Heimeranstraße
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Die Heimeranstraße ist eine Innerortsstraße im Stadtbezirk Schwanthalerhöhe (Nr. 8) von München.
| Heimeranstraße | ||
|---|---|---|
| Feuerwache 3, Heimeranstraße 10 | ||
| Basisdaten | ||
| Landeshauptstadt | München | |
| Stadtbezirk | Schwanthalerhöhe | |
| Name erhalten | 1891[1] | |
| Anschlussstraßen | Alter Messeplatz (München), Heimeranplatz | |
| Querstraßen | Kazmairstraße, Angelika-Lex-Weg, Franziska-Bilek-Weg, Ligsalzstraße, Hans-Dürrmeier-Weg, Ganghoferstraße, Geroltstraße, Bergmannstraße, Anglerstraße, Ridlerstraße | |
| Plätze | Alter Messeplatz, Georg-Freundorfer-Platz, Heimeranplatz | |
| Nummernsystem | Orientierungsnummerierung | |
| U-Bahnhof | Schwanthalerhöhe, Bahnhof München Heimeranplatz | |
| Nutzung | ||
| Nutzergruppen | Fußverkehr, Radverkehr, Individualverkehr, Öffentlicher Personennahverkehr | |
| Technische Daten | ||
| Straßenlänge | ca. 850 m[2] | |
Verlauf
Die Straße nimmt am Alten Messeplatz, der westlich an die Theresienhöhe anschließt, bei der Abzweigung der Kazmairstraße ihren Anfang, führt nördlich am neu überbauten Gelände der Alten Messe entlang zum Georg-Freundorfer-Platz, an dem sie auf die Ganghoferstraße trifft. Hier ist sie durch den Platz bis zur Geroltstraße unterbrochen. Von dieser verläuft sie in einer leichten Linkskurve weiter nach Westen über die Bergmannstraße und die Astallerstraße und endet am Fußgängerbereich des Heimeranplatzes.
Geschichte
Die Straße führte bis in die 1920er Jahre bis zur Hansastraße. Östlich der Ganghoferstraße verkehrte die Trambahnlinie 9 durch sie.
Öffentlicher Personennahverkehr
Die Straße wird durch die U-Bahnhöfe Schwanthalerhöhe und Heimeranplatz der unter ihr angelegten U-Bahn-Linien 4 und 5 erschlossen. Außerdem befindet sich der von der S-Bahn und Regionalzügen bediente Bahnhof Heimeranplatz in nächster Nähe. Bushaltestellen gibt es am Alten Messeplatz, an der Ganghoferstraße (Schwanthalerhöhe) und am Heimeranplatz.
Namensgeber
Die Straße ist wie der benachbarte Heimeranplatz nach Heimeran (auch Heinrich) von Straubing benannt. Heimeran ist die althochdeutsche Form des latinisierten Männernamens Emmeram. Der Namensgeber war von 1470 bis 1478 Zimmermeister der Münchner Frauenkirche.
Gebäude unter Denkmalschutz
- Nr. 2: Mietshaus, später Jugendstil, stattlicher, malerischer Bau mit Erkern, Loggien, reicher Putzgliederung und plastischem Dekor, 1914 von Franz Deininger; Südseite zum Teil neu; den Alten Messeplatz westlich abschließend; mit Kazmairstraße 17 (Denkmalliste D-1-62-000-2472)
- Nr. 4: Mietshaus, barockisierend, mit zwei Erkern, 1911–12 von Hans Grässel; mit Kazmairstraße 19 (Denkmalliste D-1-62-000-2473)
- Nr. 6: Mietshaus, malerischer, historisierender Eckbau, mit Erker, bezeichnet 1926, von Franz Deininger (Denkmalliste D-1-62-000-2474)
- Nr. 26/28/30/32: symmetrische Mietshausreihe, mit erhöhter Mitte und Erkergliederung, 1927 von Ludwig Naneder (Denkmalliste D-1-62-000-2475)
- Nr. 34: Mietshaus, neubarock, mit Lisenen, 1902 von Hans Thaler (Denkmalliste D-1-62-000-2476)
- Nr. 57: Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert, 1899 von Anton Wörz (Denkmalliste D-1-62-000-2477)
- Nr. 60: Mietshaus, barockisierend, mit reichem Kratzputzdekor an den beiden Flacherkern, 1925–26 von Eugen Drollinger (Denkmalliste D-1-62-000-2478)
- Nr. 62: Mietshaus, barockisierend, 1902 (Denkmalliste D-1-62-000-2479)
- Nr. 63: Mietshaus, neubarock, mit Mittelrisalit, reich gegliedert, 1900 von Anton Wörz (Denkmalliste D-1-62-000-2480)
- Nr. 64: Mietshaus, deutsche Renaissance, mit Stuckdekor, bezeichnet 1902 (Denkmalliste D-1-62-000-2481)
- Nr. 65: Mietshaus, neubarock, reich gegliedert, mit Stuckdekor, 1900 von Anton Wörz (Denkmalliste D-1-62-000-2482)
Weitere Gebäude und Adressen
- Feuerwache 3 – Westend, Heimeranstraße 10
- Generalkonsulat der Französischen Republik (Nr. 31)
- Heimeranstraße 2
- Heimeranstraße 4
- Heimeranstraße 6
- Heimeranstraße 32/26 (gerade Nummern)
- Heimeranstraße 34
- Heimeranstraße 57
- Heimeranstraße 60
- Heimeranstraße 62
- Heimeranstraße 63
- Heimeranstraße 64
- Heimeranstraße 65
Kunstwerke

- Stahlplastik aus Corten-Stahl vor der Feuerwache (Hausnr. 10), 1985 von Alfred de Vivanco-Luyken
Literatur
- Hans Dollinger: Die Münchner Straßennamen 8. Aufl. 2016, Chr. Belser Ges. für Verlagsgeschäfte, Stuttgart, ISBN 978-3-7630-4039-1, S. 129.

