Immerseiben
Straße in Sparneck, Landkreis Hof, Oberfranken, Bayern, Deutschland
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Immerseiben ist ein Gemeindeteil des Marktes Sparneck im Landkreis Hof (Oberfranken, Bayern).[2] Immerseiben liegt in der Gemarkung Sparneck.[3]
Immerseiben Markt Sparneck | |
|---|---|
| Koordinaten: | 50° 9′ N, 11° 49′ O |
| Höhe: | 542 m ü. NHN |
| Einwohner: | 12 (25. Mai 1987)[1] |
| Postleitzahl: | 95234 |
| Vorwahl: | 09257 |
Lage von Immerseiben in Sparneck | |

Geografie
Der Weiler liegt westlich der Sächsischen Saale und ist überwiegend von Acker- und Grünland umgeben. Im Nordwesten steigt das Gelände zum Schachtelberg (591 m ü. NHN) an. Eine Gemeindeverbindungsstraße führt am Immershof vorbei nach Grohenbühl (0,4 km nördlich) bzw. zur Kreisstraße HO 19 beim Schnackenhof (1,3 km westlich). Eine weitere Gemeindeverbindungsstraße führt zur HO 19 bei Erbsbühl (1,3 km westlich) bzw. nach Sparneck zur Kreisstraße HO 18 (1,5 km nordöstlich).[4] Der Saaleradweg führt an Immerseiben vorbei und verwendet hier Streckenteile der stillgelegten Bahnstrecke Münchberg–Zell.
Geschichte
Immerseiben bildete eine Realgemeinde mit Immershof und Grohenbühl. Bewohner von Immerseiben oder vom Immershof werden ab 1591 genannt. Der Immershof hat seine Ursprünge als herrschaftliche Schäferei des Schlosses Stockenroth und ist ab 1713 urkundlich fassbar. Nachweise für Grohenbühl gibt es ab dem Jahr 1771.[5] Gegen Ende des 18. Jahrhunderts bestand Immerseiben aus vier Anwesen (2 Viertelhöfe, 1 Tropfhaus, 1 Häuslein). Die Hochgerichtsbarkeit sowie die Dorf- und Gemeindeherrschaft stand dem bayreuthischen Amt Stockenroth zu. Das Kastenamt Stockenroth war Grundherr sämtlicher Anwesen.[6]
Von 1797 bis 1810 unterstand Immerseiben dem Justiz- und Kammeramt Münchberg. Infolge des Ersten Gemeindeedikts wurde Immerseiben dem 1812 gebildeten Steuerdistrikt Sparneck und der zugleich entstandenen Ruralgemeinde Sparneck zugeordnet.[7][8]
Einwohnerentwicklung
Religion
Immerseiben ist bis heute St. Vitus (Sparneck) gepfarrt und evangelisch-lutherisch geprägt.[6][16]
Kultur

Der kleine Ort hat in Anlehnung an den größten Schneemann im Nahe gelegenen Bischofsgrün bereits wiederholt versucht, die größte Schneefrau in Eigenleistung zu bauen. Die Höhe betrug 2026 16,5 Meter. Für die Erstellung wurden 350 Arbeitsstunden, 100 Maschinenstunden und 2000 Kubikmeter Schnee aufgewendet.[18]
Literatur
- Johann Kaspar Bundschuh: Immerscheuben. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 3: I–Ne. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1801, DNB 790364301, OCLC 833753092, Sp. 17 (Digitalisat).
- Annett Haberlah-Pohl: Münchberg. Der Altlandkreis (= Historischer Atlas von Bayern, Teil Franken. I, 39). Kommission für bayerische Landesgeschichte, München 2011, ISBN 978-3-7696-6556-7.
- Dietmar Herrmann, Helmut Süssmann: Fichtelgebirge, Bayerisches Vogtland, Steinwald, Bayreuther Land. Lexikon. Ackermannverlag, Hof (Saale) 2000, ISBN 3-929364-18-2, S. 306.
- Georg Paul Hönn: Immerscheuben. In: Lexicon Topographicum des Fränkischen Craises. Johann Georg Lochner, Frankfurt und Leipzig 1747, OCLC 257558613, S. 263 (Digitalisat).
- Heiko Zips: Häusergeschichte von Immerseiben, Immershof und Grohenbühl 1700-1900. Mai 2019.
Weblinks
- Immerseiben in der Ortsdatenbank von bavarikon, abgerufen am 12. März 2025.
- Immerseiben in der Topographia Franconiae der Uni Würzburg, abgerufen am 12. März 2025.
- Immerseiben im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für Computergenealogie, abgerufen am 12. März 2025.
