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Hermann Huber (Richter)

deutscher Richter From Wikipedia, the free encyclopedia

Hermann Huber (* 9. Januar 1906 in Staufen im Breisgau; † 25. Juni 1985 in Waldkirch) war ein deutscher Richter.

Leben

Huber studierte ab 1924 Rechtswissenschaften und Volkswirtschaft in Heidelberg, Kiel, München und Würzburg. Seit dem Sommersemester 1924 war er Mitglied der Burschenschaft Allemannia Heidelberg. Er wurde 1927 Diplom-Volkswirt und legte 1928 das erste und 1932 das zweite juristische Staatsexamen ab. 1930 wurde er zum Dr. jur. promoviert. Danach war er in Karlsruhe von 1930 bis 1932 Rechtsreferendar und von 1932 bis 1934 Gerichtsassessor.

Von 1934 bis 1950 war er am Amtsgericht Weinheim als Amtsgerichtsrat und Oberamtsgerichtsrat tätig. Dann wechselte er an das Landgericht Mannheim und war dort von 1950 bis 1961 Landgerichtsdirektor.

Am 20. Januar 1960 wurde Huber mit 71 von 73 Stimmen vom Landtag von Baden-Württemberg als Nachfolger des zurückgetretenen Robert Weber zum stellvertretenden Richter am Staatsgerichtshof für das Land Baden-Württemberg gewählt. Er amtierte bis 1967.[1]

Von 1961 bis 1971 war er Senatspräsident am Oberlandesgericht Karlsruhe.

1977 wurde Huber die Verdienstmedaille des Landes Baden-Württemberg verliehen.[2]

Literatur

  • Wolf-Diedrich Reinbach (Hrsg.): Goldenes Buch der Burschenschaft Allemannia zu Heidelberg. Neubearbeitung zum 150. Stiftungsfest 2006. Öffentliche Fassung. Burschenschaft Allemannia, Heidelberg 2006, S. 613–614 (Festschrift zum 150. Stiftungsfest. Bd. 1)

Einzelnachweise

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