Historisches Lexikon Bayerns

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Das Historische Lexikon Bayerns (HLB) ist ein epochenübergreifendes, ausschließlich online zugängliches Sachlexikon zur Geschichte Bayerns. Es wird von der Bayerischen Staatsbibliothek in Zusammenarbeit mit der Kommission für bayerische Landesgeschichte bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften und der Konferenz der Landeshistoriker an den bayerischen Universitäten getragen. Die Inhalte decken die Geschichte Altbayerns, Frankens, Schwabens und der Pfalz ab und richten sich an ein breites Zielpublikum. Der Zugang erfolgt ohne Anmeldung.

Sprachendeutsch, englisch (einzelne Artikel)
Onlineseit Mai 2006
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Historisches Lexikon Bayerns
Online-Lexikon zur Geschichte Bayerns
Sprachen deutsch, englisch (einzelne Artikel)
Betreiber Bayerische Staatsbibliothek
Registrierung nein
Online seit Mai 2006
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Das Lexikon gliedert sich in epochenbasierte Module, die in Projektphasen realisiert werden. Neben Sachartikeln enthält das Lexikon eine wachsende Zahl an Bildmaterialien, Karten und multimedialen Inhalten. Redaktion, Projektleitung und technische Betreuung sind an der Bayerischen Staatsbibliothek angesiedelt. Zum Jahreswechsel 2024/25 waren knapp über 1.400 Artikel publiziert.

Konzept und Inhalte

Sitz der Redaktion in der Kaulbachstraße 19 in München

Das Historische Lexikon Bayerns ist als wissenschaftliches Sachlexikon zur bayerischen Geschichte von den Anfängen bis zur Gegenwart konzipiert. Ein zentrales Merkmal des Lexikons ist seine konsequente digitale Ausrichtung; schon seit Projektbeginn 2005 wurde eine rein webbasierte Umsetzung verfolgt,[1] was einen Unterschied zu vergleichbaren Projekten wie dem Historischen Lexikon der Schweiz[2] – gewissermaßen das Vorbild des Projekts –, dem Erlanger Stadtlexikon und dem Nürnberger Stadtlexikon darstellt, welche auch nicht nur in Web- sondern auch in Druckform vorliegen.[3] Die konsequent digitale Form des HLB ermöglicht eine direkte Verknüpfung mit externen Inhalten wie Bibliothekskatalogen oder digital zugänglicher Fachliteratur. Darüber hinaus können ergänzende Materialien – etwa Bildquellen, audiovisuelle Medien oder digitale Objekte aus bavarikon – integriert werden.[4]

Von Anfang an war eine breite thematische Ausrichtung des Projekts vorgesehen.[5] Technisch basiert das Lexikon seit dem Relaunch 2015 auf Semantic MediaWiki. Diese semantische Strukturierung ermöglicht im Vergleich zum älteren System eine systematische Erschließung, bessere Suchmöglichkeiten und die dynamischere Verknüpfung von Artikeln. Auch Bilder können nun besser im Text platziert werden. Über 10.000 Bilder, Karten, Audio- und Videoelemente von verschiedenen Partnern ergänzen die Texte. Für die Medien ist eine eigene Bildredaktion zuständig.[6] Teilweise greift das HLB auch auf Medien aus Wikimedia Commons zurück.[7]

Das HLB ist modular aufgebaut. Die thematisch und zeitlich begrenzten Einheiten werden in eigenständigen Projektphasen bearbeitet. Inhaltlich reicht das Spektrum von politischen und wirtschaftlichen Entwicklungen bis zu regionalgeschichtlichen Themen. Damit greift das Projekt ein bereits lange bestehendes Desiderat systematisch erschlossener landesgeschichtlicher Darstellung auf,[8] denn obwohl die Geschichtsforschung zu Bayern auf eine Vielzahl von Nachschlagewerken – teils erarbeitet von der Kommission für bayerische Landesgeschichte bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften – zurückgreifen konnte, fehlte zuvor ein umfassendes Sachlexikon zur bayerischen Geschichte.[9] Auf biographische und topographische Artikel wird bewusst verzichtet, da diese Inhalte durch spezialisierte Referenzwerke bereits hinreichend erschlossen sind.[10]

