Heilig-Kreuz – Zentrum für christliche Meditation und Spiritualität
Ehemalige Profilkirche als Meditationszentrum des Bistums Limburg in Frankfurt am Main-Bornheim, Deutschland (2007-2025)
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Das Heilig Kreuz – Zentrum für christliche Meditation und Spiritualität war eine Profilkirche des Bistums Limburg für Gottesdienste, Kontemplation, Meditationskurse, Besinnungstage, Exerzitien, geistliche Begleitungsgespräche und andere Veranstaltungen, wie Konzerte. Die ehemalige Meditationskirche befand sich in Frankfurt-Bornheim in der Wohnsiedlung oberhalb des Bornheimer Hangs in den Räumen der Heilig-Kreuz-Kirche.
| Heilig Kreuz – Zentrum für christliche Meditation und Spiritualität | |||
|---|---|---|---|
| Ort | Frankfurt-Bornheim | ||
| Bundesland | Hessen | ||
| Land | Deutschland | ||
| Sprache | Deutsch | ||
| Konfession | römisch-katholisch | ||
| Website | Meditationszentrum | ||
| Geschichte | |||
| Verwendung | Meditationskirche | ||
| Gründer | Franz Kamphaus | ||
| Gründungsdatum | 1. Juli 2007 | ||
| Auflösungsdatum | 31. Dezember 2025 | ||
| Verwaltung | |||
| Diözese | Bistum Limburg | ||
| letztes Team Meditationszentrum | |||
| Leitung | Sr. Kristina Wolf MMS (kommissarisch) | ||
| Priester | Olaf Lindenberg | ||
| Karte |
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Ende August 2025 wurde die Schließung des Meditationszentrums des Bistums Limburg und dessen Standortes mit einer Feier am Samstag vor dem 4. Advent, den 20. Dezember 2025,[1] zum Ende des Jahres und die Gründung des Fachzentrums Spiritualität als Nachfolgeorganisation angekündigt. Die weitere Nutzung der Räumlichkeiten in der Heilig-Kreuz-Kirche stand zu diesem Zeitpunkt noch nicht fest.[2] Ende Dezember 2025 war die weitere Nutzung der Kirche noch nicht geklärt. Zunächst wurden manche Veranstaltungen 2026 in den dortigen Räumen wie der Krypta fortgesetzt.[3][4] Die Nutzung der Krypta endete mit dem 30. Juni 2026.[5]
Einordnung
Die Heilig-Kreuz-Kirche beherbergte eine von ursprünglich insgesamt fünf Themenkirchen des Bistums Limburg. Dies waren darüber hinaus das ebenfalls im Jahr 2007 gegründete Fachzentrum für Trauerseelsorge in der Kirche St. Michael in Frankfurt-Nordend und die drei 2005 gegründeten Jugendkirchen Crossover in der Kirche St. Hildegard in Limburg an der Lahn, Jona in der Kirche St. Bonifatius in Frankfurt-Sachsenhausen und Kana in der Kirche Maria-Hilf in Wiesbaden-Nordost.
Die Schließung erfolgte vor dem Hintergrund von im Oktober 2025 verkündeten Einsparungen des Bistums Limburg im Rahmen von 22 Maßnahmenpaketen eines Haushaltssicherungskonzeptes um einer zu erwartenden Finanzlücke von rund 110 Millionen Euro bis ins Jahr 2035 zu begegnen.[6]
Geschichte
2004 führte der damalige Bischof des Bistums Limburg Franz Kamphaus eine Visitationsreise durch die Kirchengemeinden in Frankfurt am Main durch. Ein Ergebnis war, dass viele Menschen spirituelle Erfahrungen und die Begegnung mit Gott suchen, aber nicht den Zugang zu einer herkömmlichen Kirchengemeinde finden.[7]
Am 15. Januar 2007 unterzeichnete Bischof Franz Kamphaus die Urkunde über die Errichtung eines Zentrums für christliche Meditation und Spiritualität in der Heilig-Kreuz-Kirche in Frankfurt-Bornheim. Diese Urkunde wurde zum 1. Juli 2007 wirksam.[8]
Wie die Kirche St. Michael im Frankfurter Nordend, in deren Räumen sich das Fachzentrum Trauerseelsorge des Bistums Limburgs befindet, war auch die Heilig-Kreuz-Kirche von 2007 bis 2015 eine Filialkirche der Pfarrkirche St. Josef in Frankfurt-Bornheim.
