Hoppers (Film)

Film von Daniel Chong (2026) From Wikipedia, the free encyclopedia

Hoppers ist ein US-amerikanischer Computeranimationsfilm, produziert von den Pixar Animation Studios für Walt Disney Pictures. Unter der Regie von Daniel Chong und nach einem Drehbuch von Jesse Andrews leihen Piper Curda, Bobby Moynihan und Jon Hamm den Figuren ihre Stimmen. Der Film erzählt die Geschichte der Tierliebhaberin Mabel, deren Bewusstsein in einen lebensechten Roboter-Biber übertragen wird, um mit Tieren zu kommunizieren und ihren Lebensraum vor der Zerstörung zu retten.

TitelHoppers
ProduktionslandVereinigte Staaten
OriginalspracheEnglisch
Erscheinungsjahr2026
Schnelle Fakten Titel, Produktionsland ...
Film
Titel Hoppers
Produktionsland Vereinigte Staaten
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 2026
Länge 105 Minuten
Altersfreigabe
Produktions­unternehmen Pixar Animation Studios
Stab
Regie Daniel Chong
Drehbuch Jesse Andrews
Produktion Nicole Paradis Grindle
Musik Mark Mothersbaugh
Kamera Jeremy Lasky,
Ian Megibben
Schnitt Axel Geddes
Synchronisation
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Chong begann im Dezember 2020 bei Pixar mit der Arbeit an einem neuen Originalfilm. Der Film wurde im August 2024 erstmals offiziell unter dem Titel Hoppers angekündigt, zusammen mit Curda, Moynihan und Hamm, die als Teil der Besetzung bekannt gegeben wurden.

Hoppers feierte am 28. Februar 2026 auf dem New York International Children’s Film Festival seine Premiere und kam am 5. März 2026 in die deutschen Kinos.[3]

Handlung

Nachdem die junge Schülerin Mabel Tanaka mal wieder in Schwierigkeiten gekommen ist, weil sie erfolglos versucht hat die Klassentiere ihrer Schule zu befreien besucht sie, immer noch wütend und unverstanden, mit ihren Eltern ihre Großmutter. Großmutter Tanaka zeigt Mabel daraufhin ihren Rückzugsort, einen großen Stein an einer Lichtung mit See, wo man unzählige Tiere erleben kann, wenn man selbst still wird. Sie verbringt in der Folge viel Zeit dort mit ihrer Großmutter und verspricht sich um die Lichtung zu kümmern.

Einige Jahre später, die Großmutter ist bereits verstorben, die Eltern sind aus Beaverton weggezogen und Mabel studiert an der lokalen Uni, erfährt sie von den Plänen des Bürgermeisters, eine Autobahn durch die Lichtung zu legen. Sie startet spontan eine Unterschriftenkampagne dagegen, findet aber kaum Unterstützung. Außerdem weist Jerry, der Bürgermeister, sie darauf hin, dass gar keine Tiere mehr da sind und dass der Bau in 2 Tagen starten wird.

Ihr Aktivismus gefährdet allerdings auch ihr Studium und von ihrer Professorin Dr. Samantha Fairfax, oder kurz Sam, lernt sie, dass Biber essenziell für das Ökosystem sind. Mabel macht sich daraufhin auf die Suche nach Bibern. Sie findet auch einen nahe der Lichtung, allerdings verhält er sich merkwürdig und die Verfolgung führt sie zum Institut. Es stellt sich heraus, dass Professor Fairfax und ihre Kollegen eine Hopper-Technologie entwickelt haben, mit der menschliches Bewusstsein in lebensechte Roboter-Tierkörper übertragen werden kann.

Gegen Sams Willen bemächtigt sich Mabel dieser Technologie und kehrt fortan als Biber in die Wälder zurück, verfolgt von weiteren Hoppern. Da Mabel nun auch mit anderen Tieren sprechen kann, fragt sie sich durch und es gelingt ihr, einen weiteren Biber zu finden. Allerdings ist dieser nicht sonderlich schnell und im Begriff, die Nahrung eines Bären zu werden. Mabel rettet den Biber und wird daraufhin sowohl vom Bären als auch vom Biber belehrt, dass dieses Verhalten gegen die Teichregeln verstößt. Sie wird daher dem König vorgeführt.