Das HLB versteht sich als öffentlich zugängliches Referenzwerk, das gleichermaßen die wissenschaftliche Forschung, den akademischen Unterricht, die schulische Vermittlung historischer Inhalte sowie das historisch interessierte Laienpublikum adressiert. Die Artikel werden ausschließlich von eingeladenen Fachautorinnen und Fachautoren verfasst, die als ausgewiesene Expertinnen und Experten auf ihrem jeweiligen Gebiet gelten. So verfasste Matthias Becher die Beiträge Treueide (Frühmittelalter) (2024) und Sturz Herzog Tassilos (2019), während Dieter Weiß unter anderem die Artikel Templer (2010), Ritterorden (2010) sowie Franken (Begriff) (2015) erarbeitete. Walter Ziegler steuerte maßgebliche Arbeiten zur Geschichte des frühen Nationalsozialismus bei, darunter Versuchte Ausweisung Adolf Hitlers aus Bayern (2006; aktualisierte Fassung 2018), Staatsbürgerschaft Adolf Hitlers (2006) sowie Hitlerputsch (8./9. November 1923) (2006; aktualisiert 2024). Uwe Israel zeichnete für den Beitrag Fondaco dei Tedeschi (2015) verantwortlich, und Roman Deutinger liefert mit seinem Artikel Agilolfinger (2018) eine grundlegende Darstellung der frühmittelalterlichen Dynastie.[11] Der thematische Horizont reicht von Politik-, Rechts- und Sozialgeschichte bis hin zu Kultur-, Technik- und Religionsgeschichte. Ergänzend werden auch übergeordnete Konzepte wie Föderalismus oder Naturschutz aufgegriffen.[12] Die Redaktion an der Bayerischen Staatsbibliothek sichert Qualität durch internes Lektorat und externe Begutachtung durch einen wissenschaftlichen Beirat. Im Unterschied zu gedruckten Lexika ist eine kontinuierliche Aktualisierung und Erweiterung möglich.[13]

Artikelaufbau

Die Artikel des HLB sind nach wissenschaftlichen Standards verfasst und konsequent für die digitale Nutzung konzipiert. Jeder Beitrag beginnt mit einem Abstract, dem ein ausführlicher Haupttext folgt, der die historische Einordnung und eine kritische Bewertung des Themas bietet. Ergänzend finden sich strukturierte Informationen in Form von Tabellen, Datenfeldern oder Listen. Multimediale Inhalte – darunter digitalisierte Quellen, Abbildungen, Karten und Audiodateien – werden separat zur Verfügung gestellt. Verlinkungen zum Kulturportal bavarikon ermöglichen weiterführende Recherchen. bavarikon integriert unter anderem eine von der Bayerischen Landesbibliothek Online (BLO) übernommene Ortsdatenbank sowie Zugriffsmöglichkeiten auf mehrere biographische Nachschlagewerke und eine Personensuchfunktion. Im Lexikon genannte Personen sind über die ihnen zugeordneten Normdaten der Deutschen Nationalbibliothek eindeutig identifizierbar. Eine kombinierte Volltext-, Titel- und alphabetische Suche ermöglicht einen schnellen und gezielten Zugriff auf die Inhalte. Sämtliche Artikel lassen sich als PDF-Dateien speichern oder ausdrucken. Sie werden bei Bedarf aktualisiert; sowohl das Veröffentlichungs- als auch das Überarbeitungsdatum sind jeweils ausgewiesen.[14] In der Regel enthalten die Artikel des HLB ausschließlich ein Quellen- und Literaturverzeichnis am Ende. In einigen Fällen finden sich Quellen- und Literaturbelege direkt im Fließtext, wobei der Umfang stark variieren kann.[15]

