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Hochzusammengesetzte Zahl

positive ganze Zahl, die mehr Teiler besitzt als jede kleinere positive ganze Zahl From Wikipedia, the free encyclopedia

Eine hochzusammengesetzte Zahl (engl. highly composite number, kurz: HCN; Folge A002182 in OEIS) ist eine positive ganze Zahl, die mehr Teiler besitzt als jede kleinere positive ganze Zahl. Solche Zahlen sind aufgrund ihrer maximalen Teilbarkeit eine Art Gegenstück zu den Primzahlen.[1] Der indische Mathematiker Srinivasa Ramanujan hat als einer der Ersten diese Zahlen und ihre Eigenschaften eingehend untersucht und 1915 einen umfangreichen Artikel zu ihnen publiziert.

Die ersten 30 hochzusammengesetzten Zahlen

Weitere Informationen k, Zahl ...
kZahlTeiler kZahlTeiler kZahlTeiler kZahlTeiler kZahlTeiler kZahlTeiler
11162481118018161260362110080722645360100
22273691224020171680402215120802750400108
343848101336024182520482320160842855440120
464960121472030195040602425200902983160128
5126101201615840322075606425277209630110880144
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Weitere Informationen Teilern, exakt ...
Die kleinste Zahl mit mindestens …
TeilernexaktZahl selbstZerlegung
101104824 · 3
10210045 36024 · 34 · 5 · 7
1031 008245 044 80026 · 32 · 52 · 7 · 11 · 13 · 17
10410 0806 746 328 388 80026 · 34 · 52 · 72 · 11 · 13 · 17 · 19 · 23
105103 680897 612 484 786 617 60028 · 34 · 52 · 72 · 11 · 13 · 17 · 19 · 23 · 29 · 31 · 37
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Eigenschaften

Aufbau

Zwei notwendige Eigenschaften hochzusammengesetzter Zahlen ergeben sich aus der Teileranzahlfunktion. Nach dem Fundamentalsatz der Arithmetik ist jede positive natürliche Zahl folgendermaßen aufgebaut:

    mit Primzahlen    

Die Exponenten sind dabei von null verschiedene natürliche Zahlen. Für ergibt sich das leere Produkt . Die Definition der Teileranzahlfunktion liefert dann die Anzahl der Teiler für natürliche Zahlen:

.

Für hochzusammengesetzte Zahlen folgt aus dieser Formel:

  • Die Primzahlen sind genau die ersten Primzahlen, denn jede ausgelassene Primzahl würde es ermöglichen, ein kleineres mit gleicher Teileranzahl zu konstruieren.
  • Die Folge der Exponenten ist absteigend, es gilt . Andernfalls wäre es durch Vertauschung von Exponenten möglich, ein kleineres mit gleicher Teileranzahl zu konstruieren.

Diese beiden Eigenschaften sind zwar notwendig, aber nicht hinreichend. So muss, ausgenommen und , der letzte Exponent sein.

Beispiel:

hat Teiler.

Da jede kleinere Zahl weniger Teiler hat, ist eine hochzusammengesetzte Zahl.

Es gibt keine ungeraden hochzusammengesetzten Zahlen außer der 1.

Anwendungen

Die Eigenschaft, möglichst viele Teiler zu haben, bietet praktische Vorteile und wird deshalb oft bewusst gesucht. So basiert das Winkelgradsystem zu 360° auf einer hochzusammengesetzten Zahl. Auch die Stunden zu 24, Minuten und Sekunden zu je 60 Einheiten sowie das alte Münzsystem Karls des Großen mit der Beziehung ein Pfund Silber gleich 240 Pfennige oder Denare sind hier zu nennen. In Preußen war von 1821 bis 1873 ein Taler gleich 360 Pfennig. Das babylonische Zahlensystem verwendete als Basis die Zahl 60. Außerdem kommt die Verwendung des Dutzends daher, dass 12 eine hochzusammengesetzte Zahl ist.

Entwickelt man eine Skala oder Kreisteilung auf Basis einer hochzusammengesetzten Zahl, so lässt sich diese Skala auf besonders viele verschiedene Arten gleichmäßig teilen.

Ramanujan und hochzusammengesetzte Zahlen

Als einer der ersten Mathematiker beschäftigte sich der Inder Srinivasa Ramanujan (1887–1920) eingehend mit hochzusammengesetzten Zahlen. Dabei fand er die oben genannte Regel der nicht ansteigenden Exponenten. Die Regel kann dazu genutzt werden, hochzusammengesetzte Zahlen zu konstruieren. Ramanujan selbst stellte eine Liste von über hundert der ersten hochzusammengesetzten Zahlen auf. Er übersah dabei aber eine einzige, nämlich die Zahl 293.318.625.600.[2] Heute sind Online-Listen mit über hunderttausend Zahlen dieser Zahlenfolge zu finden.

Siehe auch

Literatur

Einzelnachweise

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