Hellraiser: Revelations – Die Offenbarung
Film von Víctor García (2011)
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Hellraiser: Revelations – Die Offenbarung, auch Hellraiser: Die Offenbarung (Originaltitel: Hellraiser: Revelations), ist die achte Fortsetzung von Horrorfilm-Klassiker Hellraiser – Das Tor zur Hölle und somit der neunte Film der Reihe. Die Figur des Pinhead wird erstmals in der Filmreihe nicht von Doug Bradley, sondern von Stephan Smith Collins dargestellt. Regie führte Victor Garcia.
| Film | |
| Titel | Hellraiser: Revelations – Die Offenbarung |
|---|---|
| Originaltitel | Hellraiser: Revelations |
| Produktionsland | USA |
| Originalsprache | Englisch |
| Erscheinungsjahr | 2011 |
| Länge | 75 Minuten |
| Altersfreigabe | |
| Stab | |
| Regie | Víctor García |
| Drehbuch | Gary J. Tunnicliffe |
| Produktion | Aaron Ockman Kimberly Ogletree Joel Soisson |
| Musik | Frederik Wiedmann |
| Kamera | David A. Armstrong |
| Schnitt | Philip Mangano Matthew Rundell |
| Besetzung | |
| |
| Chronologie | |
Handlung
Die Freunde Nico und Steven geraten während eines Urlaubs an den sagenumwogenen Spielwürfel, mit dessen Hilfe es möglich ist, mit den Zenobiten in Kontakt zu treten. Der draufgängerische, skrupellose Nico schafft es, die Kreaturen herbeizurufen, woraufhin die beiden Freunde auf schmerzliche Weise Bekanntschaft mit dem Anführer der Zenobiten machen.
Da Nico das Tor zur Hölle geöffnet hat, muss er als Gegenleistung seinen Körper zur allgemeinen „Erkundung“ zur Verfügung stellen, und wird in den Höllenschlund hinabgerissen. Der bedachte, aber schwächliche Steven bleibt verstört zurück.
Nico kann aus der Hölle entfliehen, doch die Zenobiten haben ihn seiner Haut beraubt. Fortan bittet er seinen folgsamen Freund Steven, für ihn zu morden, damit er sich am Blut der Opfer stärken kann und wieder die Gestalt eines Menschen erhält.
Entstehung
Der Film wurde mit einem Budget von etwa 300.000 US-Dollar produziert. Die Dreharbeiten nahmen drei Wochen in Anspruch. Der Film wurde unter diesen Umständen produziert, damit die Weinstein Company als derzeitiger Besitzer der Rechte an Hellraiser als Franchise diese nicht verliert.[2]
Veröffentlichung
Synchronisation
| Rolle | Darsteller | Synchronsprecher[4] |
|---|---|---|
| Ross Craven | Steven Brand | Achim Buch |
| Kate Bradley | Sanny van Heteren | Eva Michaelis |
| Pinhead | Stephan Smith Collins | Christian Rudolf |
| Steven Craven | Nick Eversman | Leonhard Mahlich |
| Nico Bradley | Jay Gillespie | Tobias Schmitz |
| Obdachloser | Daniel Buran | Wolf Frass |
| Emma Craven | Tracey Fairaway | Katharina von Keller |
| Peter Bradley | Sebastien Roberts | Nicolas König |
Kritik
Der Film wird von vielen als der mit Abstand schlechteste der gesamten Filmreihe angesehen. Es erreichte 0 % auf Rotten Tomatoes und eine Bewertung von 2,7 von 10 auf IMDb.[2]
| Quelle | Bewertung |
|---|---|
| Rotten Tomatoes (Tomatometer) | 0 %[5] |
Das Lexikon des internationalen Films kritisierte Hellraiser: Die Offenbarung als „Genrefilm ohne irgendetwas Bemerkenswertes, uninteressant in Szene gesetzt.“[6]
Robert Cherkowski von Filmstarts.de sieht in Hellraiser: Die Offenbarung einen desaströsen Film, der das Erbe mit Füßen trete. Aus jeder Perspektive seien die deutlichen Mängel des Films unübersehbar. Der dreckige Look sei einer sterilen HD-Optik gewichen, die Figurenzeichnung sei blass und unsympathisch und der willkürliche Schnitt erscheine amateurhaft. Pinhead und seine Zenobiten wirkten beliebig und unterschieden sich kaum noch von den austauschbaren Sadisten gewöhnlicher Torture-Porn-Filme. Die atmosphärischen Sets früherer Filme wichen einem kargen Lagerraum. Die fehlende Atmosphäre solle durch plumpen Splatter ausgeglichen werden, der jedoch ohne Spannung oder emotionale Wirkung bleibe. Pinheads Methoden muteten so öde wie der ganze Film an.[7]
Weblinks
- Hellraiser: Die Offenbarung bei IMDb
- Postermotive bei CineMaster
- Streamingverfügbarkeit bei JustWatch