Entwicklung des HLB

Vorgeschichte und institutionelle Einbindung

Die Konzeption eines online zugänglichen, wissenschaftlich fundierten Nachschlagewerks zur bayerischen Landesgeschichte ging aus dem Institut für bayerische Geschichte hervor und wurde ab 2002 in der Bayerischen Staatsbibliothek entwickelt. Zunächst wurde das Projekt in der Bayerischen Landesbibliothek Online (BLO), einem digitalen Portal für landesgeschichtliche Informationen, institutionell verankert.[16] Die Trägerschaft wurde frühzeitig auf mehrere Institutionen verteilt. Im Konkreten auf die Bayerische Staatsbibliothek, die Kommission für bayerische Landesgeschichte bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften und die Konferenz der Landeshistoriker an den bayerischen Universitäten. Die wissenschaftliche Leitung lag seit Projektbeginn bei Ferdinand Kramer, Professor für bayerische Landeskunde an der LMU.[17] Die Finanzierung des Projekts erfolgte aus Mitteln des Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst.[18]

Gründungs- und Etablierungsphase (2005–2015)

Die konkrete Umsetzung des Historischen Lexikons Bayerns begann im Februar 2005. Den Auftakt bildete das Modul zur Weimarer Republik (1918–1933), das mit etwa 550 geplanten Artikeln von Anfang an breit angelegt war. Im Zentrum standen landesgeschichtliche Entwicklungen in Bayern, eingebettet in überregionale Kontexte. Es folgten die Module „Spätmittelalter“ (ab 2007) und „Zeitgeschichte nach 1945“ (ab 2008).[19] Insgesamt gesehen sind die Themen überwiegend deutlich spezialisierter als etwa die Artikel der Wikipedia.[20]

Die technische Umsetzung des HLB erfolgte durch das Referat „Digitale Bibliothek“ der Bayerischen Staatsbibliothek. Die erste Version der Website war auf die Nutzung am Desktop ausgerichtet. Da etablierte Standardsysteme den Anforderungen hinsichtlich differenzierter Zugriffsrechte und der Anbindung an Angebote der BLO nicht genügten, entwickelte das Referat eine eigene Eingabemaske auf Basis der Open-Source-Software Apache Cocoon. Das XML-orientierte Framework ermöglichte eine strukturierte Modellierung der Inhalte und integrierte eine interne Volltextsuche.[21] In der Praxis erwies sich die Pflege des Systems mit zunehmender Zahl an Artikeln, Autoren und Medieninhalten jedoch als übermäßig aufwendig. In den frühen 2010er Jahren zeichnete sich daher die Notwendigkeit eines Relaunches ab.[22]

Bereits in der frühen Projektphase verzeichnete das HLB eine konstante Steigerung der Zugriffe. 2015 wurden monatlich etwa 30.000 Nutzer gezählt. Das Angebot wurde auch außerhalb Bayerns wahrgenommen. Die Rezeption in Fachkreisen war positiv; das Lexikon galt als innovativer Beitrag zur digitalen Geschichtswissenschaft.[23]

Relaunch und technische Neuausrichtung (2015–2016)

Im Dezember 2015 wurde eine überarbeitete Version des HLB veröffentlicht. Das Redaktionssystem wurde vollständig auf eine Semantic-MediaWiki-Basis umgestellt. Damit verbunden war eine Vereinfachung der redaktionellen Arbeit, die stärkere Verknüpfung strukturierter Informationen (z. B. zu Personen, Orten, Themen) und die bessere Integration multimedialer Inhalte.[24] Auch sind Veränderungen seit der Einführung dieses Systems über die Versionsgeschichte am rechten oberen Rand der Artikel transparent nachvollziehbar.[25]

Parallel wurde der Internetauftritt für mobile Endgeräte optimiert („responsive Design“) und um neue Funktionalitäten erweitert, darunter:[26]

  • Themensuche: Kategorien von „Adel“ bis „Zeitungswesen“
  • Kartendarstellung: Orte mit Artikelbezug auf interaktiver Karte
  • Autorenverzeichnis: Zuordnung veröffentlichter Artikel zu Verfassern
  • Artikelversionen: Nachvollziehbarkeit größerer inhaltlicher Änderungen

Zudem wurden neue Schnittstellen für die Verknüpfung mit digitalen Quellen und zu externen Angeboten der Bayerischen Staatsbibliothek, etwa der BLO-Ortsdatenbank, geschaffen.

