Hans Dieter Köder
deutscher Politiker, MdL
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Leben
Beruf
Köder ist Diplom-Verwaltungswirt (FH).[1] Er war von 1962 bis 1965 beim Landratsamt Aalen, von 1965 bis 1970 beim Innenministerium Baden-Württemberg und von 1970 bis 1980 als Parlamentarischer Berater (Parlamentsrat) beim Landtag von Baden-Württemberg tätig.[2]
Politik
Köder trat 1969 in die SPD ein. Von 1975 bis 1996 war er Gemeinderat in Steinenbronn.[2]
Im Jahr 1980 wurde er als Abgeordneter des Wahlkreises Böblingen in den Landtag von Baden-Württemberg gewählt und finanzpolitischer Sprecher seiner Fraktion.[1] Ab 1984 war er Vorsitzender des Arbeitskreises Wirtschaft und Technologie der SPD-Fraktion, ab 1988 deren Parlamentarischer Geschäftsführer und während der Großen Koalition von 1992 bis 1996 stellvertretender Fraktionsvorsitzender.[2]
Vom 1. Dezember 1994 bis 13. Dezember 1995 war Köder Vorsitzender der Multimedia-Enquêtekommission des Landtags.[2] Im Jahr 1995 war er Gründungsmitglied des Softwarezentrums Böblingen/Sindelfingen e.V.
Ehrenämter
Köder war ab 1989 Vorstandsmitglied und von 1997 bis 2007 Vorsitzender der Landesakademie für Jugendbildung in Weil der Stadt.
Auszeichnung
Köder war in Anerkennung seiner ehrenamtlichen Tätigkeiten Träger des Bundesverdienstkreuzes I. Klasse. Im Mai 2010 gab er seine Auszeichnung an den damaligen Bundespräsidenten Horst Köhler zurück.
Privates
Köder ist verheiratet und hat eine Tochter.