Grünsting
Katastralgemeinde im Bezirk Neunkirchen
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Grünsting ist eine Ortschaft und eine Katastralgemeinde der Marktgemeinde Reichenau an der Rax im Bezirk Neunkirchen in Niederösterreich mit 52 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2025).[1]
| Grünsting (Streusiedlung) Ortschaft Katastralgemeinde Grünsting | ||
|---|---|---|
| Basisdaten | ||
| Pol. Bezirk, Bundesland | Neunkirchen (NK), Niederösterreich | |
| Gerichtsbezirk | Neunkirchen | |
| Pol. Gemeinde | Reichenau an der Rax | |
| Koordinaten | 47° 40′ 38″ N, 15° 48′ 6″ O | |
| Höhe | 685 m ü. A. | |
| Einwohner der Ortschaft | 52 (1. Jän. 2025) | |
| Fläche d. KG | 8,23 km² (31. Dez. 2023) | |
| Statistische Kennzeichnung | ||
| Ortschaftskennziffer | 05266 | |
| Katastralgemeindenummer | 23112 | |
| Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; NÖGIS | ||
Geografie
Die Streusiedlung befindet sich südwestlich von Reichenau an der Landesstraße L136, die von der Höllental Straße seitlich auf den Semmering führt. Zur Ortschaft zählen weiters die Lagen Auerhahn, Hecher, Katharinenhof und Polleres. Am 1. April 2020 umfasste die Ortschaft 44 Adressen.[2]
Geschichte
Im Jahr 1822 wurde der Ort als Dorf mit 24 zerstreuten Häusern genannt, die nach Peyerbach, Reichenau und Prein eingepfarrt waren, wohin auch die Kinder eingeschult wurden. Die Herrschaft Reichenau besaß die Ortsobrigkeit und besorgte die Konskription. Die Landgerichtsbarkeit wurde von der Herrschaft Neunkirchen ausgeübt und die Untertanen und Grundholde des Ortes gehörten den Herrschaften Reichenau, Stixenstein und Klam.[3]
Laut Adressbuch von Österreich waren im Jahr 1938 in Grünsting zwei Fuhrwerker, ein Gastwirt, ein Holzhändler und zahlreiche Landwirte ansässig.[4]
Literatur
- Franz Xaver Schweickhardt: Darstellung des Erzherzogthums Österreich unter der Ens, durch umfassende Beschreibung aller Burgen, Schlösser, Herrschaften, Städte, Märkte, Dörfer, Rotten etc. etc., topographisch-statistisch-genealogisch-historisch bearbeitet und nach den bestehenden vier Kreis-Vierteln [alphabetisch] gereiht. [Teil:] Viertel unterm Wienerwald. 7 von 34 Bänden. 2. Band: Gaaden bis Klosterneuburg. Schmidl, Wien 1831, S. 88 (Grünsting in der Google-Buchsuche).
- Ortsverzeichnis 2001 Niederösterreich (PDF; 4,8 MB), Statistik Austria, Wien 2005, ISBN 3-902452-42-0, S. 264.
