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Hereditäre Sklerodaktylie

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Die Hereditäre Sklerodaktylie ist eine sehr seltene angeborene Form der Sklerodaktylie, die bereits in früher Kindheit mit Beugekontrakturen auftritt.[1]

Schnelle Fakten Klassifikation nach ICD-10 ...
Klassifikation nach ICD-10
Q87.2 Angeborene Fehlbildungssyndrome mit vorwiegender Beteiligung der Extremitäten
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ICD-10 online (WHO-Version 2019)
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Die Erstbeschreibung stammt aus dem Jahre 1985 durch R. Eubel, L. Klose und G. Mahrle.[2]

Verbreitung und Ursache

Die Häufigkeit ist nicht bekannt, die Vererbung erfolgt autosomal-dominant. Die Ursache ist nicht bekannt.[1]

Klinische Erscheinungen

Klinische Kriterien sind:[1]

  • Manifestation im Kindesalter mit Sklerose und Beugekontrakturen
  • Erkrankung kommt mit Erwachsenwerden zum Stillstand
  • anfangs Verdickung an den Fingern, seltener an den Zehen mit sklerotischer Haut, im Endzustand Kontrakturen. Daumen und Großzeh sind ausgenommen, an den Fingerkuppen kommt es nicht zu Defektbildungen.
  • Mitunter auch Hyperkeratose der Handflächen

Das Krankheitsbild kann der systemischen Sklerose entsprechen, allerdings tritt kein Raynaud-Phänomen auf.[3]

Differentialdiagnose

Therapie

Je nach Ausmaß kommt eine operative Korrektur infrage.[1]

Einzelnachweise

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