Konsolidierung und neue Module (2016–heute)

Seit dem Relaunch wuchs der Artikelbestand weiter – von knapp 1.000 im Jahr 2016 auf über 1.400 zum Jahreswechsel 2024/25 –, allerdings langsamer als zuvor und mit steigendem Betreuungsaufwand. Pflege, Modulerweiterung und technische Wartung binden personelle und finanzielle Ressourcen, die nicht unbegrenzt zur Verfügung stehen.[27]

Nach dem Relaunch des Lexikons wurden neue Modulphasen etabliert. Seit 2017 wird das Modul „Frühmittelalter“ (6.–10. Jahrhundert) bearbeitet, das rund 400 geplante, interdisziplinär angelegte Artikel aus Archäologie sowie Kunst- und Rechtsgeschichte umfasst. Im Jahr 2019 kamen die Module „NS-Zeit“ (1933–1945) mit etwa 200 Artikeln zu regionalgeschichtlichen Aspekten des Nationalsozialismus sowie das „Lange 19. Jahrhundert“ (1799–1918) hinzu, das rund 600 Beiträge zu Politik, Wirtschaft, Gesellschaft, Kunst und Literatur umfasst. Erste Beiträge erschienen 2020. Die redaktionelle Arbeit erfolgt parallel in mehreren Modulgruppen. Die Module weisen zum Teil epochenübergreifende Inhalte auf, um langfristige Entwicklungen darzustellen.[28]

Bereits seit 2010 war eine eigene Bildredaktion für die Auswahl und Rechteklärung der Abbildungen zuständig. Ab 2019 wurde ein eigener Medienbereich eingerichtet. Dieser umfasst inzwischen über 10.000 Medien, darunter:[29]

  • Fotografien
  • Karten und Pläne
  • Audio- und Videodokumente
  • Digitalisierte Urkunden und Drucke

Diese Inhalte werden in enger Kooperation mit Archiven, Museen und Bibliotheken erarbeitet.

Das HLB erscheint primär auf Deutsch. Schon 2018 wurden jedoch erste englischsprachige Übersetzungen ausgewählter Artikel veröffentlicht. Eine vollständige Mehrsprachigkeit wie etwa beim Historischen Lexikon der Schweiz ist aus Ressourcengründen nicht umsetzbar.[30] Mitte 2025 bestanden etwa 50 Artikel in englischer Übersetzung.[31]

Seit dem Relaunch 2015/16 verzeichnet das Lexikon kontinuierlich steigende Nutzerzahlen, die auch auf technische Verbesserungen sowie das bereits erwähnte nutzerfreundliche, responsive Design zurückgeführt werden. Während die monatliche Nutzerzahl von 30.000 (2015) auf über 88.000 (2019) anstieg, wurden im ersten Quartal 2020 bereits über 130.000 Zugriffe registriert, was teilweise auf die Folgen der COVID-19-Pandemie zurückgeführt wird. Der Anteil mobiler Zugriffe lag 2019 bei 45 %. Rund 91 % der Nutzer stammen aus dem deutschen Sprachraum. Hauptnutzer sind Schüler und Studenten, was sich in saisonalen Rückgängen während der Ferienzeiten sowie in häufigen Anfragen an die Redaktion widerspiegelt; insgesamt sind insbesondere Themen aus den bayerischen Lehrplänen stark nachgefragt. Das HLB wird sowohl in der universitären und außeruniversitären Lehre als auch in der wissenschaftlichen Fachliteratur, im Journalismus und vereinzelt sogar in historischen Romanen genutzt. Tagesaktuelle Themen spiegeln sich in den Zugriffszahlen deutlich wider; besonders häufig werden zudem Artikel im Themenkomplex Nationalsozialismus aufgerufen.[32]

Träger, Projektstruktur und Finanzierung

Träger des HLB sind die Bayerische Staatsbibliothek, die Kommission für bayerische Landesgeschichte bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften und die Konferenz der Landeshistoriker an den bayerischen Universitäten. Die Redaktion ist an der BSB angesiedelt. Projektleiter war bis 2020 Stephan Kellner, ihm folgte 2021 Florian Sepp. Die wissenschaftliche Leitung hat Ferdinand Kramer (Institut für Bayerische Geschichte, LMU München), die technische Betreuung liegt beim Münchener Digitalisierungszentrum der BSB.[33]

