Power Four

College Football From Wikipedia, the free encyclopedia

Power Four, früher auch Power Five und Power Six, bezeichnet im College Football die finanziell, sportlich und medial einflussreichsten Conferences innerhalb der National Collegiate Athletic Association (NCAA). Dazu zählen die Atlantic Coast Conference (ACC), die Big Ten Conference, die Big 12 Conference sowie die Southeastern Conference (SEC). Parallel dazu besteht innerhalb der FBS eine Gruppe weiterer Conferences, die als „Group of Six“ (ehemals Group of Five) bezeichnet wird. Diese umfasst die Conferences mit geringerer finanzieller Ausstattung und medialer Reichweite im Vergleich zu den Power Conferences.

Bis in die frühen 2020er-Jahre umfasste diese Gruppe fünf Conferences (ACC, Big Ten, Big 12, Pacific-12 Conference und SEC) und wurde entsprechend als „Power Five“ bezeichnet. Im Zuge umfassender Conference-Neuordnungen (conference realignment), insbesondere durch den Zerfall der Pacific-12 Conference ab der Saison 2024, verringerte sich die Zahl der dominierenden Conferences auf vier.[1] Zuvor wurde auch von „Power Six“ gesprochen, als die Big East Conference noch als eine der führenden Conferences im College Football galt, bevor sie sich im Zuge der Conference-Neuordnungen Anfang der 2010er-Jahre weitgehend auflöste und ihre Football-Strukturen verlor.[2]

Seit Einführung der College Football Playoffs im Jahr 2014 nahmen ausschließlich Teams aus den Power Five Conferences teil, bis 2021 die Cincinnati Bearcats aus der American Athletic Conference teilnahmen.[3]

Einzelnachweise

Related Articles

Wikiwand AI