Harald Maass
deutscher Journalist und Autor
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Harald Maass (* 20. Dezember 1970[1]) ist ein deutscher Journalist und Autor.
Leben
Harald Maass absolvierte eine Redakteursausbildung an der Deutschen Journalistenschule, studierte Journalismus in München und promovierte in Politologie an der FU Berlin.
Von 1997 bis 2008 berichtete er als China-Korrespondent für die Frankfurter Rundschau, Tagesspiegel sowie weitere deutschsprachige Medien zunächst aus Hongkong und später aus Peking.[2][3]
Als einer der ersten deutschsprachigen Journalisten berichtete er über Chinas System der Umerziehungslager und die Unterdrückung der Uiguren in der Region Xinjiang. Für die Investigativ-Recherche wurde er 2019 mit dem Deutschen Reporterpreis ausgezeichnet. „Ein unfassbar relevanter Text (...) über ein riesiges Hightech-Überwachungssystem, mit dem die muslimische Minderheit unterdrückt wird“, urteilte der Deutschlandfunk.[4]
Harald Maass arbeitet als freier Journalist für verschiedene überregionale Medien.[5]
Auszeichnungen
- 2019: Deutscher Reporterpreis, Kategorie: Beste Reportage für die Arbeit: "Die Welt, von der niemand wissen soll"[6]
- 2019: Journalistenpreis der Stiftung Datenschutz[7]
- 2020: Nominierung Theodor-Wolff-Preis, Kategorie Reportage überregional[8]
Veröffentlichungen
- mit Michael Wolf: China im Wandel. Frederking & Thaler, München 2001, ISBN 3894054557.
- mit Li Wei: Kinder des himmlischen Friedens: Porträt einer neuen chinesischen Generation. Frederking & Thaler, München 2002, ISBN 3894056096