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Helle Faber

dänische Dokumentarfilmerin und Filmproduzentin From Wikipedia, the free encyclopedia

Helle Faber Soendergaard (* 15. November 1966 in Herning) ist eine dänische Dokumentarfilmerin und Filmproduzentin. Sie wurde dreimal mit dem dänischen Filmpreis Robert geehrt und 2026 für den Oscar für den besten Dokumentarfilm nominiert.

Leben

Helle Faber schloss 1991 erfolgreich ein Studium an der Dänischen Schule für Journalismus ab.[1] Sie war Radiomoderatorin und -Produzentin. Dann war sie Produzentin beim DR.[2] Seit 2003 ist sie als Filmproduzentin tätig. 2010 gründete Faber das Filmproduktionsunternehmen Made in Copenhagen.[1]

Faber konzentriert sich bei ihren Dokumentationen nicht auf die Veröffentlichung als Kinofilm, da ohne erhebliches Budget auch für Werbung diese selten ökonomisch erfolgreich sind. Ihr Medium für von ihr produzierte Dokumentarfilme ist eher das Fernsehen.[3]

Nachdem der von ihr mitproduzierte Ein Nobody gegen Putin beim Sundance Film Festival 2025 Premiere gefeiert hatte, hatte der Film mäßigen Erfolg bei Filmfestivals, wurde aber überraschend für den Oscar nominiert. Dort setzte sich die Dokumentation gegen den als Favoriten gegoltenen Dokumentarfilm The Perfect Neighbor – Ein Gesetz und seine Folgen durch. Der Oscargewinn wurde bei ihrer Rückkehr nach Dänemark als nationaler Erfolg gefeiert.[4] Zuvor war sie für den Film beim Sundance Film Festival mit dem Sonderpreis der Jury und mit dem British Academy Film Award für den besten Dokumentarfilm ausgezeichnet worden.[5]

Filmographie (Auswahl)

Auszeichnungen

Einzelnachweise

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