Hentschke Bau
deutsches Bauunternehmen mit Sitz in Bautzen
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Die Hentschke Bau GmbH ist ein deutsches Bauunternehmen mit Sitz in Bautzen. Des Weiteren hat das Unternehmen Büros in Berlin, Dresden und Erfurt. Hentschke wurde 1857 gegründet.[3] Im Jahr 2022 betrug die Gesamtleistung der Hentschke Bau GmbH ca. 210 Millionen Euro und die Zahl der Mitarbeiter lag 2026 bei 700.[1]
| Hentschke Bau GmbH | |
|---|---|
| Rechtsform | GmbH |
| Gründung | 1857 |
| Sitz | Bautzen, Deutschland |
| Leitung | Jörg Drews, Thomas Alscher |
| Mitarbeiterzahl | 700 (2026)[1] |
| Umsatz | 369 Mio. € (2019)[2] |
| Branche | Bauunternehmen |
| Website | www.hentschke-bau.de |
Hentschke Bau betreibt in Bautzen ein eigenes Betonfertigteilwerk.
Geschäftsfelder
- Verkehrsbauten Straße
- Verkehrsbauten Bahn
- Schlüsselfertigbau/Hochbau
- Tief- und Straßenbau
- Betonfertigteile
Projekte
- Militärhistorisches Museum der Bundeswehr, Dresden
- Massetalbrücke[4]
- Füllbachtalbrücke
- Tunnel Waldschlößchenbrücke, Dresden[2]
- Partikeltherapiezentrum Marburg[5]
- Sanierung Albertbrücke Dresden[6]
Forschung und Entwicklung
Unter dem Begriff Hentschke idee+[7] fasst die Hentschke Bau GmbH ihre Anstrengungen in der Forschungsarbeit zusammen. Mit Schwerpunkt in der Schaffung neuer Betonzusammensetzungen, Herstellverfahren und Kombinationen mit anderen Materialien verfolgt das Unternehmen zwei Ziele:
Sponsoring
Die Hentschke Bau GmbH ist Hauptsponsor der FSV Budissa Bautzen.[10]
Spenden an Parteien
Kontroversen
Dem Unternehmen und ihrem geschäftsführenden Gesellschafter Drews wurde in einem Bericht des Bundes der Antifaschisten (VVN-BdA), der zusammen mit dem Else-Frenkel-Brunswik-Institut der Universität Leipzig erstellt wurde, vorgeworfen, der „extrem rechten Szene“ nahezustehen. Hentschke Bau bestritt im Rahmen einer Klage die Vorwürfe als „zum Teil unwahre Tatsachenbehauptungen, bewusst unvollständige Berichterstattung oder unzulässige Verdachtsberichterstattung“ und gewann letztlich nach drei Instanzen vor dem BGH. Die Richter sahen eine Verletzung der Persönlichkeitsrechte und hielten die Vorwürfe für unvollständig, entlastende Umstände seien bewusst verschwiegen worden.[13]