Höfen (Baudenbach)
Gemeindeteil des Marktes Baudenbach im mittelfränkischen Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim
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Höfen () ist ein Gemeindeteil des Marktes Baudenbach im Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim (Mittelfranken, Bayern).[2] Höfen liegt in der Gemarkung Mönchsberg.[3]
Höfen Markt Baudenbach | |
|---|---|
| Koordinaten: | 49° 38′ N, 10° 34′ O |
| Höhe: | 345–361 m ü. NHN |
| Einwohner: | 44 (25. Mai 1987)[1] |
| Postleitzahl: | 91460 |
| Vorwahl: | 09164 |
Geographie
Durch das Dorf fließt der Höfener Graben, ein rechter Zufluss des Achelbachs, der rechts in die Steinach fließt. 0,75 km südwestlich des Ortes liegt das Waldgebiet Sandschlag, 1 km östlich erhebt sich der Rotenberg. Eine Gemeindeverbindungsstraße führt zur Staatsstraße 2256 bei Roßbach (0,6 km nördlich) und zur Staatsstraße 2256 (0,6 km westlich).[4]
Geschichte
Der Ort wurde 1554 als „Hofenn“ erstmals urkundlich erwähnt.[5] Gegen Ende des 18. Jahrhunderts gab es in Höfen vier Anwesen. Das Hochgericht übte das brandenburg-bayreuthische Stadtvogteiamt Neustadt an der Aisch aus. Die Dorf- und Gemeindeherrschaft und die Grundherrschaft über die vier Viertelhöfe hatte das brandenburg-bayreuthische Klosteramt Münchsteinach.[6]
Von 1797 bis 1810 unterstand der Ort dem Justizamt Dachsbach und Kammeramt Neustadt. Im Rahmen des Gemeindeedikts wurde Höfen dem 1811 gebildeten Steuerdistrikt Münchsteinach und der 1813 gebildeten Ruralgemeinde Münchsteinach zugeordnet, mit dem Zweiten Gemeindeedikt (1818) wurde es in die neu gebildete Ruralgemeinde Mönchsberg umgemeindet.[7] Am 1. Juli 1971 wurde Mönchsberg im Zuge der Gebietsreform in Bayern in Baudenbach eingegliedert.
Ehemalige Baudenkmäler
- Haus Nr. 3: eingeschossiges Wohnstallhaus mit Satteldach; Ecklisenen, Erdgeschoss Quader, Fachwerkgiebel; dreieckiger Wappenstein, Löwenkopf mit Ring im Maul, seitlich mit „1709“ bezeichnet (zum Kloster Münchsteinach gehörig) – zugehörig Scheuer auf Steinsockel, Halbwalm; der nordwestliche Eckstein bezeichnet „17. V.“(alentin) „B. W.“(alwisner) „94“; kleiner Vorbau mit Walmdach im Norden über rundbogigem Kellerabgang, dort im Scheitel „AG / 1855“.[8]
- Haus Nr. 7: erste Hälfte des 19. Jahrhunderts, 1871 erneuert; zweigeschossiges Walmdachhaus mit Ecklisenen und Gurtband, kräftig profiliertes Holztraufgesims; nach Osten fortgeführt firstgleich, aber nur eingeschossig der Stallteil mit Fachwerkgiebel und Halbwalm.[8]
Einwohnerentwicklung
Religion
Der Ort ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Lambert (Baudenbach) gepfarrt,[6] die Katholiken sind nach Mariä Himmelfahrt (Ullstadt) gepfarrt.[18]
Literatur
- Johann Kaspar Bundschuh: Höfen. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 2: El–H. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1800, DNB 790364298, OCLC 833753081, Sp. 698 (Digitalisat).
- Hanns Hubert Hofmann: Neustadt-Windsheim (= Historischer Atlas von Bayern, Teil Franken. I, 2). Kommission für Bayerische Landesgeschichte, München 1953, DNB 452071216, S. 101 (Digitalisat). Ebd. S. 187 (Digitalisat).
- Hans Sponholz u. a. (Hrsg.): Landkreis Neustadt an der Aisch. Verl. f. Behörden u. Wirtschaft Hoeppner, Aßling-Pörsdorf/Obb. 1972, DNB 720137675, S. 111.
- Richard Strobel: Landkreis Neustadt an der Aisch (= Bayerische Kunstdenkmale. Band 32). Deutscher Kunstverlag, München 1972, S. 89–90.
Weblinks
- Höfen. In: baudenbach.de. Abgerufen am 26. Juli 2023.
- Höfen in der Ortsdatenbank von bavarikon, abgerufen am 7. Februar 2023.
- Höfen in der Topographia Franconiae der Uni Würzburg, abgerufen am 19. September 2019.
- Höfen im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für Computergenealogie, abgerufen am 29. Mai 2025.