2025 bestand die Redaktion aus fünf Mitarbeitern, unterstützt von wissenschaftlichen Hilfskräften; Redaktionsleiter ist Matthias Bader.[34] Ein wissenschaftlicher Beirat mit über 50 Fachvertretern, darunter Professoren, Privatdozenten und seit 2015 auch Mitglieder der Kommission für bayerische Landesgeschichte, sichert die Qualität.[35] Finanziert wird das Lexikon aus Mitteln das Bayerische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst; von 2007 bis 2009 kamen zusätzliche Mittel von der Bayerischen Sparkassenstiftung.[36]

Redaktion und Autorenschaft

Das Redaktionsteam der Bayerischen Staatsbibliothek koordiniert die inhaltliche, technische und organisatorische Arbeit des HLB. Die redaktionelle Betreuung erfolgt arbeitsteilig nach Epochenmodulen. Redaktion und wissenschaftlicher Beirat entwickeln Artikelvorschläge auf Grundlage einschlägiger Handbücher zur bayerischen Geschichte sowie der bayerischen Lehrpläne.[37] Die Beiträge konzentrieren sich thematisch auf sachbezogene Inhalte zur Geschichte Bayerns, Frankens und Schwabens sowie weiterer Regionen, die zeitweise zu Bayern gehörten, insbesondere der Pfalz und Österreichs. Personen- und Ortsartikel werden bewusst ausgeklammert, da hierfür andere Nachschlagewerke zur Verfügung stehen.[38] Nach der Festlegung der Lemmata recherchiert die Redaktion geeignete, fachlich qualifizierte Autorinnen und Autoren. In gemeinsamer Abstimmung entsteht eine erste inhaltliche Konzeption. Nach Einreichung des Beitrags erfolgt eine redaktionelle Bearbeitung, eine fachliche Begutachtung durch den wissenschaftlichen Beirat sowie eine Überarbeitung im Dialog mit dem Autor. Den Abschluss bildet eine nochmalige Prüfung durch die Redaktion.[39] Vor der Publikation erfolgen Verlinkungen zu Personen- und Ortsdatenbanken sowie Querverweise auf weitere Lexikonartikel; wenn möglich, werden ergänzende Materialien wie Karten oder Abbildungen hinzugefügt.[40] Bereits 2016 waren über 800 Fachautoren aus den unterschiedlichsten Forschungsfeldern für das Projekt gewonnen worden. Alle Beiträge folgen einer standardisierten Formatvorgabe.[41]

Literatur

  • Ellen Latzin: Bayerische Geschichte im Internet. Das Historische Lexikon Bayerns. In: Zeitschrift für bayerische Landesgeschichte 69 (2006), S. 993–1004 (Digitalisat).
  • Florian Sepp: Das Historische Lexikon Bayerns. Ein Internet-Lexikon zur bayerischen Geschichte. In: Jahrbuch der historischen Forschung in der Bundesrepublik Deutschland 2006 (2007), S. 109–14.
  • Matthias Bader, Daniel Rittenauer, Bernhard Graf von Zech-Kleber: Das Historische Lexikon Bayerns. Wissenschaftlich fundierte Landesgeschichte aus dem Internet. In: Jahrbuch für fränkische Landesforschung 75 (2015), S. 295–304 (Digitalisat).
  • Bernhard Graf von Zech-Kleber: Das Historische Lexikon Bayerns. Ein Nachschlagewerk für die Landesgeschichte in (Main-)Franken. In: Mainfränkisches Jahrbuch für Geschichte und Kunst 72 (2020), S. 337–51.
  • Irmtraut Heitmeier, Daniel Rittenauer, Stefan Schnupp: 15 Jahre Historisches Lexikon Bayern. Eine Erfolgsgeschichte. In: Bibliotheksforum Bayern 16/1 (2022), S. 24–27.

Anmerkungen

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