Das Zentrum war eine pastorale Einrichtung des Bistums[8] in Verantwortung des Leistungsbereiches Pastoral und Bildung, Fachbereich Seelsorge und Entwicklung (Stand: 12/2025).[9] Verantwortet wurde das Angebot bis Juli 2018 von dem Franziskaner Helmut Schlegel (Deutsche Franziskanerprovinz)[10] als Leiter des Zentrums und bis Juni 2019 als priesterlicher Mitarbeiter. Im November 2018 übernahm Samuel Stricker bis Mai 2024 die Leitung des Meditationszentrums und im August 2019 Olaf Lindenberg die Tätigkeit als priesterlicher Mitarbeiter.[11] Helmut Schlegel war bis Mitte Juni 2019 noch priesterlicher Mitarbeiter des Zentrums. Zu dem Team gehörten zuvor weitere Referentinnen, unter anderem von den Missionsärztlichen Schwestern.[12] Im Mai 2024 übernahm Sr. Kristina Wolf MMS bis zur Schließung des Zentrums dessen kommissarische Leitung,[11] da Samuel Stricker in eine andere Position des Bistums Limburg wechselte.
Das Zentrum war als Meditationskirche die erste Einrichtung dieser Art in Deutschland. Das Meditationszentrum feierte 2012 sein 5-jähriges[13] und 2017 sein 10-jähriges Bestehen.[14]
Im März 2020 musste das Programm des Zentrums ausgesetzt werden, da wegen der COVID-19-Pandemie in Deutschland sämtliche Gottesdienste in Deutschland und damit auch alle anderen Veranstaltungen ausfallen mussten.[15] Zu bestimmten Zeiten war zu dieser Zeit die Kirche jedoch täglich zur Meditation für eine begrenzte Personenzahl geöffnet. Dieses Angebot wurde bis zur Schließung des Meditationszentrums fortgesetzt.[16] Im Mai 2020 wurden die Gottesdienste an Samstagen unter besonderen Auflagen wieder aufgenommen.[17]
Im Dezember 2020 wurde erstmals eine evangelische Vikarin der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau in einem halbjährlichen Spezialvikariat in dem Zentrum tätig.[18]
Am 20. August 2025 wurde bekanntgegeben, dass das Meditationszentrum des Bistums Limburg nach über 18 Jahren mit einer Feier am Samstag vor dem 4. Advent, den 20. Dezember 2025,[1] zum Ende des Jahres geschlossen wird. Die weitere Nutzung der Räumlichkeiten in Heilig Kreuz stand zu diesem Zeitpunkt noch nicht fest.[2] Diese wird vom Bistum Limburg; der Pfarrgemeinde St. Josef Frankfurt, auf deren Gemeindegebiet sich die Heilig-Kreuz-Kirche befindet; und von dem Gesamtverband der katholischen Kirchengemeinden in Frankfurt gemeinsam festgelegt.[19] Letzter Programmpunkt des Meditationszentrums in der Heilig-Kreuz-Kirche nach dessen offizieller Schließung am 20. Dezember 2025 war die Christmette am Heiligabend des 24. Dezember 2025.[20]
Übergang in das Fachzentrum Spiritualität
Ein Team des Bistums beschloss bereits am 20. Mai 2025 die Gründung eines Fachzentrums Spiritualität anstelle des Meditationszentrums,[21] dessen Standort, Veranstaltungsorte und Programm zu diesem Zeitpunkt noch nicht bekannt waren.[22] Die Missionsärztlichen Schwestern arbeiten in dieser Einrichtung weiter.[23] Die Eröffnung des Fachzentrums Spiritualität war Anfang Dezember 2025 für den März 2026 geplant. Der Sitz an einem zentralen Ort in Frankfurt und die verschiedenen dezentralen und teilweise temporären Veranstaltungsorte wurden zu diesem Zeitpunkt noch nicht bekanntgegeben.[24] Sofern eine künftige Nutzung der Heilig-Kreuz-Kirche mit punktuellen Angeboten des Fachzentrums vereinbar ist, war geplant, dass dieses gegebenenfalls die Räume der Kirche weiter nutzen könnte.[19] Die Nutzung der Krypta endete jedoch mit dem 30. Juni 2026 und es findet danach nur noch eine einzelne Yoga-Veranstaltung für Senioren aus dem Programm des Fachzentrums Spiritualität im Turmsaal statt.[5]
