Hasenmühle (Kammerstein)
Ortsteil von Kammerstein
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Hasenmühle (fränkisch: Hosnmil[1]) ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Kammerstein im Landkreis Roth (Mittelfranken, Bayern).[2] Hasenmühle liegt in der Gemarkung Barthelmesaurach.[3]
Hasenmühle Gemeinde Kammerstein | |
|---|---|
| Koordinaten: | 49° 16′ N, 10° 56′ O |
| Höhe: | 369–381 m ü. NHN |
| Postleitzahl: | 91126 |
| Vorwahl: | 09178 |
Geografie
Die ehemalige Einöde ist heute die Barthelmesauracher Ortsstraße „An der Hasenmühle“ bestehend aus zehn Wohngebäuden. Diese liegt an der Aurach, etwas abgesetzt im Südosten von Barthelmesaurach. 0,5 km südlich befindet sich die Flur Fichtig.[4]
Geschichte
Der Ort wurde um 1300 als „Haselmůl“ erstmals urkundlich erwähnt. 1732 wurde sie erstmals „Hasenmühle“ genannt. Der ursprüngliche Ortsname verweist auf einen Haselstrauchbestand, die heutige Form ist eine Angleichung an „Hasenwinkel“, der Name einer in der Nähe gelegenen Flur.[5]
Gegen Ende des 18. Jahrhunderts gehörte die Hasenmühle zur Realgemeinde Barthelmesaurach. Die Mahlmühle hatte das brandenburg-ansbachische Kasten- und Stadtvogteiamt Windsbach als Grundherrn. Unter der preußischen Verwaltung (1792–1806) des Fürstentums Ansbach erhielt die Hasenmühle bei der Vergabe der Hausnummern die Nr. 30 des Ortes Barthelmesaurach.[6] Von 1797 bis 1808 unterstand der Ort dem Justiz- und Kammeramt Windsbach.[7][8][9]
Im Rahmen des Gemeindeedikts wurde Hasenmühle dem 1808 gebildeten Steuerdistrikt Barthelmesaurach und der 1810 gegründeten Ruralgemeinde Barthelmesaurach zugeordnet.[10] Am 1. Mai 1978 wurde diese im Zuge der Gebietsreform in Bayern nach Kammerstein eingemeindet.[7][11]
Baudenkmal
- Mühle[12]
Einwohnerentwicklung
Religion
Der Ort ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Bartholomäus (Barthelmesaurach) gepfarrt.[6] Die Katholiken sind nach St. Vitus (Veitsaurach) gepfarrt.[22][25]
Literatur
- Johann Kaspar Bundschuh: Hasenmühl. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 2: El–H. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1800, DNB 790364298, OCLC 833753081, Sp. 509–510 (Digitalisat).
- Friedrich Eigler: Schwabach (= Historischer Atlas von Bayern, Teil Franken. I, 28). Michael Laßleben, Kallmünz 1990, ISBN 3-7696-9941-6, S. 396.
- Manfred Jehle: Ansbach: die markgräflichen Oberämter Ansbach, Colmberg-Leutershausen, Windsbach, das Nürnberger Pflegamt Lichtenau und das Deutschordensamt (Wolframs-)Eschenbach (= Historischer Atlas von Bayern, Teil Franken. I, 35). Band 2. Kommission für bayerische Landesgeschichte, München 2009, ISBN 978-3-7696-6856-8, S. 864–865.
- Eberhard Wagner: Land- und Stadtkreis Schwabach (= Historisches Ortsnamenbuch von Bayern, Mittelfranken. Band 4). Kommission für Bayerische Landesgeschichte, München 1969, DNB 457000937, S. 27.
Weblinks
- Hasenmühle. In: kammerstein.de. Abgerufen am 18. Juli 2023.
- Hasenmühle in der Ortsdatenbank von bavarikon, abgerufen am 21. November 2021.
- Hasenmühle in der Topographia Franconiae der Uni Würzburg, abgerufen am 23. September 2019.
- Hasenmühle im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für Computergenealogie, abgerufen am 22. April 2025.