Haltern (Belm)
Ort in der Gemeinde Belm
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Haltern ist ein Ortsteil der Gemeinde Belm im Landkreis Osnabrück in Niedersachsen. Der Ort bildete bis 1972 eine eigenständige Gemeinde.
Haltern Gemeinde Belm | ||
|---|---|---|
| Koordinaten: | 52° 18′ N, 8° 10′ O | |
| Fläche: | 10,83 km²[1] | |
| Einwohner: | 623[1] | |
| Bevölkerungsdichte: | 58 Einwohner/km² | |
| Eingemeindung: | 1. Juli 1972 | |
| Postleitzahl: | 49191 | |
| Vorwahl: | 05406 | |
Lage von Haltern in Niedersachsen | ||
Geographie
Die ehemalige Bauerschaft Haltern erstreckt sich östlich des Belmer Ortskerns beiderseits der Landstraße nach Wulften. An der Wellenstraße ist eine kleine neuzeitliche Siedlung entstanden, das übrige Gebiet des Ortsteils weist nur eine verstreute und vorwiegend landwirtschaftliche Bebauung auf, darunter die Wohnplätze Groß Haltern und Klein Haltern. Der Halterner Bach mündet im Westen des Ortsteils in den Belmer Bach. Im Nordosten des Ortsteils liegt das Waldgebiet Forst Halterdaren.
Geschichte
Die Bauerschaft Haltern gehörte bis zu den Napoleonischen Kriegen zum Amt Iburg des Hochstifts Osnabrück. Von 1807 bis 1810 gehörte Haltern zum Kanton Schledehausen des napoleonischen Satellitenstaats Königreich Westphalen. Von 1811 bis 1813 gehörte der Ort unmittelbar zu Frankreich und dort zur Mairie (Bürgermeisterei) Belm im Arrondissement Osnabrück des Departements der Oberen Ems.[2] 1814 kam Haltern zum Königreich Hannover und gehörte dort zum Amt Osnabrück. 1867 fiel die Gemeinde Haltern mit dem gesamten Königreich Hannover an Preußen und seit 1885 gehörte sie zum Landkreis Osnabrück. Am 1. April 1938 wurde die Nachbargemeinde Wellingen eingegliedert und am 1. Juli 1972 wurde die Gemeinde Haltern im Rahmen der Gebietsreform in Niedersachsen nach Belm eingemeindet.[3]
Einwohnerentwicklung
Bau-, Boden- und Naturdenkmale
Die Hofanlagen Ahlebrandt, Dreyß-Aulbert, Möller, Pante und Wichmann/Hagebusch stehen in Haltern ganz oder teilweise unter Denkmalschutz. Die Sloopsteine von Haltern sind eine megalithische Grabanlage und ein bedeutendes Bodendenkmal in Haltern. Weitere Bodendenkmale sind die Reste einer Landwehr im Forst Halterdaren sowie mehrere Grabhügel. Der Findling „Teufelsstein“ und der Erlen-Birken-Bruchwald „Belmer Bruch“ sind Naturdenkmale.

