Ridlerstraße
Straße in München
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Die Ridlerstraße ist eine Innerortsstraße im Stadtbezirk Schwanthalerhöhe (Nr. 8) von München.
| Ridlerstraße | ||
|---|---|---|
| AXA-Versicherung | ||
| Basisdaten | ||
| Landeshauptstadt | München | |
| Stadtbezirk | Schwanthalerhöhe | |
| Name erhalten | 1878[1] | |
| Anschlussstraßen | Ganghoferstraße (München), Westendstraße | |
| Querstraßen | Geroltstraße, Bergmannstraße, Heimeranstraße, Trappentreustraße mit Trappentreutunnel, Garmischer Straße, Gießerweg, Astallerstraße, Gollierstraße | |
| Plätze | Heimeranplatz | |
| Nummernsystem | Orientierungsnummerierung | |
| U-Bahnhof | Bahnhof München Heimeranplatz | |
| Nutzung | ||
| Nutzergruppen | Fußverkehr, Radverkehr, Individualverkehr, Öffentlicher Personennahverkehr | |
| Technische Daten | ||
| Straßenlänge | ca. 950 m[2] | |
Verlauf
Die Straße nimmt an der Ganghoferstraße ihren Ausgang, führt generell nach Nordwesten parallel zur Bahnstrecke der Bayerischen Maximiliansbahn, quert am Heimeranplatz das Südende des Trappentreutunnels, nimmt die von Osten kommende Gollierstraße auf und endet an der Westendstraße knapp westlich der Einmündung der von der Landsberger Straße (Bundesstraße 2) kommenden Barthstraße.
Geschichte
Durch die Ridlerstraße bestand bis in die 1990er Jahre eine Trambahnverbindung von der Kazmairstraße zur Westendstraße, die von den Trambahnlinien 9 und 10 genutzt wurde. Um den Häuserblock mit der Gollierstraße gab es eine bis in die 1970er Jahre genutzte Trambahnwendeschleife.
Öffentlicher Personennahverkehr
Die Straße wird durch den unter der Heimeranstraße liegenden U-Bahnhof Schwanthalerhöhe der U-Bahn-Linien 4 und 5 erschlossen. Bushaltestellen sind an der Ecke Astallerstraße, am Heimeranplatz und an der Ganghoferstraße (diese mit der Bezeichnung Ridlerstraße) vorhanden.
Namensgeber
Die Straße ist nach dem vom 13. bis ins 18. Jahrhundert nachweisbaren Münchner Patriziergeschlecht der Ridler benannt.
Gebäude unter Denkmalschutz
- Nr. 2: Teil eines Mietshausblocks, 1927–28 von Eduard Herbert und Otho Orlando Kurz; siehe Ganghoferstraße 52/54/56/58 (Denkmalliste D-1-62-000-2038)
- Nr. 26: Volksschule, heute Carl-von-Linde-Realschule München, historisierend, mit zwei barockisierenden Portalvorbauten, 1903–05 von Hans Grässel; zum Teil erneuert (Denkmalliste D-1-62-000-5831)
- Nr. 28: Mietshaus, Neubarock, reich gegliedert, 1899 von Anton Wörz (Denkmalliste D-1-62-000-5832)
- Nr. 30: Mietshaus, Neurenaissance, reich gegliedert, 1899 von Anton Wörz (Denkmalliste D-1-62-000-5833)
- Nr. 32: Mietshaus, später Jugendstil, mit Erker, 1908 von Georg Müller (Denkmalliste D-1-62-000-5834)
- Nr. 36: Mietshaus, später Jugendstil, mit Erker, 1911 von Josef Huber (Denkmalliste D-1-62-000-5835)
- Nr. 40: Mietshaus, neubarock, bezeichnet 1901, von Anton Wörz (Denkmalliste D-1-62-000-5836)
- Nr. 42: Mietshaus, neubarock, mit Stuckdekor, 1899 von Anton Wörz (Denkmalliste D-1-62-000-5837)
- Nr. 76/78/80/82/84/86: Teil eines barockisierenden Mietshausblocks, 1924–26 von Ludwig Naneder; siehe Gollierstraße 81/83/85/87/89/91 (Denkmalliste D-1-62-000-2245)
Weitere Gebäude
- Auf der linken Straßenseite befinden sich neuzeitliche Geschäfts- und Bürogebäude, darunter das Gebäude der AX>-Versicherung (Nr. 75).
- Carl-von-Linde-Realschule (Nr. 26)
- Mittelschule an der Ridlerstraße (Nr. 26)
- Ridlerstraße 2
- Realschule
- Ridlerstraße 28
- Ridlerstraße 30
- Ridlerstraße 32
- Ridlerstraße 36
- Ridlerstraße 40
- Ridlerstraße 42
- Ridlerstraße 80
Literatur
- Hans Dollinger: Die Münchner Straßennamen. 8. Aufl. 2016, Chr. Belser Ges. für Verlagsgeschäfte, Stuttgart, ISBN 978-3-7630-4039-1, S. 261.