Am 23. Februar 2026 wurde bekanntgegeben, dass die Pastoralreferentin Simone Krämer die Leitung des Fachzentrums übernimmt und dieses seinen Sitz bei der St. Leonhards-Kirche in der Alten Mainzer Gasse 21 haben wird. Die Erarbeitung des Rahmenkonzeptes sollte am 1. März 2026 beginnen.[25] Diese neue Einrichtung wurde noch im März 2026 gegründet und soll im Oktober 2026 eröffnet werden. Sie soll spirituelle Vielfalt fördern, fachliche Expertisen bieten und Menschen vernetzen, die Spiritualität suchen oder gestalten möchten. Im Zentrum selbst sind keine Angebote geplant, diese sollen an wechselnden Orten stattfinden. Der Name Fachzentrum sei deshalb irreführend. Zur Zeit werde ein neuer Name gesucht, der dies abbildet.[26][27]
Programm
Das Angebot des Hauses war christlich geprägt, richtete sich jedoch an Menschen aller Konfessionen, Weltanschauungen und Kulturen. Das Team[11] veröffentlichte zuletzt jährlich eine Programmübersicht.[28] In und von dem Zentrum wurden normalerweise Gottesdienste in verschiedenen Formen, unter anderem mit Elementen wie etwa Ausdruckstanz, Meditationskurse, Kontemplatives Gebet, Zen-Meditationsabende, Besinnungstage, Exerzitien, geistliche Begleitungsgespräche, Sonderveranstaltungen wie zum Beispiel Vorträge verschiedener Gastredner wie Anselm Grün,[29] Meditationen mit dem Soto-Zen-Priester und Veteran des Vietnamkriegs Claude AnShin Thomas,[30] externe Veranstaltung wie Exerzitien auf der Nordseeinsel Wangerooge oder Segel-Exerzitien und andere Veranstaltungen angeboten. Das Meditationszentrum beteiligte sich auch an dem virtuellen Ökumenischen Kirchentag im Mai 2021 in Frankfurt am Main. Ab 2020 ergänzten während der Corona-Zeit Online-Angebote die Präsenzveranstaltungen. Außerdem war die Kirche jeden Tag von 17 bis 19 Uhr zur freien Meditation geöffnet. Je nach personeller Verfügbarkeit wurde dieses Angebot bis 2025 beibehalten.
Zu den Angeboten gehörten im Laufe der Zeit Veranstaltungsreihen, wie zum Beispiel Übungstage der christlichen Mystik, meditatives Singen, meditatives Bogenschießen, Seminare zu Themen der Bibel, eine Männer-Gesprächsgruppe, spirituelle Stadtspaziergänge, die Themen Frankfurter Gästeführer mit spirituellen Themen verbinden oder Pilger-Wanderungen mit einem gemeinsamen Picknick und Andachten. Einzelveranstaltungen ergänzen das Programm. Dazu gehörten erstmals 2013 Fahrten unter dem Motto „Tram of Silence“ mit einem Straßenbahn-Triebwagen der VGF, deren wichtigste Elemente Schweigen mit kurzen, wohldosierten Impulsen zum Sehen, Hören, Fühlen und Riechen waren.[31]
Der Dialog zwischen den Kulturen und Religionen im Bereich der Meditation und Spiritualität war ein weiteres wichtiges Element der Arbeit des Zentrums. Dazu gehörten auch Podiumsdiskussionen mit Vertretern der Buddhisten, Hindus, Muslime und Christen über die Kunst der Meditation mit persönlichen Erfahrungsberichten aus den verschiedenen Religionen. Andere Beispiele waren Kurse in Qi Gong, Yoga und Yoga Nidra oder Tanzaufführungen eines Paters der indischen Jesuiten, der Elemente traditioneller meditativer Tänze wie dem Bharatanatyam aus dem Hinduismus als eine Art von Gebet zu Gott versteht.[32]
Zur Einleitung eines Adventssonntages wurde am vorhergehenden Samstag erstmals 2011 und fast jedes Jahr bis 2025 ein Advents-Labyrinth nach kretischem Muster aus 2000 bis 2500 Teelichtern gestaltet, das auch Bestandteil des jeweiligen Vorabend-Gottesdienstes am Samstagabend war und von den Besuchern begangen werden konnte.[33][34] Erstmals im Advent 2020 wurden vier Themenwochen mit einer speziellen Lichtshow („Nachtschimmer“), dem Adventslabyrinth, dem Friedenslicht und über Lichtgestalten durchgeführt.[35]
