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Helfenburg (Südtirol)

Bauwerk in Terlan From Wikipedia, the free encyclopedia

Die Helfenburg (auch Helfenberg) ist ein als Ruine erhaltene, mittelalterliche Burganlage in der Gemeinde Terlan in Südtirol.

Schnelle Fakten
Helfenburg
Alternativname(n) Helfenberg
Staat Italien
Entstehungszeit 12./13. Jahrhundert
Erhaltungszustand Mauerreste
Geographische Lage 46° 31′ N, 11° 17′ O
Helfenburg (Südtirol)
Helfenburg (Südtirol)
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Lage, Erhaltung und Geschichte

Blick von der Talseite aufwärts auf die Reste der Ringmauer
Blick von der Talseite aufwärts

Die Burganlage befindet sich auf einem Geländesporn am Tschögglberg hoch über der in der Sohle des Etschtals gelegenen Terlaner Fraktion Siebeneich. Am einfachsten erreichbar ist die Ruine vom ebenfalls zu Terlan gehörenden Montigl oder von Glaning in der Gemeinde Jenesien aus.

Die Ruine besteht als kleinräumige, rechteckige Anlage von 40 × 30 m, wobei die Reste der Ringmauer in regelmäßiger Steinlage erhalten sind.[1][2][3]

Es ist unklar, ob die Anlage bereits Ende des 12. Jahrhunderts für die Grafen von Tirol errichtet wurde, in deren Besitz sie sich jedenfalls später befindet.[4] Die ersturkundliche Erwähnung der Anlage erfolgte im Jahr 1234 als castrum Helfenberch.[5][2] Ein sich nach der Burg nennendes Geschlecht lässt sich nicht nachweisen.[6]

Literatur

  • Josef Weingartner: Die Kunstdenkmäler Südtirols. Band 2: Bozen mit Umgebung, Unterland, Burggrafenamt, Vintschgau. Verlagsanstalt Athesia, Bozen 1961, S. 387.
  • Martin Bitschnau: Burg und Adel in Tirol bis zum Jahr 1350. Wien, Österreichische Akademie der Wissenschaften 1983, S. 265, Nr. 276 (Helfenberg).
  • Thomas Bitterli-Waldvogel: Südtiroler Burgenkarte. Hrsg.: Südtiroler Burgeninstitut. 1995.
  • Helmut Dumler: Wanderungen zu Burgen und Schlössern in Südtirol. München 1991.
  • Oswald Trapp: Tiroler Burgenbuch – Raum Bozen. In: Tiroler Burgenbuch. Band 8. Athesia-Tyrolia, Bozen-Innsbruck 1989, ISBN 978-88-7014-495-6.
Commons: Helfenburg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  • Eintrag im Monumentbrowser auf der Website des Südtiroler Landesdenkmalamts

Einzelnachweise

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