Die Tiere der Lichtung scheinen weitergezogen zu sein und in der Nähe des völlig überfüllten Damms von König George zu leben. George erklärt Mabel die Regeln des Teichs und weist sie darauf hin, dass die Lichtung einfach zu laut ist, um dort zu leben. Mabel kann das nicht glauben und kehrt mit George und einer Gruppe von Tieren dorthin zurück und stellt fest, dass ein falscher Baum ein Signal aussendet, welches sie nicht hören kann, das aber für die Tiere unerträglich ist.

Mabel gelingt es, den Baum zu zerstören, woraufhin sich George öffnet und ihr anbietet, seine persönliche Beraterin zu sein. Gerade als Mabel George die Wahrheit sagen möchte, kommen die Tiere zurück zum Damm und berichten, dass Jerry den kaputten Störsender durch noch viel mehr Störsender ersetzt hat. Daraufhin rät Mabel George, das Konzil der Tiere einzuberufen, da George nur der König der Säugetiere ist. Entgegen Georges Rat, ihn selbst sprechen zu lassen, und seinem Naturell, alle als guten Willens zu sehen, ergreift Mabel das Wort und überzeugt die anderen davon, dass Jerry ein Problem ist.

Unglücklicherweise ist sie dabei so überzeugend, dass die anderen Tiere beschließen, Jerry umzubringen, allen voran die Raupe Titus, die mit ihrer Mutter, einem Schmetterling, als Vertreter der Insekten angereist ist. Als Mabel versehentlich den Schmetterling zerquetscht, schwört Titus Rache und krönt sich zum neuen König und Wortführer des Konzils.

Auf ihrer Flucht vor den anderen Tieren werden Mabel, George und ihre Freunde von den Hoppern der Wissenschaftler unterstützt, wobei allerdings die Hopper zerstört werden. Es gelingt ihnen zwar, Jerry zu finden, den Versuch zu verhindern, ihn mittels eines Hais zu töten, und per Text-to-Speech seines Handys Kontakt mit ihm aufzunehmen, allerdings hält er das alles für einen von Mabels Tricks und lässt sich nicht umstimmen. Frustriert gibt Mabel dann zufällig ihren Aufenthaltsort sowohl den Tieren als auch den Wissenschaftlern preis, welche Mabel abkoppeln und George verwirrt zurücklassen.

Mabel und Jerry finden sich dann im Labor wieder, in dem die Tiere die Wissenschaftler dazu gezwungen haben, einen Jerry-Roboter zu bauen, der nun von Titus, dem frisch geschlüpften Schmetterling, gesteuert wird und das Ziel hat, mit der richtigen Störsenderfrequenz die Menschen bei der Baueröffnung zu zerquetschen. Mabel und Jerry vertragen sich daraufhin etwas und widerwillig hoppt Jerry in einen Biber, um beide zu befreien.

Auf der Veranstaltung versucht Mabel, Titus mit einer emotionalen Rede davon abzubringen, alle zu töten, welcher allerdings ablehnt. In der Zwischenzeit befreit Jerry die Wissenschaftler. Mit der Hilfe ihrer Freunde gelingt es Mabel zwar kurz, Titus abzukoppeln, was allerdings nicht lange hält. Beim anschließenden Kampf um Jerrys Handy, mit dem die Masten aktiviert werden, wird der Roboter-Körper von Titus stark beschädigt und Mabel gelingt es, ihm die Gummimaske abzunehmen, wodurch Titus das Handy nicht mehr entsperren kann.

