Hydrometallierung
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Die Hydrometallierung ist eine metallorganische Reaktion, bei der eine Metall-Wasserstoff-Verbindung an Alkene oder Alkine unter Ausbildung einer Metall-Kohlenstoff-σ-Bindung und einer neuen C–H-Bindung addiert wird. Es handelt sich um eine stereospezifische syn-Addition und kann auch als Insertionsreaktion eines Alkens in die Metall-Wasserstoff-Bindung beschrieben werden. Die Umkehrreaktion ist die β-Hydrideliminierung.[1]
Die Hydrometallierung ist ein entscheidender Schritt bei homogenkatalytischen Prozessen,[2] beispielsweise bei der Hydroformylierung, Hydrosilylierung oder Hydroaluminierung.[1]