Henk Nooren

niederländischer Springreiter und Trainer From Wikipedia, the free encyclopedia

Hendrikus Everhardus Franciscus „Henk“ Nooren (* 23. August 1954 in Bergen, Limburg) ist ein ehemaliger niederländischer Springreiter und einer der begehrtesten Trainer weltweit.

Schnelle Fakten Henk Nooren Medaillenspiegel, Weltmeisterschaften ...
Henk Nooren
Medaillenspiegel
Henk Nooren (1980)
Henk Nooren (1980)

Springreiten

Niederlande Niederlande
Weltmeisterschaften
Silber 1978 Mannschaft
(mit Pluco)
Europameisterschaften
Gold 1977 Mannschaft
(mit Pluco)
Bronze 1981 Mannschaft
(mit Opstalan II)
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Werdegang

Nach der Schule studierte er Betriebswirtschaftslehre, brach das Studium aber bereits nach einem Jahr ab. Mit 20 Jahren zog er nach Warendorf und wurde ein Schüler der Reitsportlegende Hans Günter Winkler.[1]

1976 ritt er mit Jagermeester bei den Olympischen Spielen in Montreal und belegte Platz 13 im Einzel. Bei der Europameisterschaft 1977 in Wien gewann er im Team mit Johan Heins, Anton Ebben und Harry Wouters van der Oudenweyer Mannschaftsgold. Das Jahr darauf gewannen sie die Silbermedaille bei den Weltmeisterschaften in Aachen, hier wurde er zudem mit Pluco Siebenter in der Einzelwertung.[2] 1981 gewann er bei den Europameisterschaften in München im Team mit Emiel Hendrix, Johan Heins und Rob Ehrens Mannschaftsbronze.

Heute gehört er zu den begehrtesten Trainern weltweit. Er war spanischer, schwedischer und französischer Nationaltrainer der Springreiter.[3][4][5][6] Zudem trainiert er unter anderem Marcus Ehning[7] und Kevin Staut.

Privates

Henk Noorens Vater war Reitlehrer und ehemaliger niederländischer Meister der Springreiter. Nooren hat zwei jüngere Geschwister: Schwester Ariane und Bruder Joke.[1] Seine Tochter Lisa Nooren ist ebenso als Springreiterin aktiv.[8]

Pferde

Henk Nooren mit Cats Whiskers beim CHIO Rotterdam 1978
  • Pluco (Schimmel)
  • Obstalan II
  • Jagermeester (ehemals Grande Giso)
  • Mont Blanc
Commons: Henk Nooren – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  • Henk Nooren in der Datenbank von Olympedia.org (englisch)

Einzelnachweise

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