Grenadilla (Album)

Musikalbum von Ken Peplowski From Wikipedia, the free encyclopedia

Grenadilla ist ein Musikalbum von Ken Peplowski. Die 1997 in den Avatar Studios und im Studio Sound on Sound in New York City entstandenen Aufnahmen erschienen 1998 auf Concord Jazz.

Veröffent-
lichung

1998

Aufnahme

1997

Format(e)

CD, Download

Schnelle Fakten Studioalbum von Ken Peplowski, Veröffent-lichung ...
Grenadilla
Studioalbum von Ken Peplowski

Veröffent-
lichung

1998

Aufnahme

1997

Label(s)

Concord Jazz

Format(e)

CD, Download

Genre(s)

Jazz

Titel (Anzahl)

11

Länge

1:00:39

Besetzung

Studio(s)

Avatar Studios, NYC; Sound on Sound, NYC

Chronologie
Jay Leonhart, Ken Peplowski, Ted Rosenthal, Grady Tate: A Good Reed
(1997)
Grenadilla Sensitive to the Touch: The Music of Harold Arlen
(2025)
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Hintergrund

Ken Peplowski, der in den 1990er-Jahren im Bereich von Big-Band- und Klassischer Musik experimentiert hatte, kehrte mit Grenadilla zu einem Straight-ahead-Jazz in Quartett-Besetzung zurück, auf dem er ausschließlich Klarinette spielt. Das Album ist ganz der Klarinette gewidmet, wobei Peplowskis Gruppe durch die Gäste Kenny Davern („Farewell Blues“), Marty Ehrlich („Copi“, „The Reconsidered Blues“, „Variations“, „The Soul in the Wood“), J. D. Parran und Scott Robinson („Variations“) verstärkt wird. Der Gitarrist Howard Alden ist ein weiterer Gast und in „Benny's Pennies“, „Voce e Eu“, „Indian Summer“, „Farewell Blues“, „Cry Me a River“ zu hören. Die Rhythmusgruppe bilden Greg Cohen (Bass), Chuck Redd (Schlagzeug) und Ben Aronov am Piano, der auch drei Stücke des Albums komponierte („Benny’s Pennies“, „’Bye“, „Palisades“). Ehrlich steuerte zwei Stücke bei („Reconsidered Blues“, „Soul in the Wood“) und Bassist Cohen eines („Variations“), arrangiert für einen „Chor“ aus Klarinette, Altklarinette, Bassklarinette und Kontrabassklarinette.

Titelliste

  • Ken Peplowski: Grenadilla (Concord Jazz CCD-4809-2)[1]
  1. Benny’s Pennies (Ben Aronov) 4:04
  2. Voce e eu (Vinícius de Moraes) 3:52
  3. Copi (Ken Peplowski, Joe Cohn, Ted Rosenthal) 4:04
  4. ’Bye (Ben Aronov) 4:27
  5. The Reconsidered Blues (Marty Ehrlich) 8:29
  6. Variations 3:53 (Greg Cohen)
  7. The Soul In the Wood (Marty Ehrlich) 6:22
  8. Palisades (Ben Aronov) 5:24
  9. Indian Summer (Al Dubin / Victor Herbert) 5:57
  10. Farewell Blues (Joseph Mares / Paul Mares / Leon Roppolo / Elmer Schoebel) 7:22
  11. Cry Me a River (Arthur Hamilton) 6:45

Rezeption

Nach Ansicht von Jack Bowers, der das Album in All About Jazz rezensierte, spiele Peplowski zwar in jedem Stil wunderbar, aber am fesselndsten sei er auf „Indian Summer“. Weitere Höhepunkte seien „Summer“ (mit einer wunderbaren, schwungvollen Einleitung von Alden, Cohen und Redd), das rasante „Farewell Blues“ (im direkten Duell mit Davern), Vinicius de Moraes’ lateinamerikanischer Charmeur „Voce e Eu“ und die Kompositionen von Aronov, insbesondere „Benny’s Pennies“, das wie aus einem Benny-Goodman-Album klinge. Das solle nicht heißen, dass die anderen Stücke weniger bewundernswert seien. Ganz gleich, um welche Art von Musik es sich handele, Peplowski erschließe sie so gut wie kaum ein anderer.[2]

Scott Yanow verlieh dem Album in Allmusic drei Sterne und schrieb, obwohl Ken Peplowski vor allem mit der modernen Swing-Bewegung in Verbindung gebracht werde und seit langem ein fester Bestandteil von Trad-Jazz-Festivals war, seien die musikalischen Interessen des Klarinettisten nicht derart begrenzt. Obwohl die Musik auf diesem Konzert nicht wirklich avantgardistisch sei, biete sie Peplowski doch die Gelegenheit, sich musikalisch etwas weiterzuentwickeln. Zu den Höhepunkten zählten Aronovs an Lennie Tristano erinnerndes „Benny’s Pennies“, „Copi“, Ehrlichs „The Reconsidered Blues“, das temperamentvolle „Farewell Blues“ (die erste gemeinsame Aufnahme von Peplowski und Davern) und „Variations“. Insgesamt sei dies ein anregendes Programm.[3]

Einzelnachweise

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