Hemitautoga
Gattung der Junkerlippfische (Julidinae)
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Hemitautoga ist eine Gattung der Junkerlippfische (Julidinae) mit drei Arten. Sie kommt im tropischen Indopazifik und im Roten Meer vor.
| Hemitautoga | ||||||||||||
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Hemitautoga hortulanus, die Typusart der Gattung | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Hemitautoga | ||||||||||||
| Bleeker, 1862 |
Merkmale
Die Arten der Gattung Hemitautoga haben einen langgestreckten, seitlich abgeflachten Körper. Die Höhe des Rumpfes beträgt maximal 32 bis 37 % der Standardlänge. Das Maul ist kurz und reicht nicht bis unter die Augen. An der Spitze des Maules befinden sich zwei Paare konische, vergrößerte Fangzähne, die nach vorne gerichtet sind. Ausgewachsene Exemplare besitzen je einen weiteren vergrößerten Zahn am hinteren Ende des Oberkiefers. Auf dem Kiemendeckel befindet sich ein kleiner beschuppter Fleck.[1][2]
- Flossenformel: Dorsale IX/11–12; Anale III/11–12; Caudale 12; Pectorale 14.
- Schuppenformel: 26–28.
Systematik

Die Gattung Hemitautoga wurde 1862 durch den niederländischen Ichthyologen Pieter Bleeker eingeführt,[3] später aber mit Halichoeres synonymisiert. Der australische Ichthyologe Rudie H. Kuiter revalidierte die Gattung in seiner 2010 erschienenen Monografie der Lippfische,[1] fand damit aber keine allgemeine Anerkennung. Im Jahr 2025 wurde schließlich eine umfangreiche, auf Untersuchungen der mitochondrialen DNA beruhenden Revision der Lippfische veröffentlicht und die Gattung Hemitautoga damit endgültig revalidiert.[2]