Nachdem Titus in seinem Größenwahn verkündet, alle Spezies beherrschen zu wollen, ist auch der Rest der Tiere schockiert. Ein umfallender Störsender zerstört dann den Rest von Roboter-Jerry und setzt den Wald in Brand, während Titus vom Amphibienkönig gegessen wird. Mabel und George werden von den Flammen eingeschlossen, die auch ganz Beaverton bedrohen, und als letzte Rettung lässt George, unter dem Einsatz aller Tiere, seinen großen Damm einreißen. Die Flut löscht das Feuer und am nächsten Tag begegnet Mabel Jerry mit Baggern und Arbeitern, welche allerdings nur die Trümmer entfernen.

Einige Zeit später hat Mabel ihren Abschluss in der Tasche und wird von Dr. Sam als Assistentin eingestellt. Zwar wurde das Hoppers-Programm wegen Sicherheitsgründen eingestellt, aber Dr. Sam hat schon eine ganze Reihe weiterer interessanter Ideen für die Zukunft. Die Autobahn wurde umgeleitet und die Lichtung unter Naturschutz gestellt. Mabel und George treffen sich auch weiterhin am großen Stein, wobei sie über ihr Handy via Emojis und Text-To-Speech interagieren.

Synchronisation

Die deutschsprachige Synchronisation entstand bei der FFS Film- & Fernseh-Synchron GmbH in Berlin. Das Dialogbuch wurde von Axel Malzacher geschrieben, der auch die Dialogregie übernahm.[4]

Weitere Informationen Rollenname, Originalsprecher ...
Rollenname Originalsprecher[5][6] Deutscher Sprecher[4][7] Tier
Mabel Tanaka Piper Curda Magdalena Montasser Mensch
König George (Säugetier-König) Bobby Moynihan Tobias Müller Kanadischer Biber
Bürgermeister Jerry Generazzo Jon Hamm Markus Pfeiffer Mensch
Dr. Samantha „Sam“ Fairfax Kathy Najimy Martina Treger Mensch
Insekten-König Titus Dave Franco Konrad Bösherz Monarchfalter
Insekten-Prinz Titus (jung) Eman Abdul-Razzak Hannes Maurer Raupe
Loaf Eduardo Franco Julien Haggège Kanadischer Biber
Tom Lizard Tom Law Henning Nöhren Echse
Ellen Melissa Villaseñor Katy Karrenbauer Grizzlybär
Nisha Aparna Nancherla Sanam Afrashteh Mensch
Conner Sam Richardson Tobias Schmitz Mensch
Vogel-König Isiah Whitlock Jr. Max Giermann Höckergans
Amphibien-König Steve Purcell Ochsenfrosch
Reptilien-Königinnen Nichole Sakura Alina Khani Schlangen
Fisch-Königin Ego Nwodim Martina Hill Fisch
Insekten-Königin Meryl Streep Monarchfalter
Großmutter Tanaka Karen Huie Monica Bielenstein Mensch
Hai-Di Vanessa Bayer Heidi Klum Weißer Hai
Vogelschwarm Demetri Martin Dennis Schmidt-Foß Vögel
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Produktion

Entwicklung

Im Dezember 2020 gab Daniel Chong auf Twitter bekannt, dass er nach dem Ende seiner Cartoon-Network-Fernsehserie We Bare Bears (2015–2019) und dem Kinostart von We Bare Bears: Der Film (2020) zu Pixar zurückgekehrt sei und an einem neuen Spielfilm arbeite. Auf der D23-Fanmesse im August 2024 verkündete Pixars Chief Creative Officer Pete Docter den Titel des Films: Hoppers. Kurz darauf gab Jesse Andrews auf seinem Twitter-Account bekannt, dass er bereits seit drei Jahren an dem Film arbeite. Im Rahmen der Ankündigung auf der D23-Messe wurde außerdem bekannt gegeben, dass Piper Curda, Bobby Moynihan und Jon Hamm zu den Sprechern gehören.[5][8][9]