Bei der Luminale 2014 bot das Zentrum in Zusammenarbeit mit der Jugendkirche JONA im Frankfurter Dom eine Meditation mit Worten und Musik zusammen mit Licht und Klang an.[36]
Zu den Konzerten gehörten zum Beispiel Aufführungen des Deutschen Requiems von Johannes Brahms oder meditativer Musik aus dem Mittelalter von und nach Hildegard von Bingen, Abaelard und Hrabanus Maurus.[37]
2021 wurde ein Pilgerführer für einen 5,5 km langen Stadtpilgerweg mit 11 Stationen in der Frankfurter Innenstadt und Altstadt von der Liebfrauenkirche über Hauptwache, Börse, Willy-Brandt-Platz, Paulskirche, Römer, Kaiserdom St. Bartholomäus, Jüdischem Friedhof und Alter Jüdischer Friedhof Battonnstraße, Alter Brücke, Eiserner Steg zu der Kirche St. Leonhard veröffentlicht.[38][39]
2019 wurde von Pfarrer Olaf Lindenberg eine besondere Form des Vorabendgottesdienstes an den Samstagabenden unter dem Namen Freiraumgottesdienst eingeführt. Dieser umfasste besondere spirituelle Elemente wie eine kurze Meditation. Diese Form wurde bis zur Christmette am 24. Dezember 2025 beibehalten. Durch die Schließung des Meditationszentrums war zunächst unklar, wie es mit dieser Gottesdienstreihe weitergeht. Eine Weiterführung an einem anderen Ort war jedoch geplant.[40]
In den letzten Jahren wurde der Effata-Gottesdienst der Missionsärztlichen Schwestern am ersten Mittwoch im Monat in der Heilig-Kreuz-Kirche angeboten. Seit der Schließung des Meditationszentrums finden diese Gottesdienste in der Kirche St. Bonifatius in Frankfurt-Sachsenhausen statt.[41]
Außerdem wurde in Zusammenarbeit mit Mitarbeitenden der evangelischen Kirche ein besonderer, seit 2017 existierender meditativer Gottesdienst unter dem Namen „Gottesdienst aus der Stille“ viermal im Jahr in der Heilig-Kreuz-Kirche angeboten. Dieser soll ab 2026 an verschiedenen Orten in Frankfurt und Umgebung fortgesetzt werden.[42]
Umgestaltung
Im Kircheninneren wurden bis 2010 nach und nach kleinere Veränderungen umgesetzt. Die bisherigen Kirchenbänke wurden durch Klappstühle ersetzt, die eine flexiblere Nutzung des zur Verfügung stehenden Raumes ermöglichen. Der vorherige Hauptaltar wurde nicht mehr genutzt und wurde in seiner Funktion durch einen kleinen Altar aus Holz ersetzt, der mit den Klappstühlen zusammen einen Kreis bildete. Für den barrierefreien Zugang zum Kircheninnenraum oder anderen Räumlichkeiten wurden Treppenlifte oder Rollstuhlrampen eingebaut. Die ehemalige Krypta und die Räume des ehemaligen Pfarrhauses wurden der Nutzung als Meditationszentrum entsprechend umgestaltet. In der Krypta wurde unter anderem der Boden mit einem Parkettbelag versehen und der eigentliche Meditationsbereich durch Stoffbahnen aus Leinen abgegrenzt und mit einem Türrahmen aus Holz als Zugang versehen.[43]
Kirche und Pfarrgemeinde
Das Zentrum befand sich auf dem Gemeindegebiet der katholischen Pfarrei St. Josef Frankfurt am Main, die seit dem 1. Januar 2015 eine Pfarrei neuen Typs ist, in deren Gemeindegebiet sich vier Kirchen als sogenannte Kirchorte und zwei Kirchen als sogenannte Profilkirchen befanden. Eine dieser Profilkirchen war die zum Zentrum gehörende Heilig-Kreuz-Kirche, die für die Gottesdienst und Veranstaltungen des Zentrums genutzt wurde. Die Gebäude werden von der Stadtkirche Frankfurt am Main verwaltet. Es bestand eine rege Zusammenarbeit zwischen der Pfarrgemeinde St. Josef und dem Zentrum.
