Hill GH2

Formel-1-Rennwagen From Wikipedia, the free encyclopedia

Der Hill GH2 war ein Formel-1-Rennwagen, gebaut 1975 vom Team Hill, der jedoch nie bei einem Weltmeisterschaftslauf eingesetzt wurde.

Hill GH2

Entwicklungsgeschichte und Technik

Der Hill GH2 war der erste eigenständige Formel-1-Rennwagen den Andy Smallman für das Team von Graham Hill baute und der 1976 in der Weltmeisterschaft zum Einsatz kommen sollte. Das Vorgängermodell, der GH1 basierte noch auf dem Lola T371. Der GH2 hatte extrem flache Seitenkästen, die dem Wagen eine schmale Silhouette verliehen und kopierte mehrere erfolgreiche Konzepte bereits bestehender Rennwagen, so die flache Nase des Lotus 72, die trapezoide Form des Monocoques des Parnelli Jones’s Indy Car oder die Lage der Kühler nahe der Fronträder wie beim Ferrari 312B. Angetrieben wurde der Wagen von einem 3-Liter-Ford-Cosworth-DFV-V8, den auch die meisten teams zu dieser Zeit benutzten. Anstelle des alten Hewland TL200 wurde das deutlich kompaktere Hewland-FG400-Getriebe eingebaut.[1] Tony Brise begann im Spätsommer 1975 mit einer umfassenden Testarbeit in Silverstone. Die dabei erzielte Zeiten ließen das Team auf eine erfolgreiche Saison hoffen.

Renngeschichte

Durch den Tod von Graham Hill, Tony Brise und Andy Smallman bei einem Flugzeugabsturz im November 1975 kam das Projekt zum Stillstand. Ein GH2 wurde noch fertig gebaut und steht heute in einem britischen Automobilmuseum.

Literatur

  • David Hodges: Rennwagen von A–Z nach 1945. Motorbuch-Verlag, Stuttgart 1994, ISBN 3-613-01477-7, S. 116.

Einzelnachweise

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