Günther Goach

österreichischer Gewerkschafter From Wikipedia, the free encyclopedia

Günther Goach (* 4. Juli 1957 in Sankt Stefan ob Stainz, Steiermark) ist ein österreichischer Gewerkschaftsfunktionär und Präsident der Arbeiterkammer Kärnten. Er ist in der Fraktion Sozialdemokratischer GewerkschafterInnen (FSG) verankert.[1]

Günther Goach, 2019

Leben

Günther Goach wurde als Sohn eines Bergarbeiters geboren, ist verheiratet und Vater einer erwachsenen Tochter.[2] Goach besuchte eine Höhere Technische Lehranstalt in Graz, Fachrichtung „Gestaltendes Metallhandwerk“, und ist Absolvent der Sozialakademie in Wien/Mödling.[3]

Berufslaufbahn

Er war ab 1979 bei Siemens Villach, heute Infineon, und in München als Fertigungsmeister tätig. Engagement für Arbeitnehmerrechte zeigte Goach bereits als Betriebsratsvorsitzender des Arbeiterbetriebsrates von 1984 bis 2005.[4]

Im Juli 1989 wurde Goach zum Kammerrat in die Vollversammlung der Kärntner Arbeiterkammer gewählt, seit Oktober 2002 ist er als Nachfolger von Josef Quantschnig Präsident der Arbeiterkammer Kärnten.[5]

Seit September 2014 ist Goach auch Vizepräsident der Bundesarbeitskammer.[6] Bei der AK-Wahl 2019 erzielte er als Spitzenkandidat der FSG mit 77,6 Prozent das österreichweit beste je eingefahrene Ergebnis für die FSG insgesamt. Goach ist zudem Landesvorsitzender der PRO-GE Kärnten[7] und der FSG Kärnten, Mitglied des ÖGB Landes- und Bundesvorstandes und stellvertretender Bundesfraktionsvorsitzender der PRO-GE.[8]

Literatur

  • Andrea Payer: Sozialpartnerschaft in Kärnten. Institut für die Geschichte der Kärntner Arbeiterbewegung, Klagenfurt 2009, S. 138–152.
  • Johannes Grabmayer (Hrsg.): Gemeinsam für Kärnten arbeiten. AK Kärnten 1922–2012. ÖGB-Verlag, Klagenfurt/Wien 2012, ISBN 978-37035-1541-5, S. 7–10.
  • Vinzenz Jobst, Georg Steiner (Hrsg.): Erzähl mal... Lebensgeschichten. Arbeitswelt und Alltag in Kärnten seit 1945. ÖGB-Verlag, Klagenfurt/Wien 2015, ISBN 978-3-99046-145-7, S. 172–185.

Einzelnachweise

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