Seit Beginn der Restaurierung des Innenraumes der Leonhardskirche im Jahr 2011 finden Gottesdienste der dort heimischen Internationalen Englischsprachigen Gemeinde in der Heilig-Kreuz-Kirche statt.[44] Diese bleibt auch nach Ende der Arbeiten in St. Leonhard in der Heilig-Kreuz-Kirche beheimatet.[45] Im Dezember 2025 wurde bekannt gegeben, dass die Internationale Englischsprachige Katholische Gemeinde die Heilig-Kreuz-Kirche bis Juni 2026 weiter nutzen könne. Für die Zeit danach war der Umzug an einen anderen Kirchort geplant.[46]
Verkehrsanbindung
Die Heilig-Kreuz-Kirche ist von der Straßenbahn-Endhaltestelle Ernst-May-Platz der Linie 14 in der Wittelsbacherallee in etwa einer Minute und von dem von der Stadtbahn-Linie U7 der U-Bahn Frankfurt angefahrenen U-Bahnhof Eissporthalle/Festplatz in wenigen Minuten zu Fuß zu erreichen. Die Buslinie 38 verbindet das Sportcenter Bornheim der Turngemeinde Bornheim sowie die Siedlung Bornheimer Hang mit dem Stadtteilkern und dem Nachbarstadtteil Seckbach. In der Nähe ist außerdem die Anschlussstelle Frankfurt-Ost der Bundesautobahn 661.
Jakobsweg
Unterhalb des Bornheimer Hangs im Osten der Kirche verläuft ein Zweig des deutschen Jakobswegs.[47] Dieser Jakobsweg orientiert sich an dem Verlauf des historischen Fernhandelsweges von Leipzig nach Frankfurt am Main (Des Reiches Straße). Er beginnt in der Bischofsstadt Fulda, führt über Schlüchtern, Steinau an der Straße, Bad Soden-Salmünster, Gelnhausen, Langenselbold, Erlensee und Bruchköbel und gehört zum Netz der Hauptwege der Jakobspilger in Europa, die nach Santiago de Compostela zum vermuteten Grab des Hl. Jakobs in der dortigen Kathedrale führen. Der Weg führt über insgesamt 116 km an der Heilig-Kreuz-Kirche vorbei über den Frankfurter Ostpark am Neubau der Europäischen Zentralbank auf dem Gelände der ehemaligen Großmarkthalle weiter zum Ufer des Mains in die Innenstadt Frankfurts, weiter am Main entlang bis zum Eisernen Steg, auf dem linken Mainuferweg in Richtung Mainz und anschließend weiter nach Trier.[48]
Siehe auch
Galerie
- Adventslabyrinth meditativ
- Nachtschimmer 2020
- Heilig-Kreuz-Kirche als „Hangkrone“ auf dem Bornheimer Hang
- Hölzernes Kruzifix aus dem ehemaligen Besitz der Ehefrau May von Carl von Weinberg in der Krypta
- Eingang zum Meditationsbereich in der Krypta
Literatur
- Hermann Gille, P. Helmut Schlegel OFM: Katholische Heilig-Kreuz-Kirche Frankfurt-Bornheim. Verlag Schnell und Steiner, Regensburg 2009, ISBN 978-3-7954-6808-8.
- Simone Müller, Sr. Kristina Wolf MMS: Stadtpilgerweg Frankfurt – Wege in Freiheit und Verbundensein (= Pilgerwege im Bistum Limburg). Heilig Kreuz - Zentrum für christliche Meditation und Spiritualität, in Kooperation mit pilgern + wallfahren - Pilgerstelle des Bistums Limburg, Frankfurt am Main 2021.
Weblinks
- Heilig Kreuz – Zentrum für christliche Meditation und Spiritualität. Katholische Kirche - Bistum Limburg. Bistum Limburg Bischöfliches Ordinariat, 23. Februar 2026, abgerufen am 14. März 2026 (deutsch).
- Franz-Karl Klug: Heilig Kreuz. Zentrum für christliche Meditation und Spiritualität. In: Weg der Stille - Christliche Meditation in Frankfurt am Main. 2026, abgerufen am 14. März 2026 (deutsch).
- Meditatives Bogenschießen und Kostproben von Wein und Weisheit. Bistum Limburg – Katholische Kirche in Frankfurt am Main. Bistum Limburg Bischöfliches Ordinariat, 8. Juli 2016, abgerufen am 14. März 2026 (deutsch).
- St. Josef Frankfurt. Katholische Kirche - Bistum Limburg. Katholische Kirchengemeinde St. Josef Frankfurt am Main, 2026, abgerufen am 14. März 2026 (deutsch, Homepage der Pfarrei).
- pilgern+wallfahren - Pilgerstelle Bistum Limburg. Katholische Kirche - Bistum Limburg. Bistum Limburg Bischöfliches Ordinariat, 2026, abgerufen am 14. März 2026 (deutsch).
- Geistlicher Ort Hofheim. im Haus vom Guten Hirten. Norbert Lammers OFM, Helmut Schlegel OFM, 2026, abgerufen am 14. März 2026 (deutsch, Nachfolger des Exerzitienhauses Hofheim - Franziskanisches Zentrum für Stille und Begegnung seit dem 1. Januar 2023).

