Group of Six

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Group of Six (G6), früher Group of Five (G5), bezeichnet im College Football die Conferences außerhalb der führenden Power Four (zuvor „Power Five“) innerhalb der NCAA Division I Football Bowl Subdivision (FBS). Dazu zählen die Mountain West Conference (MW), American Athletic Conference (AAC), Mid-American Conference (MAC), Conference USA (CUSA), die Sun Belt Conference und die Pacific-12 Conference (Pac-12). Die Footballteams der Group of Six gelten im Allgemeinen als weniger finanzstark und erhalten geringere mediale Aufmerksamkeit als Programme der Power-Conferences.[1]

Im Zuge der umfassenden Conference-Neuordnungen (conference realignment) in den frühen 2020er-Jahren, insbesondere durch den Zerfall der Pacific-12 Conference ab der Saison 2024, veränderte sich die Einteilung der Conferences. Die Pac-12 verlor den Großteil ihrer Mitgliedsuniversitäten und wurde anschließend neu aufgebaut. In diesem Zusammenhang wird in Medienberichten nun von einer „Group of Six“ gesprochen, die auch die neu formierte Pac-12 umfasst.[2]

Während der Ära der Bowl Championship Series (1998–2013) verfügten diese Conferences über keinen festen Startplatz in den bedeutendsten Bowl-Spielen.[3] Seitdem die College Football Playoffs 2014 eingeführt wurden, kam nicht eine G5-Mannschaft in die Nähe der Top Vier, bis 2021 die Cincinnati Bearcats aus der American Athletic Conference teilnahmen.[4]

Mit der Erweiterung der College Football Playoffs auf zwölf Teams ab der Saison 2024 ist insgesamt fünf Conference-Champions und damit mindestens einem Team der Group of Six ein Startplatz vorbehalten.[5]

Der letzte nationale Titel eines Teams außerhalb der großen Conferences wurde 1984 durch die BYU Cougars errungen.[6]

Einzelnachweise

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