Herbert Fussy

österreichischer Germanist und Publizist From Wikipedia, the free encyclopedia

Karriere

Nach der Matura 1968 in Graz studierte Fussy an der Universität Graz Germanistik, Kunstgeschichte, Volkskunde, Philosophie und klassische Sprachwissenschaften. 1974 schloss er das Studium mit der Promotion zum Dr. phil. ab. 1975 wechselte Fussy beruflich nach Wien, wo er beim Österreichischen Bundesverlag als Lektor tätig wurde. Von 1987 bis 2015[2] war er Hauptverantwortlicher für die Betreuung des Österreichischen Wörterbuchs[3], dessen Umfang unter seiner Schriftleitung bis zur Jubiläumsausgabe 2012 (60 Jahre Österreichisches Wörterbuch) verdoppelt werden konnte. Mit Entschließung vom 12. Dezember 2012 wurde ihm vom Bundespräsidenten für seine langjährigen Verdienste um die Erwachsenenbildung der Berufstitel Professor verliehen.[4]

Literatur

  • Die neuere deutsche Lyrik und Ostasien. Diss. Graz 1974.
  • Anthologie der deutschen Haiku. Hrsg. von Hachir. Sakanishi, Herbert Fussy, Kaoru Kubota und Hakucho Yamakage. Dairyman, Sapporo 1978.
  • mit Jakob Ebner: Rechtschreibung neu. ÖBV, Wien 1997 [Achte Auflage, Taschenbuch].
  • Übungen zur neuen Rechtschreibung. Materialien, Beispiele, Texte, Kopiervorlagen. Koautoren: Herbert Fussy / Ulrike Steiner. ÖBV Pädagogischer Verlag, Wien 1996, 1997.
  • Österreichisches Wörterbuch Schulausgabe. ÖBV Pädagogischer Verlag, Verlag Jugend und Volk, Wien 1997.
  • Österreichisches Wörterbuch. ÖBV, Pädag. Verlag, Wien 2001, 39. Aufl., Neubearb.
  • Auf gut Österreichisch. ÖBV und hpt, Wien 2003, 1. Aufl. ISBN 978-3-209-04348-1.
  • Österreichisches Wörterbuch. ÖBV, Wien 2007, 40., neu bearb. Aufl.
  • Österreichisches Wörterbuch. ÖBV, Wien 2009, 41., aktualisierte Aufl.
  • Österreichisches Wörterbuch. ÖBV, Wien 2012, 42., neu bearbeitete Aufl. ISBN 978-3-209-06884-2 (Schulausgabe), ISBN 978-3-209-07361-7 (vollständige Ausgabe)

Einzelnachweise

Related Articles

Wikiwand AI