Horst Haßlinger

deutscher Leichtathlet From Wikipedia, the free encyclopedia

Horst Andreas Haßlinger (* 16. September 1943 in Langenzenn) ist ein ehemaliger deutscher Leichtathlet.

Schnelle Fakten Karriere, Medaillenspiegel ...
Horst Haßlinger
Voller Name Horst Andreas Haßlinger
Nation Deutschland Bundesrepublik BR Deutschland
Geburtstag 16. September 1943
Geburtsort Langenzenn, Deutschland
Karriere
Disziplin Sprint
Verein TV Fürth 1860 (bis 1969)
LAC Quelle Fürth (ab 1970)
Status zurückgetreten
Medaillenspiegel
Hallenspiele-Medaillen 1 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
Hallen-EM-Medaillen 0 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 1 × Bronzemedaille
Europäische Hallenspiele
Gold 1967 Prag Staffel
Logo der EAA
 Halleneuropameisterschaften
Bronze 1970 Wien 2800 Meter Staffel
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Karriere

Haßlinger wurde als Jüngster von vier Kindern geboren. Den Vater verlor er am 8. Mai 1945 im mittelfränkischen Roth bei einem Bombenangriff. Nach erfolgreichem Abschluss der Volksschule erlernte der sportbegeisterte Knabe den Beruf des Schriftsetzers. Mit der gewonnenen Unabhängigkeit und dem Verdienst konnte er auch seine Mutter entlasten. Seinen Wehrdienst leistete er bei der Grenzpolizei im Bundesgrenzschutz, wo ihm seine Schnelligkeit bereits erste Erfolge einbrachte.

Der 1,81 m große Sprinter brachte zu seinen Erfolgszeiten, in denen er für den Verein LAC Quelle Fürth antrat, 76 kg auf die Waage. Für den LAC holte er die erste internationale Medaille mit dem dritten Platz bei den Hallenmeisterschaften in Wien in der Rundstaffel. Im Laufe seiner Karriere erzielte er Bestzeiten von 10,4 s (auf 100 Meter); 21,0 s (auf 200 Meter); 47,2 s (auf 400 Meter). Die 10,4 s auf 100 Meter lief er wiederholt in den Jahren 1964, 1965 und 1972.

Im Anschluss an seine aktive Karriere wurde er von seinem ehemaligen Sponsor, der Firma Quelle, im fränkischen Fürth als kaufmännischer Angestellter beschäftigt. Mit seiner Familie lebte der Vater von drei Kindern, in den Jahren 1975–1989, in Neunkirchen am Brand, im Landkreis Forchheim.

Seit Ende des Jahres 1992 wohnt der geschiedene Pensionist in Nürnberg und widmet sich dem ehrenamtlichen Engagement für den Senioren- und Behindertensport.

Platzierungen

Bestleistungen

  • 200 Meter: 21,0 s für TV 1860 Fürth, 200 Meter, am 5. September 1965 in Nürnberg
  • 400 Meter: 47,39 s für LAC Quelle Fürth, 400 Meter, am 10. Juli 1971 in Stuttgart

Literatur

  • Klaus Amrhein: Biographisches Handbuch zur Geschichte der Deutschen Leichtathletik 1898–2005. 2 Bände. Darmstadt 2005 publiziert über die Deutsche Leichtathletik Promotion- und Projektgesellschaft, Seite 413

Einzelnachweise

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