In einem Interview mit der D23 erklärte Chong, dass Naturdokumentationen, in denen Roboter-Tiere in die Tierwelt integriert werden, ihn zu dem Film inspiriert hätten. „Es schien geradezu prädestiniert für Komödie, diese Idee, wie sehr sich Menschen bemühen, sich in die Tierwelt einzufügen, und die seltsamen Dinge, die dadurch passieren.“ Er fügte hinzu: „Natürlich gibt es Einflüsse von Avatar, […] aber der Film hat auch etwas von einem Mission-Impossible-Spionagethriller, weil Mabel ja quasi in die Tierwelt eindringt.“[10]

Chong hatte den Film ursprünglich mit Pinguinen als Hauptfiguren vorgeschlagen. Docter lehnte dies jedoch ab, da Pinguine bereits in mehreren anderen Animationsfilmen als Hauptfiguren aufgetreten waren. Daraufhin änderte Chong die Hauptfiguren in Biber, nachdem er recherchiert hatte, wie diese Tiere die Umwelt beeinflussen: „Diese Tiere können Ökosystemingenieure sein und allen anderen beim Überleben helfen; ich glaube, da dachte ich einfach: ‚Wow, Biber sind echt cool.‘“[11]

Drehbuch

Im Dezember 2024 berichtete The Hollywood Reporter, dass den Filmemachern laut einem ehemaligen Pixar-Künstler geraten worden sei, die geplante Umweltbotschaft des Films herunterzuspielen.[12] In einem Interview mit Screen Rant im Juli 2025 dementierte Chong jedoch die Zensurvorwürfe und erklärte: „Ich habe mich im Gegenteil sehr gut damit identifiziert. […] Die Wahrheit ist aber, dass jeder Film hier so viele Überarbeitungen durchläuft und sich stark verändert. Ich kann verstehen, dass manche im Studio den Eindruck haben könnten, es würde zensiert. Aber in Wirklichkeit durchläuft der Film einfach seinen natürlichen Entwicklungsprozess – zumindest unser Film.“[13]

Filmmusik

Im August 2025 wurde bekannt gegeben, dass Mark Mothersbaugh die Filmmusik komponieren wird. Dies ist seine erste Komposition für einen Pixar-Spielfilm, nachdem er bereits die Musik für den Toy Story Toons-Kurzfilm Hawaiian Vacation und mehrere Cars Toons-Kurzfilme für das Studio komponiert hat.[14]

Veröffentlichung

Hoppers feierte seine Premiere am 28. Februar 2026 auf dem New York International Children’s Film Festival und kam am 5. März 2026 in die deutschen Kinos,[3] auch im IMAX-Format.[15]

Marketing

Ein erstes Bild aus dem Film wurde im Juni 2025 auf dem Internationalen Animationsfilmfestival Annecy öffentlich gezeigt.[16] Später im selben Monat lief in den Kinos nach dem Abspann von Pixars Elio ein kurzer Teaser,[17] in dem eine Eidechse wiederholt das Eidechsen-Emoji in ein Handy tippte. Im August 2025 gab Pixar bekannt, dass die Eidechse Tom heißt und im Film auftreten wird.[18]

Rezeption

Kritiken

Hoppers erreichte nach seiner Veröffentlichung auf Rotten Tomatoes überwiegend positive Kritiken und mit 96 % das "Certified Fresh"-Siegel.[19]

Der Filmdienst schließt sich den positiven Wertungen an. In seiner Rezension lobt Christoph Dobbitsch die Kreativität und das hohe Tempo. Er bemängelt jedoch, dass der Film sich eindeutig die Gen Z als Zielgruppe ausgesucht hat, aber nicht ihre Werte zu vertreten scheint. Dennoch gehört er für ihn zu den besseren Pixar-Filmen, da er die Stärken des Studios gekonnt nutzt, selbst wenn der Versuch sich neu zu erfinden scheitert.[20]

Einspielergebnis

Hoppers hat aktuell bereits fast 368 Millionen $ weltweit eingespielt, davon über 15 Millionen $ in Deutschland.[21]

Einzelnachweise

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