Schönwalde am Bungsberg
Gemeinde im Kreis Ostholstein in Deutschland
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Schönwalde am Bungsberg ist eine amtsangehörige Gemeinde im Amt Ostholstein-Mitte im Kreis Ostholstein in Schleswig-Holstein.
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Koordinaten: | 54° 11′ N, 10° 45′ O | |
| Bundesland: | Schleswig-Holstein | |
| Kreis: | Ostholstein | |
| Amt: | Ostholstein-Mitte | |
| Höhe: | 106 m ü. NHN | |
| Fläche: | 39,12 km² | |
| Einwohner: | 2451 (31. Dez. 2024)[1] | |
| Bevölkerungsdichte: | 63 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 23744 | |
| Vorwahl: | 04528 | |
| Kfz-Kennzeichen: | OH | |
| Gemeindeschlüssel: | 01 0 55 038 | |
| LOCODE: | DE 64Q | |
| Adresse der Amtsverwaltung: | Am Ruhsal 2 23744 Schönwalde am Bungsberg | |
| Website: | www.schoenwalde-am-bungsberg.com | |
| Bürgermeister: | Olaf Schöning (CDU) | |
| Lage der Gemeinde Schönwalde am Bungsberg im Kreis Ostholstein | ||
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Geografie
Das Gebiet der Gemeinde Schönwalde am Bungsberg erstreckt sich im Bereich der genannten höchsten Erhebung Schleswig-Holsteins etwa 10 km nordöstlich von Eutin und 10 km nördlich von Neustadt in Holstein inmitten des Naturparks Holsteinische Schweiz. In der Gemeinde liegt der Mönchneversdorfer Teich.
Ortschaften
Bungsberghof, Halendorf, Hobstin, Kniphagen, Langenhagen, Mönchneversdorf, Neu-Petersdorf, Rethwisch, Scheelholz, Stolperhufen und Vogelsang liegen im Gemeindegebiet.[2]
Geschichte

Der Ort und die Kirche wurden 1240 erstmals erwähnt.
Bis 1460 gehörte das gesamte Gebiet zum Kloster Cismar.
Seit dem Jahre 1954 verwendet die Gemeinde den Namenszusatz am Bungsberg.
Auch Gut Mönchneversdorf lag in Schönwalde.
Politik
Gemeindevertretung
Die Gemeindewahl am 14. Mai 2023 führte bei einer Wahlbeteiligung von 54,6 % (2018: 50,3 %) zu dem in den folgenden Diagrammen dargestellten Ergebnis.
Wappen
Blasonierung: „Über grünem, mit einem goldenen Kleeblattkreuz belegtem Dreiberg in Silber ein grüner, aus vier Blättern und zwei Früchten symmetrisch angeordneter Eichenzweig, dessen obere Blätter eine rote Rose mit goldenem Butzen und grünen Kelchblättern einschließen.“[3]
Kultur und Sehenswürdigkeiten
Pfadfinder
Wertvolle Jugendarbeit für Schönwalde und die umliegenden Gemeinden leistet der Verband Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder, VCP Schönwalde – Stamm Swentana.[4] Die Stammesleitung besteht aus Raik Brandt und David Süssenbach (Stand 2025).[3]
Dorfmuseum
In der ehemaligen Schule, die 1823 errichtet wurde, befindet sich heute das Dorf- und Schulmuseum, das auf der heimatkundlichen Sammlung der Schule aufbaut.[5]
Verkehr
Etwa 10 km östlich verläuft die Bundesautobahn 1 von Lübeck in Richtung Fehmarn.
Städtepartnerschaft
Söhne und Töchter (Auswahl)
- Justus Schmidt (1851–1930), in Hobstin geborener Lehrer und Botaniker
- Heinrich Hüttmann (1868–1928), Politiker (SPD), Reichstagsabgeordneter
Weblinks
- Literatur von und über Schönwalde am Bungsberg im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
- Schönwalde am Bungsberg
- Karl Müllenhoff: Das schlafende Heer in: Sagen, Märchen und Lieder der Herzogthümer Schleswig, Holstein und Lauenburg. Schwers’sche Buchhandlung, Kiel 1845 (digitale-sammlungen.de MDZ München)

