Staatsbürger ausländische Orden und Ehrenzeichen nur mit behördlicher Bewilligung annehmen und tragen dürfen, BGBl. Nr. 59/1959 vom 11. März 1959.[9]
Weblinks
- Eintrag zu Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich im Austria-Forum (im AEIOU-Österreich-Lexikon)
- Ehrenzeichen und Auszeichnungen. In: oesterreich.gv.at.
- Österreich und seine Ehrenzeichen. In: bundespraesident.at. Hrsg.: Präsidentschaftskanzlei. Mit „Rangliste der Ehrenzeichen, die durch den Bundespräsidenten der Republik Österreich verliehen werden“ sowie mit Statistiken der verliehene Ehrenzeichen der Jahre 2013 bis 2022 (zum Download als PDF).
- Bundesauszeichnungen. In: Website des Amtes der Steiermärkischen Landesregierung. Mit Abbildungen aller Ehrenzeichen sowie detaillierte Beschreibungen und der Trageweise.
- Bundesauszeichnungen und militärische Auszeichnungen gemäß dem Militär-Auszeichnungsgesetz – MAG Verwundetenmedaillen gemäß Verwundetenmedaillengesetz. In: Website des Bundesministeriums für Landesverteidigung. Mit Fotos der Auszeichnungen und Ehrenzeichen.
- Aufstellung (aller) durch den Bundespräsidenten verliehenen Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich ab 1952 bis 2012 (PDF; 6,9 MB)
- Aufstellung aller seit ca. 1954 verliehenen staatlichen Auszeichnungen im Bereich des Sports (PDF, 300 KB; abgerufen am 15. Juni 2009) (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Februar 2024. Suche im Internet Archive )
