Holzkirchen (Holzkirchen, Unterfranken)
Hauptort der Gemeinde Holzkirchen im Landkreis Würzburg in Deutschland
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Holzkirchen ist der Hauptort[2] der Gemeinde Holzkirchen im unterfränkischen Landkreis Würzburg in Bayern.[3]
Holzkirchen Gemeinde Holzkirchen | |
|---|---|
| Koordinaten: | 49° 47′ N, 9° 41′ O |
| Höhe: | 197 m ü. NHN |
| Fläche: | 5,18 km²[1] |
| Postleitzahl: | 97292 |
| Vorwahl: | 09369 |
Rathaus von Holzkirchen, Unterfranken | |
Geographie
Lage
Das Pfarrdorf liegt 197 m ü. NHN[2] an der Staatsstraße 2310 zwischen Wertheim und Würzburg.
Gemarkung
Die Gemarkung Holzkirchen hat eine Fläche von 5,180 km². Sie ist in 1075 Flurstücke aufgeteilt, die eine durchschnittliche Fläche von 4818,61 m² haben.[1][4] Nachbargemarkungen im Uhrzeigersinn im Norden beginnend sind Remlingen, Uettingen, Helmstadt, Holzkirchhausen und Wüstenzell.[1]
Gewässer
Der Leitenbach mündet im Westen des Ortes in den Aalbach.
Geschichte
Das vor 775 gegründete Kloster Holzkirchen und der Ort waren Teil des Gebietes des Hochstiftes Würzburg und fielen mit dem Reichsdeputationshauptschluss an die Grafen Löwenstein-Wertheim. Gegen eine Rente verkauften sie diese 1803 an Bayern, das sie 1805 mit dem würzburgischen Gebiet Erzherzog Ferdinand von Toskana zur Bildung des Großherzogtums Würzburg überließ. Mit den Verträgen von Paris 1814 gelangte das Großherzogtum zu Bayern. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die Gemeinde.
Holzkirchen war eine Gemeinde im Landkreis Marktheidenfeld bis zu dessen Auflösung. Seit dem 1. Juli 1972 gehört Holzkirchen zum Landkreis Würzburg.
Religion
Holzkirchen ist katholisch geprägt. Die Pfarrei St. Maria, Königin der Engel und St. Michael gehört zum Dekanat Würzburg links des Mains[5].
Baudenkmäler
Literatur
- Johann Kaspar Bundschuh: Holzkirchen. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 2: El–H. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1800, DNB 790364298, OCLC 833753081, Sp. 754 (Digitalisat).
- Anton Rottmayer (Hrsg.): Statistisch-topographisches Handbuch für den Unter-Mainkreis des Königreichs Bayern. Sartorius’sche Buchdruckerei, Würzburg 1830, OCLC 248968455, S. 228–230 (Digitalisat).
- Martin Zeiller: Holtzkirchen. In: Matthäus Merian (Hrsg.): Topographia Franconiae (= Topographia Germaniae. Band 9). 1. Auflage. Matthaeus Merian, Frankfurt am Main 1648, S. 50 (Volltext [Wikisource]).
Weblinks
- Holzkirchen in der Ortsdatenbank von bavarikon, abgerufen am 28. Februar 2026.
