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Grenze zwischen Rumänien und Ungarn

trennt die Staatsgebiete von Ungarn und Rumänien From Wikipedia, the free encyclopedia

Die Grenze zwischen Rumänien und Ungarn ist eine Landgrenze in Ostmitteleuropa. Das Grenzgebiet befindet sich in der Pannonischen Tiefebene und trennt das Staatsgebiet der Republik Rumänien im Westnordwesten und dem Binnenstaat Ungarn im Osten. Die Grenze ist weitgehend eine ethnographische Grenze, die nach dem Ersten Weltkrieg durch die Pariser Vorortverträge (Vertrag von Trianon, 1920) festgelegt und nach dem Zweiten Weltkrieg durch die Pariser Friedensverträge von 1947 wiederhergestellt wurde.

RO
H
Rumänien–Ungarn
Grenzverlauf Rumänien-Ungarn

Rumänien wurde zum 1. Januar 2025 Mitglied des Schengenraums (ebenso Bulgarien). Reisende per Auto und Bahn zwischen Rumänien und Ungarn müssen an den offiziellen Grenzübergängen keine Dokumente mehr vorzeigen.[1]

Der Erste, der die geöffnete Grenze während der Zeremonie bei Petea überquerte, war überraschenderweise ein Hund.[2]

Verlauf

Von dem 3069 Kilometer gesamten Grenzverlauf Rumäniens verlaufen 447 Kilometer zu Ungarn, im Osten der Schengenstaaten.[3] Die politische Grenze Rumäniens zu Ungarn verläuft im Karpatenbecken in der historischen Landschaft dem Kreischgebiet. Ungarn liegt in der mitteleuropäischen Zeitzone (MEZ), Rumänien in der osteuropäischen Zeitzone (OEZ).

Die Grenze verläuft im ehemaligen Königreich Ungarn in den historischen Verwaltungsgebieten Csongrád, Békés, Hajdú und Szabolcs im heutigen Ungarn und auf der rumänischen Seite den ehemaligen Komitaten Arad, Bihar, Sathmar und Ugocsa letzteres der größte Teil in der westlichen Ukraine.

Gemeinden an der Staatsgrenze (von Nord nach Süd)

Grenzübergang Borș–Ártánd in Richtung Rumänien auf der ungarischen Seite
Grenzübergang Borș–Ártánd in Richtung Rumänien auf der rumänischen Seite
Grenzübergang Csanádpalota–Nădlac II in Richtung Rumänien auf der ungarischen Seite
Weitere Informationen UNGARN, RUMÄNIEN ...
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Grenzübergänge

Am 11. Juli 2015 wurde der Grenzübergang Nădlac II – Csanádpalota eröffnet. Zeitgleich mit den Autobahnabschnitten zwischen Makó und der Anschlussstelle Nădlac der Autópálya M43 bzw. Autostradă A1.[4][5] Dies stellt die erste Autobahnverbindung zwischen Rumänien und Ungarn dar. Als weiterer Autobahngrenzübergang wurde am 4. September 2020 der Grenzübergang Borş II - Nagykereki eröffnet.[3] Zeitgleich mit den Autobahnabschnitte zwischen Berettyóújfalu und Nagykereki bzw. Borș - Biharia der Autópálya M4 bzw. Autostradă A3.[6][7]

Grenzübergänge zwischen Rumänien und Ungarn befinden sich:[8]

Weitere Informationen Straßenverkehr, Ortschaften in Ungarn ...
Straßenverkehr
Ortschaften
in Ungarn
Ortschaften
in Rumänien
Csengersima F49 () DN19A Petea
Vállaj 4915 () DN1F Urziceni
Nyírábrány F48 () DN19C Valea lui Mihai
Létavértes F47 () DN19D Săcuieni
Nagykereki M4 () A3 Borș II
Ártánd F42 () DN1 Borș I
Méhkerék 4252 () DN79B Salonta
Gyula F44 () DN79A Vârșand
Battonya 4455 () DN7B Turnu
Csanádpalota M43 () A1 Nădlac II
Nagylak F43 () DN7 Nădlac I
Kiszombor F431 () DN6 Cenad
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Weitere Informationen Bahnverkehr ...
Bahnverkehr[9]
 
 
 
 
Bahnstrecke Debrecen–Sighetu Marmației ()
Bahnstrecke Mátészalka–Carei ()
Bahnstrecke Püspökladány–Oradea ()
Bahnstrecke Békéscsaba–Oradea ()
Bahnstrecke Szolnok–Arad ()
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Commons: Grenze zwischen Rumänien und Ungarn – Sammlung von Bildern und Videos

Einzelnachweise

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