Inprugg
Ortschaft im Bezirk Sankt Pölten
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Inprugg ist eine Ortschaft und eine Katastralgemeinde der Stadtgemeinde Neulengbach im Bezirk St. Pölten in Niederösterreich mit 167 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2026).[1]
| Inprugg (Dorf) Ortschaft Katastralgemeinde Inprugg | ||
|---|---|---|
| Basisdaten | ||
| Pol. Bezirk, Bundesland | St. Pölten (PL), Niederösterreich | |
| Gerichtsbezirk | St. Pölten | |
| Pol. Gemeinde | Neulengbach | |
| Koordinaten | 48° 12′ 55″ N, 15° 54′ 45″ O | |
| Höhe | 215 m ü. A. | |
| Einwohner der Ortschaft | 167 (1. Jän. 2026) | |
| Fläche d. KG | 2,95 km² (31. Dez. 2023) | |
| Statistische Kennzeichnung | ||
| Ortschaftskennziffer | 05669 | |
| Katastralgemeindenummer | 19727 | |
| Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; NÖGIS | ||
Geografie
Das nördlich von Neulengbach gelegene Dorf befindet sich links der Großen Tulln an der Tullner Straße, von der die Landesstraße L2273 in den Ort abzweigt. Am 1. April 2020 umfasste die Ortschaft, zu der auch die im Norden liegenden Lagen bis zum Finsterhof gehören, insgesamt 46 Adressen.[2]
Geschichte
Im Jahr 1822 wurde der Ort als Dorf mit 23 Häusern genannt, das nach Neulengbach eingepfarrt war, wohin auch die Kinder eingeschult wurden. Die Herrschaft Neulengbach besaß die Ortsobrigkeit, übte die Landgerichtsbarkeit aus und besorgte die Konskription. Die Untertanen und Grundholde des Ortes gehörten der Herrschaft Säusenstein.[3]
Laut Adressbuch von Österreich waren im Jahr 1938 in der Ortsgemeinde Inprugg ein Bauunternehmer, ein Binder, ein Gastwirt samt Gemischtwarenhandel, ein Schmied, eine Schneiderin, ein Schuster, ein Tischler, ein Wagner und ein Landwirt mit Direktvertrieb ansässig. Zudem gab es eine Mühle und ein Sägewerk.[4]
Literatur
- Anton Steinhauser: Administrativkarte von Niederösterreich. Blatt 63, Sektion Neulengbach, 1:28.800, Hrsg: Verein für Landeskunde von Niederösterreich, in Kommission von Artaria & Co., Wien 1867–1882 (noel.gv.at [JPG; 7,6 MB]).
- Ortsverzeichnis 2001 Niederösterreich (PDF; 4,8 MB), Statistik Austria, Wien 2005, ISBN 3-902452-42-0, S. 292.
