Grametschlag

Ortschaft im Bezirk Wiener Neustadt From Wikipedia, the free encyclopedia

Grametschlag ist eine Ortschaft in der Marktgemeinde Hochneukirchen-Gschaidt im Bezirk Wiener Neustadt in Niederösterreich mit 100 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2025).[1]

Schnelle Fakten Grametschlag (Dorf) Ortschaft ...
Grametschlag (Dorf)
Ortschaft
Grametschlag (Österreich)
Grametschlag (Österreich)
Basisdaten
Pol. Bezirk, Bundesland Wiener Neustadt (WB), Niederösterreich
Gerichtsbezirk Wiener Neustadt
Pol. Gemeinde Hochneukirchen-Gschaidt  (KG Gschaidt)
Koordinaten 47° 26′ 24″ N, 16° 10′ 22″ Of1
Höhe 669 m ü. A.
Einwohner der Ortschaft 100 (1. Jän. 2025)
Statistische Kennzeichnung
Ortschaftskennziffer 06585
Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; NÖGIS
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100

BW

Geografie

Das Dorf liegt südwestlich von Hochneukirchen auf einer baumfreien Anhöhe und ist über eine Stichstraße erreichbar. Der Ort entwässert in den Willersbach, der über den Zickenbach in die Pinka einfließt. Am 1. April 2020 umfasste die Ortschaft 22 Adressen.[2]

Geschichte

Die allenfalls mittelmäßig bestifteten Bauern betrieben Ackerbau und Viehzucht, berichtete Schweickhardt, wobei sie Weizen, Korn, Hafer, Flachs sowie Mohn zogen und Rinder und Schafe hielten. Im Jahr 1822 wurde der Ort mit 13 einzelnen Häusern genannt, das nach Gschaidt eingepfarrt waren, wohin auch die Kinder eingeschult wurden. Die Herrschaft Ziegersberg besaß die Ortsobrigkeit, besorgte die Konskription und hatte die Grundherrschaft inne. Die Landgerichtsbarkeit wurde von der Herrschaft Aspang ausgeübt.[3]

Laut Adressbuch von Österreich waren im Jahr 1938 in Grametschlag drei Landwirte mit Direktvertrieb ansässig.[4]

Bis zur Konstituierung der Gemeinde Hochneukirchen-Gschaidt am 1. Jänner 1971[5] war der Ort ein Teil der damaligen Gemeinde Gschaidt.

Literatur

  • Friedrich Wilhelm Weiskern: Topographie von Niederösterreich, in welcher alle Städte, Märkte, Dörfer, Klöster, Schlößer, Herrschaften, Landgüter, Edelsitze, Freyhöfe, namhafte Oerter u.d.g. angezeiget werden, welche in diesem Erzherzogthume wirklich angetroffen werden, oder sich ehemals darinnen befunden haben. Band 1: A–M. Druckerei Joseph von Kurzböck, Wien 1768, S. 215 (Ausgabe 1769; Grametschlag in der Google-Buchsuche).
  • Franz Xaver Schweickhardt: Darstellung des Erzherzogthums Österreich unter der Ens, durch umfassende Beschreibung aller Burgen, Schlösser, Herrschaften, Städte, Märkte, Dörfer, Rotten etc. etc., topographisch-statistisch-genealogisch-historisch bearbeitet und nach den bestehenden vier Kreis-Vierteln [alphabetisch] gereiht. [Teil:] Viertel unterm Wienerwald. 7 von 34 Bänden. 2. Band: Gaaden bis Klosterneuburg. Schmidl, Wien 1831, S. 64 (Grametschlag in der Google-Buchsuche).
  • Anton Steinhauser: Administrativkarte von Niederösterreich. Blatt 111, Sektion Gschaid, 1:28.800, Hrsg: Verein für Landeskunde von Niederösterreich, in Kommission von Artaria & Co., Wien 1867–1882 (noel.gv.at [JPG; 6,0 MB]).
  • Ortsverzeichnis 2001 Niederösterreich (PDF; 4,8 MB), Statistik Austria, Wien 2005, ISBN 3-902452-42-0, S. 365.

Einzelnachweise

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