IR-Klasse YC

IRS-Lokomotiv-Baureihe für Meterspurweite mit Achsfolge 2’C1’ From Wikipedia, the free encyclopedia

Bei der Baureihe YC der Indian Railways und anderer früherer indischer Eisenbahngesellschaften handelt es sich um Schlepptenderlokomotiven mit der Achsfolge 2'C1' (Pacific) für die Meterspur, gebaut nach dem Indian Railway Standard (IRS).

Schnelle Fakten
IR-Klasse YC
Werksfoto von Vulcan Foundry
Werksfoto von Vulcan Foundry
Werksfoto von Vulcan Foundry
Nummerierung: Siehe Tabelle
Anzahl: 38
Hersteller: verschiedene:
Baujahr(e): 1928–1948
Bauart: 2’C1’ h2
Spurweite: 1000 mm (Meterspur)
Länge über Puffer: 18.561 mm
18.970 mm[Anm. 1]
Höhe: 3429 mm
Fester Achsstand: 3200 mm
Gesamtachsstand: 8635 mm
Achsstand mit Tender: 15.746 mm
16.230 mm[Anm. 1]
Treibraddurchmesser: 1448 mm
Laufraddurchmesser vorn: 724 mm
Laufraddurchmesser hinten: 762 mm
Dienstmasse: 56,5 t
Dienstmasse mit Tender: 91 t
Radsatzfahrmasse: 12,2 t
Kesselüberdruck: 12,7 bar
Kessellänge: 4724 mm
Anzahl der Heizrohre: 92
Anzahl der Rauchrohre: 21
Rostfläche: 2,88 m²
Verdampfungsheizfläche: 134,5 m²
Überhitzerfläche: 29,9 m²
Steuerungsart: Heusinger
Zylinderanzahl: 2
Zylinderdurchmesser: 445 mm
Kolbenhub: 610 mm
Wasservorrat: 13,6 m³
Brennstoffvorrat: 4,5 t Kohle
  1. Anmerkung: Die 1947/48 gebauten Lokomotiven hatten längere Tender, wodurch die Länge über Puffer und der Radstand mit Tender größer war.
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Datenblatt von Vulcan Foundry zur Baureihe YC

Geschichte

Die Baureihe YC war die größere und schwerere Version der Baureihe YB. Die Lokomotiven wogen rund 6 t mehr, hatten einen größeren Dampflokomotivkessel und größere Zylinder. Dadurch konnte eine um 2 t höhere Radsatzfahrmasse erreicht werden. Beide Versionen wurden vor Personenzügen eingesetzt.[1]

Zwischen 1928 und 1932 entstanden insgesamt 28 Exemplare. Nur die Bombay, Baroda and Central India Railway, die Madras and Southern Mahratta Railway und die Burma Railways hatten sich entschieden beide Versionen einzusetzen. Die anderen indischen Gesellschaften beschafften nur Maschinen der Baureihe YB, von der weit über 200 Stück gebaut wurden.[2]

Burma

Nachdem Burma, das heutige Myanmar, 1937 eine eigenständige Kronkolonie wurde und die Burma Railways unter Kontrolle der neuen Regierung kamen, wurden die Maschinen übernommen. Während des Zweiten Weltkrieges und der damit verbundenen japanischen Besetzung wurden die meisten jedoch zerstört. Nach dem Krieg schafften die Burma Railways nochmals zehn Exemplare an, von denen zwei Lokomotiven erhalten geblieben sind.[3][4]

Indien

Nach der Unabhängigkeit Indiens und der damit verbundenen Übernahme aller Eisenbahngesellschaften durch die Indian Railways kamen alle 15 für Indien gebauten Lokomotiven 1951 zur neu gegründeten Regionalgesellschaft Southern Railway (SR). Anfangs bekamen sie dort die Nummern 550–564. Im Rahmen der Einführung eines neuen Nummernsystems im März 1957 erhielten sie die Nummern 30139–30153.[2]

1975 tauchten keinerlei YC-Lokomotiven mehr in den Inventarlisten der Indian Railways auf.[5]

Liste

Weitere Informationen Hersteller, Baujahr ...
HerstellerBaujahrAnzahlWerks-
nummern
EisenbahngesellschaftBetriebsnummern
Nasmyth, Wilson and Company192831520–1522Madras and Southern Mahratta Railway414–416[6]
ab 1951: 550–552
Nasmyth, Wilson and Company192821523–1524Bombay, Baroda and Central India Railway328, 347[6]
ab 1951: 563–564
Vulcan Foundry192974266–4272Madras and Southern Mahratta Railwayn.n.
ab 1951: 553–559
Škoda193110712–721Burma Railways158–167
Škoda19313722–724Madras and Southern Mahratta Railway471–473
ab 1951: 560–562
Vulcan Foundry193234558–4560Burma Railways168–170[7]
Vulcan Foundry1947/48105598–5607Burma Railways621–630
Quellen:[2][3]
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Commons: Lokomotiven der Baureihe YC – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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